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  • Starray: Starray...GO! - Leser-Test von Goreminister

    Starray: Starray...GO! - Leser-Test von Goreminister Beim kramen in der Amiga 500-Retrokiste fiel erneut ein Titel auf, der damals wie heute zwar wenig bekannt war, aber der es durchaus verdient, einmal in angemessenem Rahmen erwähnt zu werden. Und zwar handelt es sich im Falle des folgenden Reviews um eines zum horizontal-scrollenden 2D-Shooter Revenge of Defender (US-Titel), welcher in Europa unter dem Namen Starray für den Amiga 500, Atari ST, sowie Commodore 64, bzw. 128 im Jahre 1988 auf den Markt kam. Dabei handelt es sich dabei um einen durchaus würdigen Defender-Klon, der durch seinen ganz eigenen Charme zu begeistern wusste und sich somit positiv aus der Masse an ähnlichen Spielen hervortat. Dazu gesellte sich die Tatsache, das in der Verpackung nicht nur die übliche 3,5" Diskette mit dem Spiel, sondern auch ein Audio-Tape beilag, welches den Intro-Song enthielt, der mit interessanter Sprachausgabe, sowie netten Melodien zu punkten wusste, aber alles der Reihe nach...

    ...denn auch wenn die Story bei Shootern meist recht nebensächlich ist, wollen wir uns dennoch erst einmal kurz der Geschichte des Spiels aus dem Hause Epyx widmen. Ihr schlüpft hierbei in die Rolle eines Kadetten der, von Abenteuerlust getrieben, schon immer einen Spacefighter fliegen wollte, nachdem er Captain Muscle das erste mal gegen die Spon-Thrigg Mutanten kämpfen sah. Gesagt getan und nachdem ihr auf der StarRay Akademie erfolgreich in der Theorie graduiert habt, bekommt ihr euer eigenes Schiff zugesprochen und müsst auf dem Eisplaneten Charon, benannt nach dem Fährmann des Styx, eure finale praktische Prüfung ablegen. Hierbei kommt es natürlich zu einem unglücklichen Vorfall, weswegen ihr euch sofort in die Schlacht mit den garstigen Aliens stürzen müsst. Ausgerüstet mit einem State-of-the-Art Fighter, welcher über Militärlaserkanonen und Vaporiserbomben verfügt, stürzt ihr euch also in die Schlacht um der außerirdischen Bedrohung Herr zu werden. Dabei ist Charon natürlich nur der Anfang der insgesamt fünf Level, durch die ihr euch zu kämpfen habt und welche zudem in jeweils drei Stages unterteilt sind. Dabei führt euch der Kampf unter anderem auch auf Planeten wie Gorbaxa, welcher bekannt dafür ist Kryptium Energiezellen für Raumschiffe herzustellen, welche natürlich vor den Aliens beschützt werden müssen, aber auch auf einen sogenannten Freizeitplaneten mit Namen Sirion. Auf diesem gilt es harmlose Urlauber zu schützen, wohingegen ihr auf Sharlon dafür zu sorgen habt, das die unliebsamen Eindringlinge den Ozonschild des Planeten nicht vollständig zerstören. Auch wenn dies natürlich alles eher dünne Stories zu jedem der Planeten sind, so haben sich die Entwickler von Hidden Treasures doch Mühe gegeben, zumindest einen kleinen roten Faden zu spinnen.

    Die Steuerung muss hierbei eigentlich nicht großartig erklärt werden, orientiert sie sich doch beinahe 1:1 am Klassiker Defender. Mit Hilfe des Joysticks könnt ihr nach rechts, bzw. links über den Bildschirm flitzen und müsst mittels ausgiebiger Massage des Fire-Buttons verhindern, das die Aliens eure Basen attackieren und somit vernichten, oder selber in Mutanten verwandeln die euch dann angreifen. Eine Anzeige am unteren Bildschirmrand zeigt uns an, an welcher Stelle des Levels es gerade brennt und wo die Aliens als nächstes zuschlagen könnten, was sich beinahe exakt genauso wie bei alten Defender Spiel gestaltet. Also rast ihr mit einer, für damalige Verhältnisse, wahnsinnigen Geschwindigkeit über den flüssig scrollenden Screen und ballert alles ab, was euch vor die Laserflinte kommt und das möglichst schnell. Denn hat ein feindliches Schiff erst einmal mittels Laserbeam an einer eurer Stationen angedockt, bleiben euch gut 3 Sekunden, bevor diese verloren ist, was den Spielfluss natürlich zudem noch rasanter gestaltet. Sind alle alliierten Basen verloren, ist auf dem Screen der Teufel los, denn dann erhöht sich die Anzahl an Angreifern um ein Vielfaches. Dummerweise muss man die Smartbomben, welche sich in solchen Situationen äußerst hilfreich erwiesen, mit Hilfe des Keyboards auslösen, was manchmal für zusätzliche, aber ungewollte Hektik sorgt, aber kein wirklich allzu übles Manko darstellt.

  • Starray
    Starray
    Publisher
    Logotron
    Developer
    Hidden Treasures
    Release
    1988
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1006358
Starray
Starray: Starray...GO! - Leser-Test von Goreminister
http://www.gamezone.de/Starray-Classic-34776/Lesertests/Starray-StarrayGO-Leser-Test-von-Goreminister-1006358/
17.08.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/Starray_Amiga_5.jpg
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