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  • Street Riders (187: Ride or Die) im Gamezone-Test

    Zeig den Latinos mit aller Waffengewalt was es bedeutet sich unaufgefordert in deiner Hood blicken zu lassen.

    Die Zeiten sind schwer und hart, besonders für einen Homie aus dem Ghetto. Genügte es früher noch lässig die Strasse entlang zu schlendern und mit der Beule in der Hose zu zeigen, dass man sich im Falle des Falles auch wehren kann, muss man heutzutage als kleiner Ghettogangster schon ganz andere Kaliber auffahren um seine Hood sauber zu halten. Denn ohne Geländewagen und Pumpgun, was die unterste Stufe der Bewaffnung darstellt, brauchst du dich in diesen Zeiten gar nicht mehr auf die Strasse trauen, denn da ballern dich die Latinos schneller ab als du dich umdrehen kannst. Darum immer schön im Auto bleiben und brav die Anweisungen des King of da Hood befolgen, denn er weiß wo sich die Latinos herumtreiben und was sie als nächstes vorhaben.

    Die Rohre dürfen nicht kalt werden!

    Street Riders (187: Ride or Die) Street Riders (187: Ride or Die) Was sich im ersten Moment etwas nach einem GTA anhört, spielt sich in der Praxis doch eher wie eine Mischung aus Mario Kart für Erwachsene und Twisted Metal Black. Denn die nacheinander angebotenen Missionen bieten uns vor allen Dingen recht explosive Rennen, bei denen es nicht nur darauf ankommt als Erster die Ziellinie zu überqueren, sondern auch darauf sich der Angriffe der Gegner zu erwehren, wozu uns die unterschiedlichsten Schusswaffen zur Verfügung stehen sowie passive Minen, welche erst explodieren wenn jemand darüber fährt. Dazwischen gibt es aber auch so eine Art Deathmatch, wo unser Homie auf einem abgesperrten Areal in der vorgegebenen Zeit möglichst viele Gegner vernichten muss. Auch Variationen, wie Rennen in denen nur Minen erlaubt sind, existieren. Auf den Strecken selbst finden wir viele PowerUps, Hauptsächlich die benötigte Munition für unsere Feuerwaffen sowie den ebenfalls recht wichtigen Turbo. Setzen wir diesen nicht gleich ein, können wir ihn bis zum Superturbo aufleveln.

    Der Witz am eigentlich recht einfachen Gameplay von "187 Ride or die", oder eben "Street Racers", wie man den Titel auf der PSP getauft hat, liegt in der Zweispieler-Funktion, wobei ein Spieler das Fahrzeug steuert und nach hinten blicken kann, und der andere Spieler für die Waffen und den Turbo zuständig ist. Wer nun denkt, dass hier der Turbo und der Blick nach Hinten vertauscht wurden, liegt absolut richtig. Denn die Entwickler bei Ubisoft legten es darauf an, dass die zwei kooperierenden Spieler viel miteinander kommunizieren müssen, um den bekannten Mario Kart-Effekt zu vermeiden, bei dem beide Spieler stumm neben sich her spielen. Will nämlich der Fahrer den Turbo einsetzen, muss er das dem anderen Spieler sagen, so wie dieser kommunizieren muss wann nach Hinten geblickt werden soll. Zudem kann man den Blick nach Hinten nicht zu lange benutzen, da er gleichzeitig das Fahrzeug stark abbremst, bis es nach ca. fünf Sekunden praktisch zum Stillstand kommt. Da die PSP aber nur schlecht von zwei Spielern gleichzeitig bedient werden kann, funktioniert dieses Feature auf Sonys Handheld per W-LAN-Schnittstelle, wobei sich beide Spieler die ein und denselben Wagen auswählen automatisch im Coop-Mode befinden. Besonders spaßig wird das Ganze natürlich wenn man noch ein Pärchen findet gegen das man antreten kann.

    Street Riders (187: Ride or Die) Street Riders (187: Ride or Die) Auch wenn uns die Missionen faktisch linear nacheinander angeboten werden, lohnt es sich doch sie mehrmals zu spielen. Denn für die erbrachte Leistung werden wir mit einer Medaille in den bekannten Farben Bronze, Silber oder Gold belohnt. Zudem werden erst bei entsprechender Leistung neue Fahrzeuge und Homies freigeschaltet. Und unter uns: So manche Mission macht einfach viel zu viel Spaß, als das man sie nur einmal spielt, wie der Parkhauslevel, bei dem wir uns vom obersten bis zum untersten Stockwerk durcharbeiten müssen. Fast alle der gebotenen Missionen lassen sich übrigens alleine ebenso gut spielen wie zu Zweit. Bis auf wenige Ausnahmen genügt es dem Mitspieler das zweite Pad in die Hand zu drücken um schon gemeinsam mit ihm die Hood unsicher zu machen. Ebenso schnell ist man online, denn alles was sich zu Zweit spielen lässt funktioniert auch per Xbox Live oder Ubisofts Online-Dienst für die PS2.

    Steuerung und Grafik

    Street Riders (187: Ride or Die) Street Riders (187: Ride or Die) Die gebotene Steuerung aller vier Autoklassen ist natürlich sehr arkade-like. Das muss es auch sein, um bei dem gebotenen Verkehr und unter Beschuss noch vernünftig über die Piste fetzen zu können. Das Schießen selbst funktioniert beim alleine spielen fast vollautomatisch, da man sich nur entscheiden muss ob unser Homie nach Vorne oder nach Hinten schießen soll, den Rest erledigt er von alleine. Zwar können wir zusätzlich noch die Waffe wählen, meist jedoch nimmt er sich einfach die Stärkste. Doch muss man schon etwas Rücksicht auf ihn nehmen, denn rumpeln wir beispielsweise gegen eine Wand, kann es schon passieren, dass es unseren Gangster die Beine wegzieht und er sich erst wieder aufrappeln muss, was natürlich wertvolle Sekunden kostet.

    Die Grafik macht auf der PSP einen durchaus guten Eindruck, besonders die vielen Verwisch- und Unschärfeeffekte stehen dem Spiel gut zu Gesicht. Aber auch das Schadenssystem der Autos und die zerstörbaren Objekte auf und neben der Strasse können gefallen. Zudem bietet uns der breite 16:9 Screen der PSP eine herrliche Übersicht wenn wir um die Kurven sliden oder die Gegner aufs Korn nehmen.

    Groß, stark, schwarz

    Um die Street Riders wirklich genießen zu können darf man der schwarzen Musik und dem Ghetto-Gehabe nicht abgeneigt sein. Denn musikalisch wird uns ausschließlich schwärzester HipHop geboten und die geführten Gespräche stammen ebenfalls direkt aus der Gosse. So schnell kann man die Konversationen gar nicht wegdrücken um nicht doch noch einmal "Fuck" oder "Mother...." gehört zu haben. Und bis wir unseren Rivalen den Latino Cortez endlich aus dem Weg geräumt haben ist noch viel Zeit und Platz für viele weitere Fucks.

    Street Riders (187: Ride or Die) (PSP)

    Singleplayer
    7,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Leicht zugängliches Gameplay und Steuerung
    besonders gelungener Coop-Mode
    ununterbrochene Action
    gelungene Cutscenes
    umfangreicher Soundtrack
    tiefschwarzer Slang
    Coop-Mode per W-LAN
    Auf die Dauer zu wenig Abwechslung für den Einzelspieler
  • Street Riders (187: Ride or Die)
    Street Riders (187: Ride or Die)
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    20.03.2006

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990701
Street Riders (187: Ride or Die)
Street Riders (187: Ride or Die) im Gamezone-Test
Zeig den Latinos mit aller Waffengewalt was es bedeutet sich unaufgefordert in deiner Hood blicken zu lassen.
http://www.gamezone.de/Street-Riders-187-Ride-or-Die-Spiel-35567/Tests/Street-Riders-187-Ride-or-Die-im-Gamezone-Test-990701/
22.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/03/sr2.jpg
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