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  • Street Racing Syndicate im Gamezone-Test

    Gut geklaut und mit eigenen Ideen bereichert, so gibt sich der NFSU2-Klon Street Racing Syndicate.

    Stell dir vor jemand bedient sich ungeniert bei Need for Speed Underground 2, baut exakt dasselbe Spiel nach, fügt noch ein Schadenssystem und einen Tag- Nachtwechsel hinzu sowie eine Horde verfolgender Polizisten. Wäre das nicht das ultimative NFSU? Denn haben wir nicht alle in Need for Speed Underground 2 das fehlende Schadenssystem bemängelt, sowie den Umstand, dass es nie Tag wird? Genau das aber bietet uns Street Racing Syndicate, wobei die Ähnlichkeiten mit Need for Speed Underground 2 nicht zu verheimlichen, ja schon mehr als augenfällig sind.

    Syndicate goes Underground

    Coole Crew Coole Crew Denn alles was uns SRS bietet kennen wir bereits und bedient sich auch ähnlich. Wie in NFSU2 dürfen wir unser erstes Rennen in einem bereits voll getunten Wagen antreten, um schon einmal die Luft der starken Boliden zu schnuppern, um sodann unser erstes Auto zu erwerben welches erst einmal kräftig aufgebohrt werden will, bevor wir an den "großen" Rennen teilnehmen können. Um an das entsprechende Geld zu kommen bieten sich uns Straßenrennen ebenso an wie Crewtreffen, welche uns eine Art Meisterschaft anbieten, bei denen es grundsätzlich eine ganze Serie an Rennen zu bestehen gilt. Neben dem Preisgeld für den Gewinner der Serie, winken auch noch die Wetteinsätze, die steigen je besser der Gegner ist mit dem wir uns anlegen. Umso höher natürlich auch der ausgeschüttete Gewinn, wenn wir gegen entsprechenden Fahrer siegen. Das so verdiente Geld wandert meist gleich in die nötigen Reparaturen sowie den ebenfalls nötigen Tuningteile. Sollten wir durch ungünstiges Management einmal in die Lage kommen kein Geld mehr zu besitzen, bleiben uns immer noch die sanktionierten Crew-Rennen, bei denen man keinen Einsatz machen muss aber doch ein Preisgeld gewinnen kann. Für alle anderen Rennen nämlich darf man erst einmal blechen um daran teilnehmen zu können.
    Bauchfreier Start Bauchfreier Start
    Wie auch beim großen Vorbild bewegen wir uns frei auf einer Stadtkarte und können die Austragungsorte der diversen Rennen entweder manuell anfahren oder per Menü direkt dorthin springen. Das ist zwar recht praktisch und schnell, nimmt uns aber die Möglichkeit unseren Nitro aufzuladen. Denn egal wie groß die verbaute Flasche ist und egal wie viel Geld wir besitzen, Nitro bekommt man ausschließlich für spektakuläre Stunts während der freien Fahrt. Dafür genügt es aber nicht einfach mal um eine Ecke zu schliddern, mindestens wollen zwei Räder in der Luft sein, am besten noch mit anschließendem Slide und Sprung über eine Bodenwelle. Denn nacheinander aufgeführte Stunts geben zusätzlich einen Kombibonus. Während man die Stunts aufführt heißt es immer ein Auge auf das Radar zu haben, denn die örtliche Polizei ist unerbittlich und verfolgt jeden Strassenrowdie. Um ihr zu entkommen muss man für eine bestimmte Zeit besonders unauffällig sein und nicht ins Blickfeld der Polizei geraten, woraufhin diese die Suchaktion abbricht. Solange wir gesucht werden ist es auch nicht möglich die Stadtkarte zu benutzen oder einen Ort anzufahren.

    Tuning für Tütentanten

    Unübersichtliches Tuningmenü Unübersichtliches Tuningmenü Sobald wir es uns leisten können fahren wir selbstverständlich die eine pro Stadt existente Tuningwerkstatt an und verbessern die Leistung unseres Fahrzeuges. Sämtliche gebotenen Tuningteile stammen von echten Herstellern und sind entsprechend gekennzeichnet. Leider nur hat Namco das Tuningmenü, und nicht nur dies, mehr als unübersichtlich gestaltet. Allen voran verwendete man eine nur einen Pixel breite weiße Schrift, welche ohne Hintergrund auf das Bild geklatscht wird, so dass man selbst mit einem RGB-Kabel mehr raten muss was da nun steht als es tatsächlich lesen zu können. Viel schlimmer jedoch ist das fizzelige Tuningmenü selbst ausgefallen, welches uns sämtliche Teile ausschließlich als winzigste Icons präsentiert, die mitunter so klein sind, dass man den Markennamen überhaupt nicht mehr lesen kann. Doch kommt es noch viel schlimmer: Um uns die veränderten Werte welches das jeweilige Tuningteil mit sich bringt anzuzeigen, braucht es bei jedem Tuningteilwechsel im Menü mehrere Sekunden, während derer lapidar "bitte warten " eingeblendet wird und man diesen Vorgang auch nicht abbrechen kann. So mutiert das Tunen zu einem lästigen Gefummel mit kaum erkennbaren Icons welches zusätzlich noch mehr als künstlich in die Länge gezogen wird. Denn bis man bei dem gesuchten Teil endlich angekommen ist hat man das Joypad meist schon entnervt in die Ecke geschmissen. Bei aller Liebe zum Detail, es wäre vielleicht doch ganz hilfreich gewesen wenn man die zu verbauenden Teile wenigstens sehen könnte und wenn man die vermaledeiten Ladezeiten schlicht überspringen könnte, wo man doch eh zu einem ganz anderen Teil navigieren möchte.

    1a Fahrphysik
    Schadenssystem in Aktion Schadenssystem in Aktion
    Doch so ungenügend das Tuningmenü selbst auch ausgefallen ist, umso mehr Spaß macht es sich mit den PS-Monstern auf die Strasse zu begeben. Denn die gebotenen Fahrphysik ist mehr als gelungen und versteht es Spaß zu vermitteln. Denn jedes Fahrzeug verhält sich anders und jedes Tuningteil wirkt sich auf das Fahrverhalten aus. Besonderen Spaß aber vermittelt das kontrollierte Schliddern, welches je nach Fahrzeugtyp besser oder schlechter von der Hand geht. Generell jedoch kann man jeden Wagen auch quer durch die Kurve bugsieren ohne Angst haben zu müssen die Kontrolle zu verlieren. Dabei sollten wir auch die gelungene Gegner-KI nicht unerwähnt lassen, die immer für eine Überraschung gut ist. So kann es schon passieren, dass unser Gegner auf dem wir eine besonders hohe Wette platziert haben, in der letzten Runde so richtig unfair wird, uns zu rammen beginnt und alles daran legt uns von der Strecke zu bugsieren. Auch passiert es praktisch nie, dass sich die Gegner wie auf einer Schnur aufgereiht die Ideallinie entlangbewegen. Ganz im Gegenteil scheinen sie oft erst im letzten Augenblick zu entscheiden wie sie sich nun verhalten sollen. Mitunter bemerkt man sogar wie sich der Fahrer neben uns nicht entscheiden kann, ob er uns nun anstößt oder doch nicht. Langer Rede kurzer Sinn: Die Gegner-KI hat ihren Namen wirklich verdient und sie lässt uns tatsächlich glauben, dass sich menschliche Fahrer in den CPU-Autos befinden.

  • Street Racing Syndicate
    Street Racing Syndicate
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    3DO Company
    Release
    03.03.2005

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Cars Release: Cars THQ , Rainbow Studios
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990202
Street Racing Syndicate
Street Racing Syndicate im Gamezone-Test
Gut geklaut und mit eigenen Ideen bereichert, so gibt sich der NFSU2-Klon Street Racing Syndicate.
http://www.gamezone.de/Street-Racing-Syndicate-Classic-35566/Tests/Street-Racing-Syndicate-im-Gamezone-Test-990202/
14.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/03/TV2005031112041200.jpg
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