Wenn Rancor nicht mehr spektakulär genug sind ... [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Das hier beschriebene Originalspiel ist wieder direkt von Lucas Arts für X-Box 360 und Playstation 3 entwickelt worden, von anderen Unternehmen gibt es Umsetzungen oder Adaptionen für diverse andere Plattformen, wobei die Windows-Version meines Wissens eine direkte Portierung des Originals ist, die anderen Fassungen hingegen wieder eigenständige Designs.
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Wir befinden uns im ersten Jahr des Galaktischen Bürgerkriegs, und Darth Vader hat Starkiller in den Klonanlagen auf Kamino wiederauferstehen lassen. Dessen Ausbildung sollte von Erinnerungsfetzen aus seinem ersten Leben unterstützt werden, doch er kann sich nicht über diese Erinnerungen hinwegsetzen. Als er erfährt, daß es zwischenzeitlich noch weitere, an dieser Sache gescheiterte Klone gegeben hat, sucht er sein Heil in der Flucht. Starkiller will nun unbedingt mit Juno Eclipse wieder zusammenkommen, die inzwischen der Rebellenallianz dient, und Vader will seinen Teilzeitschüler natürlich wieder zu sich zurücktreiben ...
Star Wars: The Force Unleashed II ist ein 3D-Actionspiel, in dem Ihr Euch wieder als Starkiller durch unzählige Gegner kämpft, wobei auch unzählige Umgebungsobjekte herumgeschleudert werden können. Erneut werden vier Schwierigkeitsstufen angeboten, wobei die höchste diesmal erst freigespielt werden muß, jedoch nicht mehr so fies ist als im Vorgänger. Mit dem A-Knopf wird gesprungen und mit X schwingt Ihr die Lichtschwerter (ja, es sind nun zwei); durch Halten von LT könnt Ihr auch versuchen, gegnerische Attacken abzuwehren und Schüsse sogar zurückzuschlagen, solange allerdings nur noch langsam gehen, und mit gut getimten Paraden läßt sich der Gegner fein aus dem Konzept bringen. Per Y könnt Ihr Eure Störer mit Machtblitzen grillen (bewirkt nicht nur Schaden, sondern praktischerweise auch kurzzeitige Betäubung), und mit LB ein Stück wegflitzen. Ein Druck auf B pustet Personen und Objekte von Euch weg und gerne über den Haufen; mit Halten von RT könnt Ihr sie auch telekinetisch greifen und dann mit den Analog-Sticks gegen eine Wand, in einen Abgrund oder auf jemand anders werfen. Haltet Ihr LT und drückt B, könnt Ihr alles in unmittelbarer Nähe von Euch wegdrücken, mit LT und X werft Ihr Eure Schwerter (leider gleich beide) wie Bumerangs; anstelle des wenig gelungenen Energieschilds aus dem Vorgänger sind mit LT und Y nun Geistestricks möglich, die schwächere Gegner kurzzeitig für Euch kämpfen oder selbst in den Tod springen lassen. Einige dieser Techniken besitzt Starkiller allerdings nicht von Anfang an, erst mit fortschreitender Story werden sie verfügbar. Leider gibt es nach wie vor keine gelungene Zielerfassung, das potentielle Opfer, das Starkiller gerade anzielt (was von vornherein voraussetzt, daß er ihm bereits zugewandt ist), wird zwar durch einen Umriß markiert, es gibt jedoch keine einfache Möglichkeit, um zwischen mehreren Zielen in Reichweite umzuschalten. Wollt Ihr beim aktuellen Ziel bleiben, geht das durch Drücken und Halten von RB, aber wenn Ihr selber getroffen werdet, kann diese Erfassung wieder verlorengehen. Geworfene Objekte/Feinde landen zwar bevorzugt auf einem anderen, aber eben auch nicht unbedingt auf dem tatsächlich von Euch gewünschten. Habt Ihr genügend Gegner besiegt, dürft Ihr irgendwann (Ihr könnt auch damit warten) eine Machtwut aktivieren, um Eure Kräfte zeitweise ins Unermeßliche zu steigern.
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Der Einsatz übermenschlicher Techniken verbraucht natürlich Machtenergie, die sich jedoch nach ein paar Sekunden wieder erholt, leider ist die entsprechende Anzeige aufgrund geringerer Größe und vor allem dämlicher Farbgebung gerade im Eifer des Gefechts kaum noch zu erkennen. Verlorene Lebensenergie regeneriert sich nur in sehr begrenztem Ausmaß, hauptsächlich wird sie als Belohnung für besiegte Gegner wiederhergestellt. Die Kamera läßt sich um Eure Figur herum bewegen, ich vermisse allerdings eine Zoom-Funktion. Gerade von einem erfahrenen Machtkrieger sollte man doch erwarten können, daß er sich nicht von hinten überraschen läßt, oder? Eine Karte der unmittelbaren Umgebung ist nicht mehr vorhanden, stattdessen erfahrt Ihr durch Druck auf das Steuerkreuz, wo es weitergeht. Geschwächten größeren Gegnern könnt, manchmal auch müßt Ihr mit einem Finishing Move, einer spektakulären interaktiven Schnittszene, den Rest geben, während der vorgegebene oder teilweise auch zufällige Knöpfe betätigt werden müssen. Allerdings meinte man die Knopfhinweise an die Bildschirmränder verschieben zu müssen, so daß sie - gerade wenn man sie nicht erwartet - durchaus übersehen werden können; Knopf-/Stick-Kombinationen werden dann inkonsequenterweise wieder immer an derselben Position angezeigt.
Da ist die Sturmtruppe machtlos. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Es darf wieder fleißig Kampferfahrung gesammelt werden, das System ist jedoch deutlich simpler geworden: Mit ordentlich Erfahrungspunkten könnt Ihr Euch Upgrades für Eure Aktionen kaufen, und nur noch für diese. Typischerweise werden sie dann stärker, die Machttechniken treffen mehrere Gegner auf einmal, und Ihr erlernt nebenbei noch diverse Kombos, also Spezialangriffe, die durch bestimmte Tastenfolgen ausgelöst werden - wie viele von ihnen man sich einprägen kann, ist eine andere Frage.
Unterschiedlich gut versteckt sind verschiedene Jedi-Holocrone, die Schwertkristalle enthalten, Eure Energieleisten verlängern oder einfach einen Erfahrungsbonus bewirken. Je nachdem, was Ihr für Kristalle in Eure Lichtschwerter einsetzt, bekommt Ihr beispielsweise stärkere Angriffe oder Boni auf Eure eigenen Energien. Anders als im Vorgänger erfährt man leider nicht mehr, in welchen Leveln man Holocrone verpaßt hat.






