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  • Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy im Gamezone-Test

    Bewährte Jedi-Action mit besonders starken Focus auf Schwert- duelle. Für Fans der Serie ein Pflichtkauf.

    Use the force, Jaden!

    Jaden Korr will Jediritter werden und macht sich zu diesem Zweck auf den Weg zu Meister Skywalker's berüchtigter Akademie für angehende Jedis. Bereits kurz nach der Ankunft auf dem Planeten geschehen merkwürdige Dinge, die dunklen Jedi, besser auch als Sith bekannt, führen mal wieder etwas böses im Schilde. Jaden wird sich in dieser spannenden Geschichte ,zusammen mit Altmeister Kyle Katarn, nicht nur auf den schmalen Grad zwischen dunkler und heller Seite der Macht begeben, sondern auch im Laufe des Spiels zur Aufdeckung des dunklen Sith-Planes führen.

    Bevor wir uns allerdings in die virtuelle Haut von Jade Korr versetzen können, haben wir die Möglichkeit diese völlig nach unserem Gusto zu gestalten. Vor Beginn des Spiels hat man nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Rassen aus dem Starwars-Universum, sogar die Hautfarbe und der Griff des eigenen Laserschwertes kann angepasst werden. Spielerisch hat dies zwar keine besonderen Auswirkungen, im Match über das Internet aber mit Sicherheit ein ganz witziges Feature.

    Neben einer handfesten Story, welche teils mit Videosequenzen, teils in Echtzeitgrafik erzählt wird, gibt es einiges an abwechslungsreich gestalteten Leveln zu bestehen. Diese sind nach einem neuartigen System aufgebaut, der Spieler hat in den drei Hauptabschnitten des Spiels die freie Wahl zwischen verschiedenen Missionen und kann sich vor dem Beginn einer solchen auch noch genauere Details dazu anzeigen lassen. Somit entsteht ein größeres Gefühl von spielerischer Freiheit, es ist sogar möglich eine zu schwere Mission erst mal auf die lange Bank zu schieben um sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu versuchen. Dies macht auch Sinn, man kann schließlich zwischen jeder Mission seine Jedi-Kräfte etwas aufbessern. Zu einem Spiel der Sternensaga gehört nämlich neben dem obligatorischen Laufschrift-Intro auch die Möglichkeit diverse "Machtkräfte" einsetzen zu können. So auch in Jedi Academy der Fall, diesmal können diese Kräfte nach jedem Level sogar noch weiter verbessert werden. Dem Spieler stehen die dunklen und hellen Mächte zur Verfügung, vom praktischen Selbstheilzauber über Darth Vader's Machtgriff bis hin zur gefährlichen Blitzattacke des Imperators ist alles vertreten. Die Grundeigenschaften eines Jedi, also die Fähigkeit besonders hoch zu springen oder mittels Telekinese diverse Dinge zu bewegen, werden automatisch verbessert um so weiter man im Spiel vorankommt. Beim Missionsdesign hat man sich an altbewährten Standards der Serie orientiert, neben so manchem Schiebepuzzle sind auch wieder äußerst waghalsige Sprungeinlagen vorhanden. In einem Level kann man sich sogar auf ein Swoopbike (die Flitzer aus Episode 6) schwingen um damit durch ein gefährliches Tal voller Feinde zu düsen um diese gleichzeitig mit dem Laserschwert zu beharken. Doch damit nicht genug, man darf sich in manchen Spielabschnitten auch in die zweibeinigen AT-ST's begeben um damit den imperialen Kräften mal richtig einzuheizen oder auch eines der Taun Tauns besteigen um in der klirrenden Kälte des Planeten Hoth schneller voranzukommen. Besonders lange dauern diese Levelabschnitte allerdings nicht, gerne hätten wir noch mehr davon gesehen.

    Die in diesem Teil der Serie ganz besonders forcierten Laserschwert-Kämpfe dürften wohl eine der wichtigsten Änderungen im Vergleich zu den Vorgängern der Serie sein. An vielen Stellen des Spiels wird es nahezu unumgänglich den Leuchtprügel einzusetzen, man kann sich damit nämlich sehr schnell und effizient durch ganze Gegnerscharen metzeln. Das Spiel schaltet bei Benutzung des Laserschwertes in eine 3rd-Person Ansicht um, die Übersicht ist dadurch relativ gut gewährleistet. Was allerdings zu Beginn des Spieles noch als witziges Feature verstanden werden könnte, entpuppt sich in den späteren Levels als Hauptbeschäftigung. Da die feindlichen Kämpfer der Sith gegen Schusswaffen nahezu immun sind, ist man nur noch mit der Leuchtklinge unterwegs. Die Kämpfe werden dann schnell zur wilden Daddelorgie, obwohl man so manchen Spezialmove mit seinem Jedi drauf hat und diese auch noch durch andere Schwertformen (Kampfstab, Doppelklinge) und Schwerttechniken (mittel, schnell, stark) variieren kann, kommt man in der Hitze des Gefechts nur selten darauf zurück. Dann kommt es nur noch darauf an den Gegner im Sichtfeld zu behalten und möglichst wild auf dem rechen Schultertaster einzuhämmern bis der Sith-Scherge endlich mit einer schmucken Animation zu Boden geht. Gleiches kann uns allerdings genauso schnell passieren, ein oder zwei Hiebe an der falschen Stelle und unser Jedi segnet das Zeitliche. Hier sollte man sich schon mal mit der Speicher-Funktion anfreunden, nicht selten braucht man für eine einzige Stelle 'zig Anläufe um voranzukommen. Wer sich im Multiplayermodus wochenlang mit Schwertduellen beschäftigt, wird sicherlich irgendwann eine passende Strategie entwickeln, die Spezialmoves geben hier genügend Möglichkeiten. Der klassische Einzelspieler hingegen wird aufgrund fehlender Erklärungen im Spiel zu schnell gefrustet sein und das Lichtschwert eventuell sogar ganz an den Nagel hängen. Zum Glück gibt es für die normalen, "machtlosen" imperialen Soldaten und andere Feinde immer noch die klassischen Waffen aus Jedi Knight, mit dabei sind das bekannte Imperiale Lasergewehr und der beliebte Thermal Detonator, aber auch ein paar neue Waffen mit besonders heftiger Durchschlagskraft finden sich in unserem Arsenal.

    Bei der Grafik und vor allem der 3D-Engine hat man auf bewährte Technik gesetzt, es kommt immer noch eine modifizierte Quake3-Engine zum Einsatz. Auf der Xbox sieht diese zwar relativ gut aus, ruckelt aber an manchen Stellen sehr unangenehm und besonders im Mehrspielermodus gehen dann schnell die Lichter aus. Solange man sich in den klassischen Raumbasen bewegt, wird man mit passender Star Wars Atmosphäre verwöhnt, in Arealen unter freien Himmel fehlt es schnell an Details und nötiger Weitsicht. Die Animationen der Hauptdarsteller sind, wie auch im Vorgänger, nicht immer gerade flüssig auch wenn diesmal die Figuren ein paar Details zusätzlich verpasst bekommen haben. Die Hintergrundmusik ist natürlich - wie immer - an der Filmvorlage orientiert und schafft es für die passende Atmosphäre zu sorgen. Die professionellen Sprecher der Akteure sorgen zusätzlich für Stimmung, darunter auch die deutsche Stimme von Mark Hamill alias Luke Skywalker. Man hat sich für die deutsche Lokalisierung mächtig ins Zeug gelegt, dem Spieler wird hierbei eine hervorragende Qualität geboten.

    Im Mehrspielermodus (Splitscreen, System-Link oder Xbox Live) kann man sich auf ein sehr ausgereiftes Produkt freuen, das mit seiner bewährten Quake3-Technik kaum noch Probleme machen sollte und eine erfreuliche Anzahl vieler Modi bietet. Neben den bekannten Modi wie "Deathmatch" oder "Capture the Flag" darf man sich vor allem wieder auf die Lichtschwert-Arena freuen, hier werden wie im beliebten Q3-Mod "Rocket Arena" spannende Duelle ausgetragen, selbstverständlich mit dem Lichtschwert und allen verfügbaren Machtkräften. Außerdem wurde teambasierter Belagerungsmodus mit eigens dafür kreierten Karten integriert, dieser ist allerdings nur ohne Bots spielbar.

    Die Steuerung wurde relativ unpraktisch auf das Joypad verteilt. Da man neben den Waffen auch noch die Machtkräfte des öfteren mal schnell wechseln muss, kommt schnell eine gefährliche Verwirrung ins Spiel oder ein Krampf in die Finger des Spielers. Zudem sind die bereits in der PC-Version kritisierten Sprungeinlagen auch hier eine wackelige Angelegenheit geblieben und spätestens bei den wilden Lichtschwert-Kämpfen vergeht einem dann die Lust. Man kann PC-Spiele auf ein Joypad portieren, das haben viele andere Vertreter des Genres bewiesen - bei diesem Titel allerdings fehlt noch einiges an nötigem Feinschliff.

    Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy (XB)

    Singleplayer
    7,6 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    gutes Missionsdesign
    hervorragende Mehrspielermodi (Xbox Live) mit viel Abwechslung
    neuartige Schwertkämpfe und Fahrzeuge
    ruckelige Grafik
    Schwertkampfsteuerung unausgereift
    schlechte und komplizierte Steuerung
    sehr hässliche Menüs
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Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy
Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Star-Wars-Jedi-Knight-Jedi-Academy-Spiel-35009/Tests/Star-Wars-Jedi-Knight-Jedi-Academy-im-Gamezone-Test-989612/
02.12.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/TV2003120213091900.jpg
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