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  • Suikoden V im Gamezone-Test

    Fans können aufatmen: Suikoden hat zu alter Form zurückgefunden. Einsteiger sollten dennoch lieber erst einen Versuch wagen.

    Vor gut 10 Jahren bekamen Rollenspieler den ersten Ableger der bis heute populären Serie Suikoden spendiert. Wandelte man seinerzeit noch auf sehr ausführlichen 2D-Pfaden, womit man einen ganz eigenen und auch großen Fankreis ansprechen konnte, brach man seitens Konami mit dieser Form der Darstellung und wandelte ab Teil vier (erschienen 2005) fortan in dreidimensionalen Welten. Das Ergebnis war niederschmetternd, vor allem für die Fans, die sich nichts mehr gewünscht hatte, als das sich ihre Helden weiter in 2D gezeigt hätten. Von den sonstigen Veränderungen ganz abgesehen. So aber führte der Weg abseits der geliebten Sprite Figuren in das neue Zeitalter des 3D, welches man nun auch im fünften Teil der beliebten Serie beibehalten hat.

    Suikoden V Suikoden V Und damit willkommen im Reich Falena, das seit Generationen von Frauen der königlichen Familie beherrscht wird. Von vielen Kanälen durchzogen und mit blühendem Handel gesegnet, ist dieses Reich ein überaus lebendiger Landstrich. Und so zieht eines Tages der junge Prinz Falenas los, diese Welt zu bereisen. Er und seine Freunde, die ihn begleiten, stürzen sich damit in ein Abenteuer, dessen Ausmaß sie sich nie hätten vorstellen können. Ein Abenteuer, dass den jungen Prinzen und sein Gefolge in die entlegensten Winkel seines Landes führt und nicht zuletzt Bekanntschaft mit den angrenzenden Nationen machen lässt. Und just da er seine Reise in einem kleinen Städtchen begonnen hat, erscheint nicht mehr alles blühend und wohlwollend. Vielmehr herrscht Not, Resignation und Verzweiflung. Und Schuld daran ist die Königin Mutter, Arshtat mit Namen und von der die Bewohner annehmen, dass man bei ihr in Ungnade gefallen sei - und niemand kann sich erklären warum. Die Menschen bitten nur darum, dass dieses Elend endlich ein Ende hat. Ob ihr Wunsch erhört wird? Findet es einfach heraus.

    Lass' uns mal drüber reden

    Suikoden V Suikoden V Ihr schlüpft in die Rolle des jungen Prinzen und tragt das schwere Los, der Spross derjenigen Frau zu sein, welche im Lande eher mit Ablehnung denn mit Zuspruch gesegnet ist. Keiner glaubt mehr an eure Mutter, keiner achtet sie mehr - die Leute haben nur noch Angst und sind verzweifelt. Arshtat, die einst gütige Königin hat sich gewandelt und scheint vom Bösen besessen zu sein. Sie bestraft alles und jeden und bedient sich u.a. der Macht der Sonnenrune. Wie es allerdings dazu gekommen ist und welche Wege es aus dieser Misere gibt, dass liegt an euch herauszufinden. Dafür stehen wieder einmal viele, viele Gespräche an, die ihr mit allen und jedem im Reich führen müsst. Passende Sequenzen, in denen euch eure Party- als auch Familienmitglieder in Neues und gerne auch mal Geheimnisvolles einweihen, runden den massiven Redefluss ab. Zweifelsfrei gelungen die Tatsache, dass Wort und Schrift Hand in Hand gehen. Zwar werdet ihr prinzipiell zum Lesen verdonnert, da die Charaktere sprachlich besehen nur des Englischen mächtig sind, was im Übrigen dank der Synchronsprecher durchaus ordentlich klingt. Dafür sind die zugehörigen Textfelder wiederum in deutscher Sprache gehalten, so dass ihr keine wirklichen Probleme haben werdet zu verstehen, was die Figuren von euch wollen bzw. euch zu berichten haben. Allerdings ändert sich das Ganze noch etwas wenn ihr ins eigentliche Spielgeschehen eingreift, denn die gesprochenen Dialoge beschränken sich auf die Zwischensequenzen. Sonst heißt es lesen, lesen, lesen und nochmals lesen. Gesamt damit nicht ungewöhnlich für ein Rollenspiel und schon gar nicht für Suikoden, aber ein wenig frischer Wind hätte dem Konzept sicher nicht geschadet, denn oft sind die vorhandenen Dialoge nur sekundär oder aber gar nicht relevant für die Story. Sicherlich tut ein wenig Geplänkel zwischendrin immer mal gut, aber gesamt haben es die Macher ein wenig übertrieben und liefern unterm Strich fast schon zu viel Text und Story. Überdies können einen die vielen Textfenster, die gerne auch mal mit netten Schreibfehlern (vergessene Buchstaben oder Doppelworte sind dabei dann noch harmlos) aufwarten, schon nerven. Nichts desto weniger braucht ihr das ganze Gerede und bisweilen verlangt das Spiel von euch, dass ihr getreu dem Multiple Choice Verfahren eine Antwort erteilt bzw. eine Aussage auf bestimmte Situationen liefert. Dabei bekommt ihr zumeist nützliche Informationen, ihr treibt die Geschichte weiter voran oder es ist einfaches Blabla wie in Gedanken versunkene Soldaten, die laut träumen, usw..

    Und während ihr euch von Gespräch zu Gespräch hangelt und weiterdrückt, dudelt indes eine süße wenn auch wenig abwechslungsreiche Musik im Hintergrund. Leicht mittelalterliche Klänge mit Spinnet Einlagen passen generell stimmig ins Ambiente, dienen allerdings nicht wirklich der Unterhaltung, weil einem die Töne, die sich ständig wiederholen, sehr bald auf den Keks gehen. Nett aber nicht viel besser sind die kleinen Ausreißer, wenn man z.B. bestimmte Räumlichkeiten betritt (z.B. den Sonnenpalast), wo einem dann mystische Klänge ins Ohr geflötet werden.

    Recht und Ordnung

    Suikoden V Suikoden V Stück für Stück taucht ihr weiter in die verworrene und sehr geheimnisvolle Geschichte ein. Schnell stellt ihr fest, dass nicht nur eure Mutter, sondern auch die verteilten Runen und alte Legenden eine wichtige Rolle spielen. Dazu gesellen sich viele verschiedene Charaktere, die euch nicht nur mit neuen Informationen versorgen, sie stellen euch auch vor eine wichtige Entscheidung: Vertraut oder misstraut ihr den jeweiligen Personen? Im Zweifelsfall vertraut ihr den jeweiligen Herrschaften, da euer Ansinnen zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung u.a. von den gesamt 107 Untertanen mit gestützt wird. Die meisten dieser Ergebenen schließen sich eurer Sache recht schnell an; Einige andere bedürfen ein wenig mehr Überzeugungsarbeit. So heißt es denn z.B. einen Sidequest für die betreffende Figur zu erledigen, bevor sie sich euch anschließen wird. Und so kann euer Hauptquartier stetig wachsen, welches nicht nur dazu dient euch euren Rücken freizuhalten oder aber mit passendem Nachschub zu versorgen.

    Suikoden V Suikoden V Natürlich dürft ihr euch auch auf euren Reisen einmal mehr kämpferisch beweisen. Gesamt stehen euch sechs Party-Mitlieder zur Verfügung, welche die Waffen im Sinne des Gesetzes erheben. Dabei stehen wieder verschiedene, z.T. auch kombinierbare Angriffe zur Verfügung, welche dank vorhandener Runenmagie und unterschiedlicher Skills voll ausgeschöpft werden sollten. Pflegt ihr eure Gruppe relativ regelmäßig und lasst ihnen die Aufmerksamkeit zukommen, die sie verdienen, lassen sich viele Kämpfe gerne mal mit der Auto-Funktion abspulen. Denn eure Charaktere beweisen dank hinreichender Zuwendung, dass sie das gelernte ideal umsetzen können. Einzige Ausnahme könnte der Kampf mit dem einen oder anderen Bossgegner werden, die dann mal ein wenig strategisches bzw. taktisches Geschick von euch verlangen. Alles in allem aber werden euch die vielen Zufallskämpfe nicht vor bahnbrechende Herausforderungen stellen - ganz das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Schlachten erweisen sich als überaus einfach und die Gegner zeigen sich gerne mal als Luschis; Vor allen dann, wenn ihr eure Party immer wieder im Hauptquartier, in welchem ihr auf Waffenschmiede, Lehrmeister & Co. zurückgreifen könnt, entsprechend gepäppelt habt.

    Wollt ihr euch nicht auf Kollege Zufall bzw. auf die Auto-Kampf-Funktion verlassen steht es euch natürlich frei die anstehenden Konflikte auch nach eigenem Gusto zu steuern. Gewohnt RPG-typische ist das Handling ausgefallen und so zeigen sich die Fights als leicht zu steuern. Am Ende ist es auch weniger die Steuerung an sich, die eine exakte Aktion verlangt, denn mehr das obligatorische Menü, mit welchen ihr festlegt, was für einen Move die gewählte Figur ausführen soll. In Kombination ergibt sich somit eine generell einfache Kampf-Handhabung, die auch Einsteiger vor nicht allzu große Probleme stellt.

  • Suikoden V
    Suikoden V
    Developer
    Konami
    Release
    21.03.2006

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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Suikoden V
Suikoden V im Gamezone-Test
Fans können aufatmen: Suikoden hat zu alter Form zurückgefunden. Einsteiger sollten dennoch lieber erst einen Versuch wagen.
http://www.gamezone.de/Suikoden-V-Spiel-35752/Tests/Suikoden-V-im-Gamezone-Test-990928/
09.10.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/10/TV2006100614262400.jpg
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