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  • Star Wars: Lethal Alliance im Gamezone-Test

    Begleite Rianna im Kampf gegen das Imperium. Es ist leider nur zeitweise etwas eintönig und nicht immer ganz fehlerfrei.

    Die heutige Episode III zeigte endlich das Gesicht des dunklen Darth Vader und seine "Auferstehung" im Lichte der Kinoleinwände. Spätestens jetzt sollten alle Fans mit den Anfängen vertraut sein und wissen, warum aus dem anständigen Jungen Anakin Skywarker der dunkle Lord wurde. Zwischen dem nun offiziell als dritten Teil eingestuften Film und der Episode IV (ursprünglich erste Star Wars Teil) vergehen aber einige Geschichten und eine davon hat Lucas Arts für "Lethal Alliance" aufgegriffen. Der Titel ist exklusiv für die Handhelds PSP und Nintendo DS erschienen, wobei die Version für den Doppelbildschirm trotz einiger netten Ideen den Kürzeren ziehen muss. Warum? Das lest ihr im Folgenden.

    Der Hintergrund für die bevorstehende Mission ist relativ einfach erklärt. Ihr übernehmt die Rolle der süßen Rianna Saren, stammend aus der humanoiden Rasse der Twi'leks. Im Kindesalter wurde sie wie fast alle ihrer Rasse in die imperiale Sklaverei verkauft und fristete kein allzu strebenswertes Dasein. Schon sehr früh floh sie deshalb von Coruscant und schlägt darauf folgend kriminelle Pfade ein. Als Söldnerin verdient sie sich ihr Wasser und Brot und übernimmt jeden Auftrag, welcher dem Imperium schadet und ihren Rachedurst stillt. Ihr stillschweigend verfasstes Ziel ist eines Tages ihrem ehemaligen Sklavenmeister Zarien Kheev ein für alle mal für die schreckliche Kindheit auf ihre Art und Weise zu danken. Ihr übernehmt also die Rolle einer rachesüchtigen Söldnerin und verzichtet in diesem Abenteuer mal voll und ganz auf "die Macht" und Laserschwert schwingenden Jedi-Rittern.

    Solide aber eintönige Action-Kost

    Star Wars: Lethal Alliance Star Wars: Lethal Alliance Zusammen mit der Söldnerin infiltriert ihr diverse imperiale Stützpunkte verteilt auf einige Planeten in einer 3rd-Person-Ansicht und seid stets auf der Suche nach dem ehemaligen Sklavenmeister. Rianna ist aber nicht nur recht hübsch, sondern zugleich auch ganz schön agil. Pirscht ihr euch von hinten an einen Gegner heran, sorgt sie mit dem "Dorn von Ryloth" für ein schnelles und lautloses Ableben des Gegenübers. Es ist eine Standardwaffe, welche im Nahkampf zum Einsatz kommt und über das komplette Spiel hinweg zur Verfügung steht. Mit etwas Geschick steigert sich die Heldin auch in Kombinationsangriffe hinein, welche etwas effektiver wirken. Letztendlich erweist sich der Nahkampf aber als recht simpel, mit wenig Freiheiten gespickt und zugleich auch als äußerst uneffektiv, da die Feinde stets aus der Ferne schon Angriffe starten.

    Befindet sich der erste Ballermann in Form des Blasters in den Händen der agilen Twi'lek, gerät der "Dorn von Ryloth" sowieso relativ schnell wieder in Vergessenheit. Mit dem Dauerfeuer des Blasters wird ein jeder Soldat des Imperiums ziemlich gut beschäftigt und letztendlich auch beseitigt. Manch einer der Weißhelmchen ist aber durchaus intelligent und nutzt ebenfalls seinen Blaster - sehr schön wieder erkennbar an der roten Farbe der Geschosse. Diesen Attacken weicht man mehr oder weniger geschickt mit einer Seitwärtsrolle aus und geht anschließend in die Offensive über. Im Verlaufe des Spieles stehen noch zwei weitere Schusswaffen zur Verfügung, welche sich bis auf die Durchschlagskraft kaum unterscheiden. Einzig letztere wird mit der passenden Munition zum Scharfschützengewähr umfunktioniert.

    Der Weg durch die Zentren erweist sich aber als äußerst linear und strukturiert, auch wenn die Bauten selber eher weniger durchdacht erscheinen. Wirre und verschlängelte Gänge vermitteln das Gefühl einer ziemlich planlos angelegten Basis, bei der jeder Architekt seinen Kopf schütteln würde. Gespickt sind die Bauten mit unterschiedlichen Fallen. Minen blockieren oftmals den Weg und müssen zum richtigen Zeitpunkt umgangen werden oder ihr müsst einigen Laserstrahlen aus dem Weg gehen, gegebenenfalls mit einer Rolle Rianna in Sicherheit bringen. Nicht selten müssen auch alle Feinde im Gebiet eliminiert werden, damit sich die Pforten zum nächsten Areal öffnen. Grundsätzlich gilt es verschiedene Missionen zu erfüllen. Des Rätsels Lösung ist aber das sture Durchwandern der Level bis zum Ausgang, alles weitere ergibt sich automatisch.

    Zwei sind besser als einer

    Star Wars: Lethal Alliance Star Wars: Lethal Alliance Der strikt lineare Verlauf wird zum Glück schon recht schnell durch einen kleinen Begleiter aufgelockert. Der Sicherheitsdroide Zeeo, offiziell auch unter dem Namen Z-58-0 bekannt, rettet der Heldin das Leben und weicht fortan kaum von ihrer Seite. Auch wenn sie es nicht wahr haben möchte, so kann der kleine fliegende Blechhaufen mehr als hilfreich werden. Kooperativ werden die Gegner doch etwas effektiver aus dem Rennen geworfen. Der Roboter dient als Schutzschild oder kann wie eine wilde Furie auf die Schergen gehetzt werden. Auch kann Rianna einen gemeinsamen Angriff mit Zeeo starten und die Feinde damit überraschen. Dabei muss aber stets auf die verfügbare, aber immerhin auch regenerierbare Energie des Droiden geachtet werden. Jede Aktion benötigt einen gewissen Anteil und der muss nun mal auch zur Verfügung stehen.

    Auch wenn im Kampf einige Möglichkeiten vorhanden sind, so zeigt sich auch hier die Schusswaffe als bestes Argumentationsmittel, um gegen die imperialen Krieger vorzugehen. Zeeo hat aber auch ganz andere Vorzüge, welche die Balleraction hinter sich lassen. An stets blau markierten Stellen kann sich die Twi'lek auf den Rücken des Flugdroiden schwingen, welcher sich dann Dank magnetischer Einflüsse über verlegte Rohre und Stahlbauten hinweg bewegen kann. Auch hier ist zumeist ein strikt linearer Pfad vorgegeben, viele Fallen sorgen aber für schwitzige Finger und angespannte Nerven. So gelangt ihr auch stets an Stellen, welche Rianna nicht von alleine erreicht hätte. Es ist zwar oftmals verwunderlich, dass die sportliche Söldnerin nicht über eine Absperrung von einem halben Meter springen kann, aber über solche Kleinigkeiten wollen wir uns hier mal nicht aufregen. Unterbrochen wird der Schnüffelzug immer wieder durch eine rasante Fahrt mit dem Droiden. Ihr steuert Zeeo auf einer Magnetbahn nach links bzw. rechts und weicht damit Objekten und Minen aus, während Rianna mit dem Blaster Feinde erledigt.

    Star Wars: Lethal Alliance Star Wars: Lethal Alliance Zeeo birgt aber noch weitere Vorteile: Immer wieder muss der Droide in elektronische System des Imperiums eindringen und dabei Minen entschärfen, Codes zum Steuern eines Kampfdroiden knacken, Schließmechanismen umgehen, Alarmanlagen deaktivieren und Türen öffnen. Dazu zapft der kleine fiepende Kerl die Steuerpulte an und ihr müsst anschließend eine Aufgaben anhand eines Minispiels auf dem Touchscreen lösen. Sowohl Gedächtnisaufgaben als auch kombinatorische Rätsel sind gefragt, bei denen ihr euch bestimmte Vorgaben merken und anschließend wiedergeben müsst, oder aber Würfel hin und her schiebt, bis sie alle Felder richtig markiert haben. Manchmal müsst ihr auch einfach die richtigen Felder auf den Touchscreen finden und "frei rubbeln" oder Steine hin und her schieben.

    Monotonie und schwache Technik

    Star Wars: Lethal Alliance Star Wars: Lethal Alliance Dank Zeeo wird das sehr monotone Ballerspiel durchaus ein wenig aufgelockert. Nur selten dürft ihr das kleine Kerlchen auch aus einer Ego-Perspektive steuern, und dabei habt ihr kaum spielerische Freiheiten und müsst meist nur über Luftschächte das nächste Steuerpult zum Öffnen einer Türe erreichen. Schade nur, dass fast alle Ideen innerhalb der ersten Level schon verbraten wurden und sich anschließend meist etwas komplexer wiederholen. Letztendlich spielt sich "Lethal Alliance" sehr linear und bedarf kaum Denkarbeit. Das Missionsdesign ist vielleicht geschichtlich noch relevant, am Gameplay ändert dieses aber nur unwesentlich etwas. Riannas Rachefeldzug führt den Spieler quer durch das Star Wars Universum und erfreut die Fans mit Besuchen auf dem Wüstenplaneten Tatooine oder Alderaan, aber auch komplett neue Welten wie Despayre oder Danuta stehen auf dem Reiseplan. Optisch unterscheiden sich diese aber hauptsächlich in den eher selten aufkommenden Außenarealen. Befindet man sich inmitten der Beton- und Stahlbauten, verschlingt eine grau-weiße Masse die Heldin und nur selten sorgt ein Blick durch ein Fenster für ein erstaunenswertes Panorama.

    Neben Prinzessin Leia und einigen weiteren Charakteren bekommt man auch kurz Darth Vader zu sehen, leider meist aber nur in den kurzen Storyabschnitten. Mit schlichten Comiczeichnungen und eingeblendeten Texten wird die Geschichte voran getrieben und kann Dank fehlender Videosequenzen und fehlender Sprachausgabe bei weitem nicht die Atmosphäre der PSP-Variante herauf beschwören. Mitunter einer der größten Schwächen des Nintendo DS Ablegers. Denn ansonsten erinnert das Spiel sofort an die Star Wars Thematik. Der Grund liegt auf der Hand und sollte eigentlich kaum mehr erwähnt werden müssen. Wie eh und je unterstützt Lucas Arts ihre spielerischen Versionen mit originalgetreuer Musik aus den klassischen Filmen. Die bekannten Themen werden durch getreue Soundeffekte der Schusswaffen und einem Fiepen von Zeeo, was uns doch stark an R2-D2 erinnert, bestens untermauert. Klangtechnisch ist alles in Ordnung, auch wenn die Qualität aufgrund der Hardware etwas eingeschränkt ist.

  • Star Wars: Lethal Alliance
    Star Wars: Lethal Alliance
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    13.12.2006
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Star Wars: Lethal Alliance
Star Wars: Lethal Alliance im Gamezone-Test
Begleite Rianna im Kampf gegen das Imperium. Es ist leider nur zeitweise etwas eintönig und nicht immer ganz fehlerfrei.
http://www.gamezone.de/Star-Wars-Lethal-Alliance-Spiel-35022/Tests/Star-Wars-Lethal-Alliance-im-Gamezone-Test-991121/
27.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/DS_Aldeeran2.jpg
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