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  • Star Wars - Bounty Hunter: Einmal böse sein - Leser-Test von axelkothe

    Star Wars - Bounty Hunter: Einmal böse sein - Leser-Test von axelkothe Boba Fett, der berüchtigte und erfolgreiche Kopfgeldjäger mit dem coolen Jetpack gehörte bei den Fans der klassischen Star Wars Saga zu den beliebtesten Figuren der Trilogie. Dass Boba ein Kopfgeldjäger wurde kam nicht von ungefähr, schließlich war auch schon sein Vater, Jango Fett ein eben solcher. Und genau diesen Jango dürft ihr nun als "Helden" durch sein eigenes Videospiel steuern - Star Wars - Bounty Hunter.

    Die Handlung des Spiels schließt an die Ereignisse der Episode 1: Die Republik ist mal wieder in Aufruhr. Als Folge der Schlacht von Naboo regieren Chaos und Korruption die Galaxis. Ein geheimnisvoller und gefährlicher Kult entsteht unter dem Namen Bando Gora. Mit hinterhältigen Angriffen zerstören sie fast die stärksten Industrien der Galaxis. Darth Sidious betrachtet diese Entwicklung als eine Bedrohung seines eigenen bösen Planes und lässt ein Kopfgeld auf die Führerin von Bando Gora aussetzen. Keine Frage, dass unser Jango sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen möchte. Doch was er nicht weiß: Der Kopfgeldjäger, der diese Mission erfolgreich beendet, soll gleichzeitig als DNA-Spender für die geplante Klonarmee herhalten...

    Während euch viele andere Star Wars Titel mit Fahrzeugen über Planetenoberflächen rasen lassen oder euch an Bord eines Gleiters setzen, seid ihr in Star Wars - Bounty Hunter die meiste Zeit zu Fuß unterwegs. Die meiste Zeit deswegen, weil Jango, wie man es gewohnt ist, das berühmte Jetpack auf dem Rücken hat und damit auch in die Lüfte abheben kann, allerdings hat dieser einen nur begrenzten Energievorrat, der oftmals allzu schnell verbraucht ist und sich dann nur langsam wieder automatisch auflädt. Neben dem praktischen Jetpack hat Jango auch noch weitere nützliche Gegenstände bei sich, die er in den 18 Levels auch häufiger brauchen wird: Mit einem Schneidbrenner bahnt er sich den Weg durch Gitter und andere Hindernisse, mit dem Scanner identifiziert ihr gesuchte Bösewichte, für deren Gefangennahme ihr einige Boni freischalten könnt. Nur dumm, dass ihr euch in der Scanneransicht nicht bewegen könnt...

    Das nutzen die Feinde natürlich gnadenlos aus, und euch bleibt nichts anderes übrig, als diese per Schultertaste anzuvisieren und sie mit euren zwei Laserpistolen aufs Korn zu nehmen. Haben euch die Gegner noch nicht entdeckt, und wollt ihr, dass das so bleibt, gebt ihr den Giftpfeilen den Vorzug, welche die Gegner lautlos ausschalten. Genau das Gegenteil erreicht ihr mit eurem begrenzten Vorrat an Lenkraketen oder eurem in den Arm eingebauten Flammenwerfer.

    Euer Weg führt euch von einem verruchten Raumhafen, in dem ihr als Gladiator erste Erfahrungen mit der Steuerung macht, euer weiterer Weg führt euch nach Coruscant, nach Tatooine, auf den Dschungel-Planeten Malastare und einen Gefängnis-Asteroiden. Dabei ist zwar der Weg strikt vorgegeben, doch ist es nicht immer einfach diesen zu finden, da ihr oftmals gut versteckte Kanalisationseingänge finden müsst, oder euch an Vorsprüngen entlang hangeln müsst, um weiterzukommen.

    Technik:
    Optisch hinterlässt Star Wars - Bounty Hunter einen sehr gelungenen Eindruck, dazu tragen vor allem die vielen grafischen Effekte wie die glänzende und spiegelnde Rüstung Jangos und die vielen Partikeleffekte bei. Leider läuft das Ganze wie schon Star Wars - Clone Wars nicht flüssig ab, das ganze Spiel ruckelt sogar noch ein wenig stärker. Einen Einfluss auf die Spielbarkeit haben die Ruckler nicht. Auch beim Sound hieß die Devise nicht kleckern sondern klotzen, tolle Soundeffekte und die berühmten Star Wars Themen von John Williams in Pro Logic 2 sind das Ergebnis.

    Axels Meinung:
    Star Wars - Bounty Hunter wird vor allem die Fans der Sternensaga ansprechen, denn diese bekommen mit super Zwischensequenzen, tollem Sound und einer spannenden Story eines der interessantesten Star Wars Games der letzten Zeit. Wer mit dem Universum dagegen wenig am Hut hat, wird ein eher nur gutes Spiel mit ein paar Problemen wie einer nicht immer guten Kameraführung, technischen Unzulänglichkeiten und nur durchschnittlich spannendem Actionteil sehen. Wie schon bei Clone Wars lautet also die Empfehlung das Fans eigentlich blind zugreifen können, während alle anderen eher Probe spielen sollten.

    Negative Aspekte:
    Slowdowns, Leveldesign

    Positive Aspekte:
    Zwischensequenzen, Story, Sound, viele tolle effekte

    Infos zur Spielzeit:
    axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Star Wars - Bounty Hunter

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: axelkothe
    7.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Star Wars - Bounty Hunter
    Star Wars - Bounty Hunter
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    31.01.2003
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998207
Star Wars - Bounty Hunter
Star Wars - Bounty Hunter: Einmal böse sein - Leser-Test von axelkothe
http://www.gamezone.de/Star-Wars-Bounty-Hunter-Classic-34958/Lesertests/Star-Wars-Bounty-Hunter-Einmal-boese-sein-Leser-Test-von-axelkothe-998207/
21.04.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/01/TV2003013114030400.jpg
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