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  • Steel Reign: Stahlross zwölf Uhr voraus - Leser-Test von alpha_omega

    Steel Reign: Stahlross zwölf Uhr voraus - Leser-Test von alpha_omega Panzerschlachten sind schon eine feine Sache, vor allem dann, wenn man selbst zu Bundeswehrzeiten mit so einem stählernen Ross durch die Prärie geschrotet ist, ständig von schießwütigen Unteroffizieren auf den Feind eingeschworen wurde und am Ende des Tages zahlreiche Mörserpatronen im Wert von über 10.000 DM sinnlos in die Luft ballerte. Gut, im Vergleich zu den gigantischen Kettenfahrzeugen wie dem Leopard oder auch dem sowjetischen T34, war der MTW in dem man selber oft genug saß, eher eine Keksdose und dennoch sorgten der Lärm und das ultrahart gefederte "Fahrwerk" des Öfteren für eine beklemmende, aber durchaus spaßige Atmosphäre. Was im wahren Leben zumeist der geübte Ernstfall war, sollte viele Jahre zuvor bereits auf virtueller Ebene in gigantischen Panzerschlachten auf dem Monitor Gang und Gebe sein. All zu gern erinnere ich mich an den C64 Titel Artillery Duel zurück, bei dem sich zwei Panzer im zumeist bergischen Gelände gegenüberstanden und mittels Feineinstellung der Instrumente, den Kontrahenten im Detonationshagel gehörigen Schaden zufügten. Wenn man so will, eine zehn Jahre vorgezogene Wormspartie, der es allerdings noch deutlich am Feinschliff und an grafischen Mitteln mangelte. Ein klein wenig moderne präsentierte sich dagegen das Spiel Steel Reign, welches im Jahre 1997 auf der Playstation One veröffentlicht wurde. Mit modernsten Panzern und Gelände-Jeeps durfte man durch virtuelle Wüsten und Städte rollen. Ob es sich bei dieser eher Arcade-lastigen Panzerjagd um einen echten Kracher handelt, oder doch nur um billiges Kanonenfutter, erfahrt ihr in folgendem Artikel.

    Die Geschichte von Steel Reign geleitet uns ins Jahr 2030, die Welt steht wieder einmal kurz vor einem Trümmerhaufen und es herrschen von Militärdiktaturen geführte Kriege. Die beiden Protagonisten namens Gerald Storm und Lewi Reign, um die es sich in diesem Spiel handelt, sind zwei prädestinierte Entwickler und Designer für Panzertechnologien, die beide aufgrund ihres enormen Wissens schon bald zu Generälen befördert werden. Waren Reign und Storm während ihrer Studienzeit noch gute Freunde, so verbindet sie nun eine erbitterter Konkurrenzstreit und nachdem General Storm zum Exekutivadjutant des obersten Befehlshabers ernannt wird, missbraucht er seine Position und entführt General Storm in ein atomverseuchtes Gebiet im ehemaligen Südwesten der USA. Kurz darauf ruft Storm eine Revolution aus, mit der Ausrufung des Kriegsrechts. Um seinen Plan zu verwirklichen ist er allerdings auf die Hilfe der Superpanzer angewiesen, die von Reign entwickelt wurden. Instinktiv speicherte dieser sämtliche Daten der Superpanzer auf einer CD und zerstörte dann das Mainboard, auf dem sich sämtliche Informationen der Superwaffen befanden. Reign gelang danach die Flucht, allerdings wurde er schwer verletzt und muss nun seinen Weg nach draußen mit den stählernen Fahrzeugen bestreiten.

    Insgesamt erwarten uns bei Steel Reign zehn abwechslungsreiche Missionen, in denen wir stets gewisse stationäre oder auch bewegliche Ziele eliminieren müssen. Unser Weg führt uns dabei durch Wüsten, verlassene Städte, durch einen Waldgebiet oder gegen Ende durch eine unterirdische Festung, in der wir unser letztes Gefecht gegen den Erzfeind Storm austragen werden. Die Spielansicht unseres jeweiligen Panzers erfolgt dabei stets aus einer 3rd Person Optik, sodass wir unser Kettenfahrzeug oder je nach Auswahlverfahren auch unseren Jeep aus einer Verfolgersicht erkennen können. Die einzelnen Maps sind dabei frei befahrbar, sodass man sich die aktuellen Ziele so einteilen mag, wie man dies möchte und keinem linearen Plan folgen muss. Insgesamt gibt es elf verschiedene Panzer, Jeeps und andere Kettenfahrzeuge, unter denen sich allerdings nicht nur konservative Stahlkolosse befinden, die mit Ketten bespannt sind, sonder beispielsweise auch futuristische Einheiten, die mittels Hovercraft angetrieben werden. Jeder Panzer verfügt dabei über individuell abgestimmte Eigenschaften, die sich aus Geschwindigkeit, Panzerrung oder der Anzahl und Durchschlagskraft der Geschosse ergeben. So ballern wir mit Plasmageschützen, Laserkanonen oder auch Phoenix-Raketen um uns, die allerdings teilweise nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen und mittels Auflesen von Power up Icons nachgeladen werden können, ähnliches gilt auch für unseren Schutzschild.

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Steel Reign
Steel Reign: Stahlross zwölf Uhr voraus - Leser-Test von alpha_omega
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01.11.2008
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