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  • Star Trek: Tactical Assault im Gamezone-Test

    Abwechslungsreiche Missionen, ein gelungener Soundtrack aber leider auch etwas zäh ablaufende Weltraumkämpfe.

    Zeitgleich mit dem eher mäßigen Ballerspiel Star Trek: Encounters veröffentlichten Ubisoft und Bethesda Softworks mit Star Trek: Tactical Assault einen weiteren Titel mit der bekannten Lizenz, diesmal auf der PSP von Sony. Ob Star Trek erfolgreich in den Handheld-Sektor vorstoßen konnte, erfahrt ihr in unserem Test.

    Träge Kämpfe

    Star Trek: Tactical Assault Star Trek: Tactical Assault Obwohl der Untertitel ein Strategie-Spiel vermuten lässt, ist Star Trek: Tactical Assault im Prinzip auch nichts anderes als ein Action-Titel, auch wenn man diesmal nicht stumpf auf den Feind losballern sollte. Mit dem Digitalkreuz der PSP steuert ihr euer Raumschiff nach links und recht und beschleunigt gleichzeitig, indem ihr das Steuerkreuz nach oben bzw. unten drückt. Mit der X- und der O-Taste werden Phaser und Torpedos abgefeuert, während die Dreiecks- und Quadrat-Buttons für Kommunikation und die Scanner zuständig sind. Mit der linken Schultertaste könnt ihr bequem durch die Ziele schalten. Soweit so gut, doch so einfach die Steuerung klingt, so schwer ist es ein anderes Schiff in die Knie zu zwingen. Jeder Feind hat einen Schutzschild, den es zu durchdringen gilt. Wie stark der Schild eures Feindes aufgeladen ist, seht ihr an einem Kreis aus mehreren Segmenten, der um das Schiff aufgebaut ist. Grün bedeutet, dass der Schild noch volle Stärke hat, bei rot ist es schon etwas kritischer, während das fehlen eines Segmentes direkten Hüllenschaden zur Folge hat. So müsst ihr im eigentlichen Kampf als erstes den Energieschild herunter zu schießen. Dabei gilt, dass ihr möglichst immer auf einen bestimmten Teil des Raumgleiters zielt, denn ballert ihr unregelmäßig auf Front-, Seiten-, und Heckschilde, dauert es einfach zu lange, bis ihr als Sieger aus der Schlacht hervorgeht. Da ihr das gleiche Problem mit den eigenen Schilden habt, gilt es also auch hier das Schiff immer so auszurichten, dass die stärksten Schild-Segmente in Richtung Feind zeigen. Ist euer Schutzschild mal komplett runter geschossen, könnt ihr anhand von Hilfsenergie selbigen wieder aufladen.

    Star Trek: Tactical Assault Star Trek: Tactical Assault Da euer Raumschiff neben Frontwaffen meist auch Seiten- und Heck-Geschütze besitzt, müsst ihr euer Vehikel ebenfalls so auf euren Feind richten, dass ihr die jeweilige Waffen abfeuern könnt. Die Torpedos und Phaser brauchen zudem sehr lange, bis sie sich selbst aufgeladen haben und da Schilde auch eine Zeit lang halten, werdet ihr die Kämpfe als sehr langwierig und träge empfinden, zumal die großen Schiffe aus Star Trek nicht gerade die schnellsten und wendigsten sind. Das Spielgeschehen findet trotz Weltraumkulisse auf nur einer Ebene statt und so umkreisen sich meist 2-3 Schiffe in einem fast schon melancholischem Tempo und befeuern sich mit den Star Trek typischen Waffen. Ein Kampf zwischen 2 Raumschiffen kann schon in die Minuten gehen, was vor allem an der langsamen Aufladerate der Waffen liegt. Für Non-Trekkies mag dies vielleicht etwas langweilig wirken, doch in den Filmen und Serien ist ein Kampf auch nicht innerhalb von Sekunden gewonnen. Dennoch hätten die Entwickler etwas mehr Dynamik in die Kämpfe bringen müssen. Zwar gibt es Notausweichmanöver, doch im Großen und Ganzen wirken die Kämpfe lahm und statisch. Massenschlachten dürft ihr auch nicht erwarten. Meist bekämpfen sich nur wenige Schiffe gleichzeitig. Vorteilhaft ist allerdings, dass ihr einen anvisierten Feind ständig im Blickfeld habt. Nur wenn sich ein Schiff tarnt, verliert ihr es kurz aus eurer Zielerfassung. Dabei kann es aber schon mal etwas nervig werden, wenn ihr einen Gegner immer wieder neu aufschalten müsst.

    Ein bisschen RPG muss sein

    Star Trek: Tactical Assault Star Trek: Tactical Assault Nach dem erfolgreichen Abschluss einer jeden Mission, die meist recht kompakt ausfällt, bekommt ihr Upgrade-Punkte, die ihr in die Verbesserung eures Schiffes stecken könnt. So dürft ihr unter anderem Phaser, Torpedos, Schilde, Antrieb, Hilfsenergie und viele weitere Systeme in drei Stufen ausbauen. In regelmäßigen Abständen bekommt ihr sogar immer mal wieder ein besseres Schiff spendiert. Die jeweiligen Verbesserungen dürft ihr dabei behalten. Durch die Upgrades lässt sich vor allem das langwierige Aufladen der Waffen etwas erträglicher gestaltet, doch auch mit allen Verbesserungen, zieht sich ein Kampf einfach zu lange hin. Aber immerhin ist das Upgrade-System eine große Motivation eine Mission besonders gut zu machen, da bei nicht optimalem Verhalten schon mal nur ein mickriger Punkt für das Tuning des Arbeitsgerätes gutgeschrieben wird.

    Missionen mit Star Trek-Flair

    Star Trek: Tactical Assault Star Trek: Tactical Assault Die Missionen in Star Trek: Tactical Assault sind recht gut auf eine portable Konsole abgestimmt. Länger als 10-15 Minuten werdet ihr kaum unterwegs sein. Ein Auftrag ist für eine Busfahrt demnach ziemlich gut geeignet. Im Bezug auf die Abwechslung kann ebenfalls nicht gemeckert werden. Mal geht ihr Hilferufen nach, tretet in Verhandlungen mit ausgebeuteten Minenarbeitern, beschützt ein anders Schiff, entkommt aus Hinterhalten oder liefert Vorräte an eine Kolonie. Dabei heißt es auch nicht sofort auf den vermeintlichen Gegner zu schießen, denn Anhand von Textfenstern könnt ihr euch mit eurem Gegenüber unterhalten und sogar aus mehreren Antwortmöglichkeiten wählen, die eine Mission schon mal verändern können. Z.B. beklagt sich der Gouverneur eines Planeten, dass seine angeblich unbewaffneten Schiffe von Aufständischen angegriffen werden, doch nach einer kurzen Konversation mit den eigentlichen Bösewichten stellt sich heraus, dass diese ausgebeutet werden und sich nur verteidigen. Hättet ihr also nicht auf Diplomatie gesetzt, wären Unschuldige gestorben und der Gouverneur könnte seine üblen Machenschaften fortsetzen. Oft hilft aber auch gutes Zusprechen nicht, was vor allem auf Klingonen, Romulaner oder das Orion Syndikat zutrifft. Da heißt es einfach die Waffen laden und dem Feind einen Torpedo als Begrüßung schicken.

    Star Trek: Tactical Assault Star Trek: Tactical Assault Die ganze Atmosphäre, die Gesprächen mit Freund, Feind und der eigenen Crew, das Missionsdesign, alles passt recht gut zum Star Trek-Universum. Auch die Möglichkeit Schiffe, Planten oder ganze Systeme zu scannen, oder das Umschalten von Alarmstufe Grün auf Rot oder Gelb, gekoppelt dem unverkennbaren Sound, lässt jedes Trekkie-Herz höher schlagen. Man merkt einfach, dass sich die Entwickler fleißig Star Trek-Folgen angeschaut haben. Ebenfalls gelungen ist die Tatsache, dass der Eindruck entsteht, dass ihr eine Crew befehligt und nicht ein seelenloses Kriegsschiff durchs All steuert. Die Parallelen zu dem etwas älteren Star Trek: Bridge Commander auf dem PC sind unverkennbar, obwohl es so etwas wie eine Brücken-Ansicht nicht gibt. Ebenfalls positiv aufzunehmen ist, dass man sich auf die Ära von Kirk und Co. beschränkt und auf unsinnige Wechsel zwischen den einzelnen Serien verzichtet hat. Dadurch konnte eine viel dichtere Atmosphäre aufgebaut werden.

  • Star Trek: Tactical Assault
    Star Trek: Tactical Assault
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    29.11.2006
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Star Trek: Tactical Assault
Star Trek: Tactical Assault im Gamezone-Test
Abwechslungsreiche Missionen, ein gelungener Soundtrack aber leider auch etwas zäh ablaufende Weltraumkämpfe.
http://www.gamezone.de/Star-Trek-Tactical-Assault-Spiel-34901/Tests/Star-Trek-Tactical-Assault-im-Gamezone-Test-991090/
11.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/tapspscreen_02B.jpg
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