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  • Summer Heat Beach Volleyball im Gamezone-Test

    Passend zu den heissen Temperaturen gibt´s endlich auch ein Beachvolleyball für die PS2.

    Lass die Bälle springen...

    Vor kurzem konnten wir euch ja anhand der Vorabversion schon einen Einblick in das bald erhältliche "Summer Heat Beachvolleyball" aus dem Hause Acclaim gewähren, wozu wir euch nun das richtige Review zur Vollversion nachliefern können.

    Genau richtig zu den heißen Temperaturen in Deutschland kredenzt uns Acclaim das PS2 exklusive "Summer Heat Beachvolleyball", was den Reigen der exklusiven Beachvolleyballspiele komplett macht. Während sich die Gamecube-Besitzer schon lange mit "Beach Spikers" vergnügen konnten und die Xbox-Zocker die Grafikperle "DoA Xtreme Beachvolleyball" zur Auswahl hatten, mussten die PS2-Spieler bis jetzt in die Röhre schauen. Dieses Manko ist nun mit dem erscheinen des Acclaim-Titels vorbei und wir können euch schon soviel verraten, dass sich "SH Beachvolleyball" nicht vor der Konkurrenz verstecken muss.

    Denn vom Gameplay her darf man ein richtiges Sportspiel erwarten, welches im Gegensatz zum DoA Xtreme Beach Volleyball auf der Xbox auch zu Viert spielbar ist. Dazu benötigt wird lediglich ein Multitap um auch mehr als zwei Controller anschließen zu können. Das Gameplay bietet uns neben der Möglichkeit ein Freundschaftsspiel auszutragen oder eines der drei Minispiele zu spielen selbstverständlich eine richtige Meisterschaft die im Knockout Prinzip ausgetragen wird. Diese gibt es in vier Schwierigkeitsstufen die ihren Namen auch wirklich verdient haben. Taugt die Einfachste noch dazu sich an die Steuerung zu gewöhnen und trotzdem zu gewinnen, darf man sich in der nächsthöheren schon etwas ins Zeug legen. Die höchste und erst freizuspielende Schwierigkeitsstufe hingegen erlaubt dem Spieler praktisch keinen Fehler mehr und verlangt volle Konzentration. Denn die Spielmechanik führt die Charaktere nicht und lässt sie nur machen was der Spieler per Pad befiehlt. Ein freundliches Entgegenkommen also wie wir es aus DoA XBV kennen darf man nicht erwarten, stattdessen gibt sich das Game wie eine ernsthafte Sportsimulation. Ohne ein Gefühl für das Timing verliert man den Ball schneller als man einen Badeanzug freigeschaltet hat. Davon gibt es gleich mehrere für die insgesamt 21 männlichen und weiblichen Charaktere zu gewinnen. Viel gewichtiger allerdings sind die insgesamt fünf freizuschaltenden Videos, allesamt von so bekannten Künstlern wie Kylie Minogue, Pink oder Sprung Monkey, sowie die zusätzlichen Courts, von denen es insgesamt ganze 12 Stück gibt. Um den Spieleindruck allerdings nicht zu sehr zu verfälschen, haben die Entwickler all die schönen Bonusse in das sogenannte Strandhaus gepackt, welches man abseits der Turniere besuchen kann. Dort gibt es neben dem Fernseher mit besagten Videos den Trophäenschrank ebenso wie ein Radio, welches dazu dient die Trackliste im Spiel zu verwalten.

    Das eigentliche Gameplay auf dem Court selbst gibt sich, wie bereits erwähnt, sehr sportlich, obwohl die Steuerung um Grunde mit nur drei Tasten auskommt. Je nachdem ob man den Ball von oben oder unten schlagen will benutzt man die Dreieck oder die Kreuz-Taste und für einen Sprung die Quadrat-Taste. Wohin wir im Augenblick des Tastendrucks mit dem Analogstick zeigen bestimmt ob der Ball zur Partnerin/Partner gespielt oder über das Netz gelupft wird. Stehen wir nahe am Netz können wir mit Kreuz oder Quadrat einen Angriff abblocken. Bei all diesen Aktionen steht das Timing an erster Stelle, wer zu früh drückt oder zu spät loslässt, kassiert meist einen Punkt.
    Über die Spielstärke und Intelligenz der computergesteuerten Spieler kann man sich nicht beschweren, je nach Schwierigkeitsgrad legen sie sich ganz schön ins Zeug und sorgen so dafür, dass die Meisterschaft im Singleplayer-Mode auch angenehm fordernd ist. Ebenso vermittelt die Ballphysik ein recht realistisches Gefühl und geht innerhalb weniger Matches in Fleisch und Blut über, so dass man sich voll auf das Game selbst konzentrieren kann.

    Die Grafik versteht es für richtig sommerliche Gefühle zu sorgen. Die Courts selbst sind sehr unterschiedlich und schön detailliert geworden, besitzen viel Raum rundherum wo das Auge spazieren gehen kann und auch so manche Animation die dem Geschehen Leben verleiht. Die Charaktere selbst müssen sich ebenfalls nicht verstecken, wirken allerdings etwas wie Barbiepuppen, was wohl an der glänzenden Oberfläche und den etwas langen Armen liegen mag. So erreichen sie zwar nicht ganz die Qualität der DoA-Girls, können aber mit gelungenen Animationen aufwarten und sehen besser aus als der Durchschnitt. Einzig die Schatten der Figuren sind nicht optimiert worden und offenbaren gerne ihr Polygongerüst, welches verdächtig so aussieht wie die ebenfalls freispielbare Künstlerpuppe aus Holz. Neben den normalen menschlichen Spielern hat man sich nämlich einen Spaß erlaubt und einige etwas abgefahrene Charaktere mit ins Spiel aufgenommen, wie einen Chrashtest-Dummy, einer Roboterfrau und besagte Holzpuppe. Etwas schade dabei ist, dass man freigespielte Klamotten und Accessoires nicht in der laufenden Meisterschaft benutzen kann, da die Charakterauswahl bereits erfolgte und man so keinen Einfluss mehr auf das Aussehen seiner Spieler hat.
    Die Replays nach einem erzielten Punkt genauso wie die Zusammenfassung der Highlights wurden mit einem feinen Motion-Blur Effekt überzogen, der herrlich zu dem sommerlichen Eindruck passt den das Game vermittelt, im Spiel selbst hat man diesen, den Entwicklern sei Dank, weggelassen.

    Die Soundkulisse darf man als sehr gelungen bezeichnen. Neben den Ballgeräuschen, der Stimme aus dem Off und den Gesprächsfetzen der Spieler bietet sie ganze 11 namhafte Tracks an, darunter solch bekannte Titel wie "Feel It", "Good Times" oder "Piano Jam". Die fünf freispielbaren Videos stellen dazu ein wirkliches Sahnehäubchen dar und man fragt lieber nicht, was alleine die Kylie Minogue Lizenz gekostet haben mag.

    Neben der ohnehin schon sehr gelungenen Singleplayer-Meisterschaft begeistert vor allem das Gameplay mit insgesamt vier Spielern gleichzeitig. Hat man per Multitap vier Controller angeschlossen steht einem richtigen Match nichts mehr im Wege, welches vor allem wegen der ausgereiften Steuerung unglaublich leicht von der Hand geht und mehr Spaß vermittelt als man auf den ersten Blick meinen könnte. Unfaire Momente entstehen praktisch nicht, so dass man für einen verlorenen Punkt nur sich selbst verantwortlich machen kann, ein sehr wichtiger Punkt bei so einem Mannschaftsspiel, und durch das relativ komplette Beachvolleyball Regelwerk entsteht ein ausgereiftes und forderndes Spiel.

    Summer Heat Beach Volleyball (PS2)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Ausgereiftes Gameplay und eingängige Steuerung
    per Multitap bis vier Spieler gleichzeitig
    hochwertiger Soundtrack und Videos
    Nicht optimierte Schatten
    besonders die weiblichen Spielerinnen besitzen einen starken Barbie-Touch
  • Summer Heat Beach Volleyball
    Summer Heat Beach Volleyball
    Publisher
    Acclaim Entertainment
    Release
    11.07.2003

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Summer Heat Beach Volleyball
Summer Heat Beach Volleyball im Gamezone-Test
Passend zu den heissen Temperaturen gibt´s endlich auch ein Beachvolleyball für die PS2.
http://www.gamezone.de/Summer-Heat-Beach-Volleyball-Spiel-35769/Tests/Summer-Heat-Beach-Volleyball-im-Gamezone-Test-989346/
27.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/07/bvb_minigame.jpg
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