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  • Strider 2: Schwache Fortsetzung eines Arcadeklassikers - Leser-Test von Monty Mole

    Strider 2: Schwache Fortsetzung eines Arcadeklassikers - Leser-Test von Monty Mole Da die Mega Drive Fassung des Spieles Strider offensichtlich ein ziemlicher Hit war erschien kurze Zeit später der Nachfolger. Allerdings hatte Capcom selbst mit diesem Spiel herzlich wenig zu tun. Stattdessen übernahm U.S.Gold das Spiel welche schon des öfteren die Ehre hatten gute Spielhallenautomaten eher bescheiden für die damals gängigen Homecomputer umzusetzen. Ob es wenigstens geschafft wurde einen würdigen Strider Nachfolger zu produzieren soll dieses Review klären.

    Ebenso wie in Capcoms Vorläufer kann unser Strider Hiryu auf seine akrobatischen Fähigkeiten sowie auf sein Plasmaschwert zurückgreifen um sich erneut durch fünf Levels zu schlagen. Das Schwert selbst hat wieder keine sonderlich weite Reichweite aber dafür eine immense Durchschlagskraft welche auch dringend benötigt wird. Natürlich kann unser Held auch ein wenig mehr als lediglich seine Waffe zu schwingen und seinen Weg zu Fuss fortzusetzen. Auch animationstechnisch gesehen ist unsere Figur wieder aüsserst ansehlich in seinen Bewegungen. Wie im ersten Teil der Strider Saga kann unser Held saltischlagend durch die Luft springen, Mauern erklimmen und sich an Stangen und Plattformen langhangeln. Neu in Strider 2 ist das ihr im Spiel Ninjasterne finden könnt welche euch in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen und die einzige Fernkampfwaffe bietet welche ihr im Spiel bekommen könnt.

    Kommen wir nun zu dem leider unerfreulichen Teil; dem Leveldesign.
    Hatte das Original pro Level mehr Abwechslung und Ideen als das was manch andere Hersteller auf mehrere Levels verteilen würden bietet Strider 2 grade in den späteren Levels wirklich gähnende Langeweile. Ist der erste Level indem ihr ein Waldstück durchquert und anschliessend in einer Basis landet noch ganz brauchbar wird es ab dem zweiten Level schon äusserst monoton. Hier durchquert ihr vorwiegend grafisch immer gleich aussehende Burgen bis zum Endgegner was spätestens im vierten Level zu einer totalen Katastrophe wird. Hier wandert man durch ein monoton aussehendes Labyrinth was grafisch so gut wie gar keine Abwechslung mehr bietet. Von dem genial durchdachten Leveldesign des ersten Teils ist wirklich nichts mehr übrig geblieben. Auch gibt es keine Steigungen mehr welche Strider hoch und runterwandern-rennen könnte. Was Strider 1 viel an Witz und Originellität im Leveldesign brachte war das die Plattformen nicht nur nach links und rechts führten sondern völlig starke Verwirrungen und Schrägen hatte. Hier gab es vielmehr zum klettern wo man die akrobatischen Fähigkeiten seines Helden richtig ausleben konnte. Vielmehr als ein durchschnittliches Actionspielkonzept wird einem hier nicht mehr geboten.Gut, selbst ein durchschnittliches Actionspielkonzept kann durchaus Spass bringen sofern es gut umgesetzt ist. Aber auch hier scheitert Strider, eben aus dem Gründen des Leveldesigns. Die Endgegner sind Standardware. Der Kriegsrat welcher sich noch im ersten Teil in eine gigantische mechanische Schlange verwandelt hatte musste hier einer Laserkanone weichen welche bei Strider 1 grade noch als Zwischengegner gut genug war.
    Dies ist das Hauptproblem bei Strider 2; strotze der erste Teil mit Ideen in Massen bietet der Nachfolger mit Ausnahme des noch recht netten ersten Levels nur Standardactionware. Und das noch nicht mal sonderlich Gute.

    Man kann hier wirklich deutlich sehen das Capom selbst nichts mit dem Spiel zu tun hatte und Dieses später auchmit Ignoranz strafte. Später entstand der offizielle Nachfolger für die PS1 ,welche diesmal wieder komplett von Capcom hergestellt wurde, auch unter dem Namen Strider 2.

    Kommen wir zum technischen Aspekt.
    Hier gibt es weniger zu mäkeln, das Scrolling ist flüssig und die Steuerung geht, wie im ersten Teil, gut von der Hand.
    Die Grafiken wären gut wenn es mehrere davon gäbe. Aber so werden die wenigen Landschaftsgrafiken einfach maaßlos überstrapaziert um begeistern zu können.

    Lohnt es sich die Mega Drive Version von Strider 2 zu kaufen ?
    Nein! Fans des ersten Strider Teiles werden enttäuscht sein da das Leveldesign einfach zu einfallslos ist, und als unabhängiges Actionspiel gesehen wird nichts geboten was man, grade auf dem Mega Drive, nicht schon oft besser gesehen hat. Wer unbedingt Strider Nachschub braucht guckt besser ob er nicht den echten zweiten Teil für die PS1 ergattern kann oder weicht auf dem ähnlichen "Run Saber" für das SNES aus. Dies bietet zwar auch nicht die Genialität des Ur-Striders macht aber immer noch ordentlich Laune.

    Negative Aspekte:
    Belangloses Leveldesign, wenig Abwechslung. Es gibt keinerlei Schrägen mehr

    Positive Aspekte:
    Gelungene Steuerung

    Infos zur Spielzeit:
    Monty Mole hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Strider 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Monty Mole
    4.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    4/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
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  • Strider 2
    Strider 2
    Publisher
    U.S. Gold Ltd.
    Developer
    Tiertex Design Studios, Ltd.
    Release
    1990
    Leserwertung
     
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1003042
Strider 2
Strider 2: Schwache Fortsetzung eines Arcadeklassikers - Leser-Test von Monty Mole
http://www.gamezone.de/Strider-2-Classic-35589/Lesertests/Strider-2-Schwache-Fortsetzung-eines-Arcadeklassikers-Leser-Test-von-Monty-Mole-1003042/
14.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/12/strider2.jpg
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