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  • Stirb Langsam: Nakatomi Plaza - John McClane räumt auf - Leser-Test von DataBase

    Stirb Langsam: Nakatomi Plaza - John McClane räumt auf - Leser-Test von DataBase Ein Ego Shooter mit Filmlizenz, ob das mal gut geht? Bis jetzt waren gute Spiele mit teuren Lizenzen eher die Ausnahme. Ist Die Hard - Nakatomi Plaza ein Flop oder könnte man mit dem Spiel glücklich werden.

    Story:
    Die Hard - Nakatomi Plaza ist stark an dem ersten Teil der Stirb Langsam Reihe angelehnt. Der Spieler übernimmt die Rolle von John McClane, der nur zu seiner Frau in den Nakatomi Plaza will. Während einer Feier tauchen zwei duzend schwerbewaffnete deutsche Terroristen auf, die das nette Beisammensein kräftig stören. Leider ist Polizist John McClane zur falschen Zeit am falschen Ort. So bleibt ihm nichts anderes übrig als das böse Treiben der Terroristen zu unterbinden. Dabei begegnet der Spieler vielen Charakteren und besucht viele Orte die man bereits aus dem nun fast schon 15 Jahre altem Film kennt.

    Grafik:
    Für die grafische Darstellung wird die Lithtech Engine verwendet die bereits in No One Lives Forever und Aliens vs. Predator 2 ihren Dienst verrichtet hat. Leider erreicht Die Hard nie die Grafikqualität der beiden vorher genannten Spiele. Viel Abwechslung wird leider nicht geboten was vor allem daran liegt, dass die Handlung sich nun mal in einem einzigen Gebäude abspielt. Dennoch hätte man durch eine detaillierte Darstellung der Innenräume dieses Manko wieder ausgleichen können. Leider ist dies nicht der Fall. Der Spieler bewegt sich hauptsächlich durch graue und enge Gänge die sich kaum von einander unterscheiden. Ab und zu kommt man dann auch in Büros, die ein wenig Farbe in den grauen Alltag von John McClane bringen. Doch sind diese auch nicht sehr detailliert und nach dem 08/15 Schema aufgebaut. Das höchste aller Gefühle ist wenn man auf dem kargen Dach des Nakatomi Gebäudes herumschleicht und den Bitmap Himmel bewundert. Auch die Gegner sind Polygonarm und haben wenig Animationsstufen. Nur die Waffen sind ganz ansehnlich modelliert, täuschen aber nicht über den schlechten Gesamteindruck hinweg.

    Sound:
    Neben den Waffengeräuschen und der Sprachausgabe bekommt der Spieler recht wenig zu hören. Leider gibt es im Spiel kaum Hintergrundakustik und die musikalische Untermahlung fehlt fast gänzlich. Nur an einigen Stellen bekommt der Spieler einige Töne zu hören. Schade ist auch, dass John McClane nicht die deutsche Synchronstimme von Bruce Willis bekommen hat. Dadurch verlieren die sarkastischen Sprüche des Actionhelden viel von seinem Charme. Auch die übrigen Synchronsprecher wirken sehr hölzern und zerstören die kaum vorhandene Atmosphäre. Die Waffengeräusche sind ganz solide, reißen aber keine Bäume aus.

    Gameplay:
    Leider bietet das Gameplay auch nur Standartkost. Man schleicht ständig durch graue Gänge und sucht nach Schlüsseln oder anderen Gegenständen um eine Tür zu öffnen oder ein bestimmtes Ereignis auszulösen. Im Film hatte es John McClane mit ca. 20 Gegner zu tun, hier ist es eine kleine Privatarmee. Leider verhalte sich die Bösewichte nicht sehr clever und sind ein gefundenes Kanonenfutter. Nur die Masse stellt den Spieler oft vor Probleme. Zwar gibt es sehr viele Stellen mit Wiedererkennungswert welche die Motivation steigern könnten, aber leider durch schlecht gemachte Zwischensequenzen in Spielgrafik wieder revidiert werden. Auch der Endkampf mit dem Oberbösewicht ist mehr als nur anstrengend und enttäuscht auf ganzer Linie.
    Wie nicht anders zu erwarten war, hat das Spiel auch eine Menge Designfehler, welche dem Spielspaß kaum eine Chance lassen. Manche Stellen sind sehr knifflig und sind nur durch eine exzessive Benutzung der Quicksave-Taste zu überwinden. Egal wie gut man spielt, muss man an einigen Stellen eine volle Energie Anzeige haben, oder man hat überhaupt keine Chance. Da bleibt einem nichts anderes übrig als ein vorheriges Level zu laden um diesen besser zu absolvieren. Legt man nicht regelmäßig Spielstände an hat man ganz einfach Pech gehabt. Einige besser platzierte Health-Packs wäre da ein Segen gewesen.
    Ein weiterer nerviger Punkt ist der Stamina-Balken, der durch Laufen und Springen stetig sinkt bis er völlig aufgebraucht ist. Da bleibt dem Spieler nichts anderes übrig als durch die Level zu schleichen oder ständig zu warten bis sich die Anzeige wieder auffüllt. Was als nettes Element gedacht war verkommt leider zu einem lästigen Punkt mit dem sich der Spieler das ganze Spiel lang ärgern muss.
    Das Waffenarsenal das dem Spieler zur Verfügung steht hält keine Überraschungen parat. John muss sich mit den üblichen Maschinenpistolen zufrieden geben, die allerdings ein ungewohntes Schießverhalten an den Tag legen. Sie geben fast keine Rückmeldung und wirken deswegen ein wenig merkwürdig.
    Die Steuerung ist noch das beste am Spiel und hat keine größeren Macken aufzuweisen. Ohne größere Probleme steuert man die Spielfigur durch das triste Gebäude und absolviert kleinere Sprungabschnitte ohne Probleme.
    Nach ca. acht Stunden ist man am Ende des Spiels angelangt und freut sich, dass man die Bedrohung besiegt hat.

    Fazit:
    Wie schon erwähnt wird aus Filmlizenzen selten etwas. Auch auf Die Hard - Nakatomi Plaza trifft diese Weisheit zu. Das Spiel ist nur durch den Filmcharme, welcher ab und zu aufblitzt kein absoluter Flop geworden. Lieder hätte man viel mehr aus der Lizenz machen können, wenn man sich nicht so stur an die Filmhandlung gehalten hätte und die Grafik ein wenig aufpoliert hätte. Die Hard ist ein durchschnittlicher Shooter ohne Highlight den sich nur Fans anschauen sollten.

    Negative Aspekte:
    triste Grafik, langweiliges Gameplay

    Positive Aspekte:
    viel Wiedererkennungswert mit dem Film

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Stirb Langsam: Nakatomi Plaza

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    6.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Stirb Langsam: Nakatomi Plaza
    Stirb Langsam: Nakatomi Plaza
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Piranha Interactive
    Release
    04.2002
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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Stirb Langsam: Nakatomi Plaza
Stirb Langsam: Nakatomi Plaza - John McClane räumt auf - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/Stirb-Langsam-Nakatomi-Plaza-Spiel-35410/Lesertests/Stirb-Langsam-Nakatomi-Plaza-John-McClane-raeumt-auf-Leser-Test-von-DataBase-998279/
11.05.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/05/snap0907_1_.jpg
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