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  • Strider 2: DOSenöffner - Leser-Test von RAMS-es

    Strider 2: DOSenöffner - Leser-Test von RAMS-es Strider 2

    Die gute alte Firma Capcom hat schon viele spannende Spiele für uns Zocker veröffentlicht. Trotz des BIO HAZARD Hypes und der Geldmaschine STREET FIGHTER 2 halte ich persönlich immer noch den guten alten Ritter Arthur aus GHOSTS'N GOBLINS für ihre wahre Glanztat. Diese Spiel hat wie kein anderes das Subgenre Jump'n Shoot geprägt. Ein naher Verwandter von Onkel Arthur soll in GAMERS LOG REVIEW Numero 013 die Hauptrolle spielen. Die Rede ist natürlich von STRIDER, genauer gesagt STRIDER HIRYU. Eigentlich ist STRIDER ja eine ziemlich dreiste Kopie von SHINOBI von SEGA, die Jungs von Capcom haben sich aber ordentlich Mühe gegeben dem Spiel seinen eigenen Charme zu verpassen. Eine sehr interessante Tatsache an STRIDER ist, daß es 1989 zwar nur einen Spielautomaten gab, dafür aber zwei unterschiedliche Konvertierungen. Die erste Konvertierung wurde noch im gleichen Jahr unter dem Namen STRIDER für das Nintendo Entertainment System veröffentlicht. Dazu kamen Portierungen in Zusammenarbeit mit SEGA für das SEGA Master System und das Mega Drive. Natürlich wurde das Spiel auch für die Homecomputer Commodore Amiga und C64, Atari ST, Amstrad CPC und Sinclair Spectrum ZX umgesetzt, ebenfalls im selben Jahr. Verantwortlich dafür waren die Entwickler von Tiertex und der Distributor U.S. Gold. Soweit ist ja eigentlich alles noch normal, ein Jahr später jedoch brachte wiederum U.S Gold in Zusammenarbeit mit Tiertex einen zweiten Teil mit dem Namen STRIDER 2 heraus, zum dem allerdings kein Automatenvorbild existiert. Denn der zweite Automat folgte erst 1999. Grundsätzlich handelt es sich dabei um fünf weitere knallharte Level, ansonsten ist alles beim alten geblieben. Erschienen ist dieser Titel für die beiden SEGA Konsolen, sowie das Game Gear und sämtliche bereits genannten Computer. Es wird mir auf immer ein Rätsel bleiben, wie es zu dieser Veröffentlichung kam. Wahrscheinlich war im ersten Deal zwischen U.S. Gold und Capcom eine entsprechende Klausel enthalten. Neben diesen zwei Titeln existieren zwei weitere STRIDER Ports. Der eine erschien 1992 für den in Japan beliebten Sharp X68000 und entspricht fast auf das Haar der Amiga Portierung und stammt von Capcom. Für die PC Engine erschien schließlich 1994 eine CD ROM Version, für die man eine Arcade Card braucht. Diese Version ist eine Eins zu Eins Portierung von NEC Avenue. Damit wäre alles Wissenswerte zu STRIDER und den einzelnen Versionen des Spiels niedergeschrieben und es ist an der Zeit sich einmal eingehender mit dem Gameplay zu beschäftigen.

    "You dare to fight me?" Mit eben diesen Worten wird man in STRIDER begrüßt, jedenfalls bei den 16 Bit Versionen und den Personal Computern. Auf dem C64 hört sich diese rhetorische Frage nur noch entfernt so an, auf den anderen Systemen bis auf die PC Engine Portierung wurde komplett darauf verzichtet. Bei letztere klingt es richtig gut, CD Qualität eben. Aber zurück zur Hintergrundgeschichte von STRIDER. Es wird das Jahr 2048 geschrieben, wir befinden uns also in nicht allzu ferner Zukunft, und die Russen stehen immer noch unter der leninistisch-marxistischen Fuchtel des obersten Sowjets (Ja, das Spiel ist noch vor dem Mauerfall erschienen, da war die Welt noch in Ordnung!). Dummerweise hat sich einmal wieder ein kleiner Breschnew Klon zum Oberpopantz im heiligen Kreml aufgeschwungen. Monsieur STRIDER hegt einen gewissen Groll gegen diesen Fiesling, der übrigens von Capcom den schönen Namen Lord bekommen hat, also macht er sich auf für Ruhe und Ordnung im Hause Russland zu sorgen. So finden wir uns bzw. befindet sich unser Alter Ego im schönen Moskau wieder und muß sich nun durch die einzelnen Stages, über die Dächer der Stadt schwingend, bis zum finalen Showdown kämpfen. Die alte Stadt hat sich ordentlich verändert, überall lauern Cyborgs und Roboter herum, die unserem Helden an die Gurgel wollen. Da muß ich mal eine rein praktische Frage stellen : Mit welchen Chips werden die Dinger eigentlich betrieben? Mit Spezialware von Robotron? Japanern spinnen einfach! Zum Glück kann sich STRIDER aber gut zur Wehr setzen, hat er doch ein feines Scimitar immer zur Hand. Mit dieser feinen Klinge läßt es sich herrlich schlitzen. Auch mit den Artisten von Zirkus Krone kann er locker mithalten, denn Springen und Salti schlagen ist die einfachsten Sache der Welt, jedenfalls für ihn. Aber auch für den Spieler, den die Steuerung ist Capcom Standard, sehr präzise. Das gilt im übrigen auch für die Umsetzungen, anscheinend, dachten sich die Jungs von Tiertex, diesmal schlafen wir erst nachdem die Arbeit getan ist, bei SEGA und NEC Avenue stellt sich die Frage sowieso nicht. Wo STRIDER hinhaut wächst kein Gras mehr, nur die Endgegner brauchen ein paar Hiebe mehr. Leider gilt dies aber auch umgekehrt. Soll heißen, wird STRIDER vom Gegner getroffen ist zwar nicht gleich Schicht im Schacht, aber unsere Energieanzeige geht um eine Lebenseinheit zurück. Sechs Treffer bedeuten also das vorzeitige Ausscheiden aus dem digitalen Leben. Gemeinerweise starten wir nur mit drei Einheiten, können aber bis zu drei weitere Einheiten dazugewinnen. Dazu muß sich STRIDER die Extracontainer schnappen, die von feindlichen Robotern durch die Gegend geschleppt werden. Zuerst wird der Roboter mit einem wuchtigen Hieb in zwei Teile geschnitten und dann wird auch noch der Container geknackt. Endlich gibt es etwas Feines, mal ist es Energie, mal eine größere Klinge (nett!) oder auch einen kleinen Satelliten, der STRIDER die Feinden wenigstens etwas vom Leib hält. Denn STRIDER ist knallhart und richtig schwer. Die Level sind sehr komplex aufgebaut. Es sieht zwar immer danach aus, daß es mehrere Routen geben könnte, aber nur ein einziger Weg führt zum Ziel. Jede Menge Arbeit wartet auf uns Zocker.

  • Strider 2
    Strider 2
    Publisher
    U.S. Gold Ltd.
    Developer
    Tiertex Design Studios, Ltd.
    Release
    1990
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Strider 2: DOSenöffner - Leser-Test von RAMS-es
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20.06.2005
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