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  • Super Mario Ball im Gamezone-Test

    Der pummelige Held in Latzhose nimmt diesmal die Hauptrolle als Flipperkugel ein.

    Mario kugelt wieder

    Nintendos Maskottchen taugt für jede Sportart und noch so kuriose Idee, welche sich die Entwickler in Japan so einfallen lassen. Neuerdings verzichtet man auf Springen, Kart fahren oder auch das Golfen bzw. Schwingen eines Tennisschlägers. Unser pummeliger Held in Latzhose wird im neuesten Machwerk von Nintendo die Hauptrolle als Flipperkugel einnehmen, eine mehr als ungewöhnliche Position für den rot-blauen Retter. Grandiose Optik und Technik ist bei einem neuen Spiel nicht immer alles, ganz besonders wenn das Spiel auf dem Gameboy Advance erscheint. Das Gameplay sollte allerdings schon stimmen - doch leider zeigt Super Marioball hier seine Schwächen.

    Prinzessin in Gefahr

    Super Mario Ball Super Mario Ball Wieder einmal geht unsere Prinzessin Peach ihrem Lieblingshobby nach. Sie lässt sich kurzerhand vom Bowser entführen, zumindest deuten aufgetauchte Gumbas darauf hin. Als in einem Freizeitpark die neue Attraktion "Himmelskanone" eingeweiht wurde, geschah das Unglück: Die Prinzessin wurde in die falsche Richtung geschossen und landete im Schloss von Bowser. Durch diesen Zwischenfall feierte die Kanone ein mehr als durchwachsendes Debüt. Doch Mario ist mutig und stellt sich zur Verfügung, um die Prinzessin abermals aus den Klauen von Bowser zu retten. Kurzerhand lässt auch er sich zu einer Kugel verarbeiten und los geht auch schon das neueste Abenteuer mit unserem kultigen Klempner.

    Super Mario Ball Super Mario Ball Um die Liebste bald wieder in den Händen halten zu können, müssen viele Aufgaben gelöst werden. Mehr als 30 unterschiedliche Flippertische stehen uns zur Verfügung, welche sich nach und nach offenbaren und sich vor allem optisch sehr variantenreich zeigen. Angefangen wird auf dem Jahrmarkt - spätere frei wählbare Stationen stellen ein Eisgebirge, eine Wüste, sowie eine grüne Wiese dar. Letztendlich führt der Weg aber wie erwartet zum letzten Showdown in die Festung Bowsers. Ähnlich der Jump'n'Run Abenteuer gilt es auch in Super Marioball verschiedene Sterne, Münzen und Schlüssel zu sammeln. Sterne eröffnen zum Teil neue Wege und Türen, während vier Schlüssel für das große Tor am Eingang der Bowserfestung benötigt werden. Diese sind aber sehr gut versteckt und werden zudem auch noch von dicken Gegnern bewacht.

    Von Sternen und Blitzen, sowie vielen Münzen

    Super Mario Ball Super Mario Ball Mit den Münzen kann sich Mario allerhand bei Toad kaufen. In jeder Welt wird man einen Laden finden, welcher mit einem gezielten Schuss auf den Pilzkopf aktiviert werden kann. Mit dem nötigen Kleingeld, sprich gesammelten Münzen, gibt es nun lauter nette Extras zu kaufen. Für Draufgänger bieten manche Läden zum Beispiel Extraleben, aber auch Pilze, Sterne, Yoshi-Eier sowie Blitze können erworben werden. Die Effekte der Items dürften wohl klar sein. Ein Stern macht Mario unbesiegbar, ein Pilz lässt ihn noch dicker werden während ein Yoshi-Ei hier als zweite Flipperkugel missbraucht wird. Mittels der Items lebt es sich schon etwas leichter in der großen Welt des flippernden Pilzkönigreiches. So mancher Gegner wird es mit der Angst zu tun bekommen und die Flucht ergreifen - gut für uns, denn wir schnappen uns sogleich den erscheinenden Stern.

    Super Mario Ball Super Mario Ball Wie auch schon in Super Mario 64 ist das Sammeln der Sterne das A und O. In den Schoß fallen uns diese aber bestimmt nicht, etwas abrackern muss man sich dafür noch. Betritt man einen der bildschirmgroßen Flippertische weist ein kurz auftauchendes Sternsymbol uns darauf hin, ob hier eine Mission noch zu erledigen ist. In jedem Level warten bekannte Gegner wie Koopa Schildkröten, Buu Huu Geister, Shy Guys oder Gumbas aus dem Mario Universum sowie einige neue Kreaturen auf Frischfleisch. Oftmals ist es nun die Aufgabe, alle Gegner auf dem Bildschirm mit gezielten Schüssen ins Nirwana zu schicken. Verschiedene Objekte wie eine Pyramide oder Eisberge machen einem aber das Leben schwer. Kreativität und Fingerspitzengefühl beim Flippern ist gefragt, um Mario auch in die gewünschte Richtung schießen zu können. Manche Gegner lassen sich aber auch nicht so einfach vertreiben, sie wollen zum Beispiel erst auf den Rücken geworfen und dann mit einem zweiten Treffer besiegt werden. In jeder Welt wartet aber auch ein übergroßer Endgegner. Hier wird wenigstens recht viel abverlangt, da spezielle Taktiken zum Besiegen von Nöten sind. Dafür erhält man aber auch einen der wichtigen Schlüssel.

    Die Langeweile nagt!

    Super Mario Ball Super Mario Ball Etwas ungewöhnlich gestaltet sich der Aufbau des Spieles. Über Türen und Löcher kommt Mario zum Beispiel auf neue Flippertische, wo es wiederum meist eine Aufgabe zu lösen gibt. Kugelt der Klempner zwischen den Flippern in den Abgrund, so bedeutet dies für uns nicht immer das Aus. Nur beim letzten Tisch, bzw. dem Anfang des Levels, verliert man in diesem Moment ein Leben. Auf allen anderen Abschnitten fällt die Mariokugel nur wieder mindestens einen Tisch zurück. Das ist durchaus fair und fördert den Spielspaß. Denn nicht selten werden einige Anläufe benötigt, um eine Aufgabe zu lösen. Das liegt aber teils auch an der Steuerung. Sie wirkt zu Beginn etwas unpräzise, Gegner werden mit eigentlich gezielten Schüssen nicht getroffen. Doch stellen oftmals auch Objekte ein Problem dar. Mit der Zeit hat man aber den Bogen raus und kann mit tatsächlich gezielten Schüssen endlich einiges erreichen. Dennoch ist der Schwierigkeitsgrad zumeist angenehm hoch - kann aber auch bei einigen Missionen und Endgegnern zur x-ten Widerholung und somit Frust führen.

    Super Mario Ball Super Mario Ball Als ziemlich nervend stellt sich das Zurücksetzen eines jeden Tisches heraus. Betritt man ein Level bzw. einen Tisch erneut, sind sämtliche Gegner und gelöste Aufgaben wieder vorhanden. Auch die eingebaute Speicherfunktion erhält den Zustand der Tische nicht. Jederzeit lässt sich das Spiel abspeichern, ruft man es zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf, so kann man mit allen vorhanden Leben und sogar der Highscore weiterspielen. Wehe aber demjenigen, der das Spiel vor dem Ausschalten nicht sichert und sich im Titelbild befindet. Wird der GBA dort ohne vorher "Save & Quit" gewählt zu haben ausgeschalten, so verliert man den kompletten Speicherstand. Ob dies nun ein Schutz gegen das Cheaten bei den Highscores ist oder ein böser Bug, bleibt fraglich. Ärgerlich ist es aber auf jeden Fall, wenn nach einigen Stunden Spielzeit der komplette Speicherstand nicht mehr vorhanden ist.

    Super Mario Ball Super Mario Ball Auf die Dauer wird das anfänglich geniale Spielprinzip aufgrund mangelnder Ideen aber auch etwas langweilig. Wie schon gesagt, die Hauptaufgabe besteht darin, immer wieder alle Gegner zu besiegen. Nur selten gibt es einige kleinere Rätsel zu lösen. Manchmal wollen bestimmte Objekte getroffen oder ein Gegner muss mit extra herbeigeholten Bomben getroffen werden. Auch acht rote Münzen gilt es nach dem Besiegen eines Endgegners einzusammeln, wohl bekannt aus den Jump'n'Run-Abenteuer. Außerdem wollen bestimmte Löcher und Durchgangsstellen ebenfalls erst einmal gefunden werden, doch halten sich diese Aufgaben im Gegensatz zum eintönigen Gegnerabschießen in Grenzen. Flipperfans werden gewöhnliche Bumper, Rampen und sonstige Schalter vermissen, mit welchen man sich immer wieder aufs Neue Rekorde holt. Zwar wird auch hier ein Punktestand angezeigt, welcher aber fast ausschließlich durch Abschießen der Gegner erhöht wird. Eigentlich äußerst schade, denn das Gameplay selbst wäre ziemlich interessant gewesen. Nintendo hat es einfach verpasst, hier etwas mehr Kreativität walten zu lassen. Ein ebenfalls vorhandener Time Attack Modus tröstet nur wenig über den Mangel an Ideen hinweg.

    Außen hui und innen pfui?

    Super Mario Ball Super Mario Ball Da kann die Optik für die Verhältnisse des Gameboy Advance schon deutlich mehr punkten. Vom ersten bis zum letzten Tisch sieht die Grafik einfach grandios aus und strotzt nur vor lauter kleinen Details. Diverse Muster in der Spielfläche verzücken und einige bewegte Objekte in den Hintergründen erregen die Aufmerksamkeit. Auf dem Jahrmarkt sieht man zum Beispiel Toad in einer Achterbahn durch die Gegend flitzen, während auf dem Eisberg eine kleine Fontäne frisches Wasser auf dem Boden verteilt. Durch die leicht schräge Sicht aber dennoch plastisch gehaltenen Objekte und Gegner entsteht zudem ein gelungener 3D Effekt. Die vielen Feinde wurden ebenfalls bis ins letzte Detail ausgearbeitet und können begeistern. An der Grafik ist einfach nicht viel zu rütteln, Abwechslung und beste Technik sorgen für optischen Augenschmaus. Der Sound kann hier nicht ganz mithalten: Immerhin werden uns neue aber eingängige Melodien geboten, welche ausnahmsweise mal nicht aus alten Spielen übernommen wurden. Sounds und Sprachsamples wiederum sind schon eher bekannt, nerven aber wie auch die Musik zu keiner Zeit.

    Super Mario Ball (GBA)

    Singleplayer
    7,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Grandiose Optik
    viele unterschiedliche Spieltische
    Gelungene Grundidee, welche aber leider etwas auf der Strecke bleibt
    Sich ständig wiederholende Aufgaben und ein ab und an frustrierendes Gameplay, da manche Tische und Aufgaben x-mal wiederholt werden müssen
    Dass dabei die einzelnen Tische dann wieder in den Ausgangszustand gebracht werden, zerrt zudem an den Nerven
    Äußerst negativ fällt der Verlust des Spielstandes bei unsachgemäßer Abschaltung des GBA auf
  • Super Mario Ball
    Super Mario Ball
    Developer
    Nintendo
    Release
    24.10.2005

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Super Mario Ball
Super Mario Ball im Gamezone-Test
Der pummelige Held in Latzhose nimmt diesmal die Hauptrolle als Flipperkugel ein.
http://www.gamezone.de/Super-Mario-Ball-Classic-35937/Tests/Super-Mario-Ball-im-Gamezone-Test-990103/
07.12.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/12/marioball001.jpg
tests