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  • Super Mario Galaxy im Gamezone-Test

    Einfach nur genial! Wer Mario auch nur ansatzweise leiden kann, der kommt um diesen Mega-Kracher nicht herum.

    Es gibt Maskottchen, die kann man sich heute gar nicht mehr wegdenken. Wenn viele Leute, die von Games eigentlich keine Ahnung haben, etwas mit dem Namen "Mario" anfangen können, dann hat man es geschafft eine wahre Legende zu kreieren. Schon seit etlichen Jahren treibt der beliebte Klempner sein Unwesen auf Nintendos Konsolen, da ist es wenig verwunderlich, dass er auch auf der Wii wieder vertreten ist. Nachdem "Super Mario 64" Maßstäbe gesetzt hat und der Nachfolger "Super Mario Sunshine" oft eher kritisch beäugt wird, ist die Frage nach "Super Mario Galaxy" umso spannender. Kann es ebenfalls wieder für offene Münder und neue Maßstäbe sorgen oder schlägt es eher in die Kerbe von "Sunshine"? In den Tiefen der Galaxie haben wir die Antwort darauf gefunden.

    Peach, Rosalina und der Weltraum

    Super Mario Galaxy Super Mario Galaxy Was wäre ein Mario-Spiel, in dem es sich nicht darum dreht, dass Prinzessin Peach entführt wird? Richtig, das wäre die absolute Ausnahme. Man bleibt sich aber auch in "Super Mario Galaxy" wieder einmal treu und die Gute wird von Marios Erzfeind Bowser einmal mehr in Gewahrsam genommen. Doch dieses Mal entführt der Koopa-König nicht einfach nur die holde Maid an sich, sondern schnappt sie sich gleich mitsamt ihrem Schloss und verschwindet damit in die Weiten der Galaxie. Mario kann das Schauspiel gerade noch mitverfolgen, doch plötzlich wird er ins Nichts geschleudert und bewusstlos. Als er erwacht findet er sich auf einem kleinen Planeten wieder. Schon bald trifft er auf Rosalina, die ihm dabei helfen will, seine liebe Peach zu retten und Bowser die mächtigen Powersterne abzunehmen. Auch Rosalina hat eine Geschichte zu erzählen, die sich mit der Zeit immer weiter aufdeckt. So macht sich Mario also auf, die Galaxie und Prinzessin Peach zu retten und alle 120 Powersterne einzusammeln.

    Wie man das von Mario so gewöhnt ist, gibt die Geschichte nicht unbedingt das her, was man ein filmreifes Drehbuch nennen würde. Sie ist einfach gestrickt und wenig anspruchsvoll, aber dafür ganz nett verpackt, denn allein die Introsequenz macht einiges her. Im Vergleich zum lahmen Vorspann in "Super Mario Sunshine" geht in "Galaxy" so richtig die Post ab und man fühlt sich von Anfang an richtig ins Geschehen geschmissen.

    Die Sternwarte und die Galaxien

    Super Mario Galaxy Super Mario Galaxy Mario-Spiele sind vom Prinzip her immer recht ähnlich gestrickt. Es gibt jedes Mal eine zentrale Oberwelt von der man in die verschiedenen Levels gelangt. Das kann das Schloss von Prinzessin Peach sein, in dem einzelne Bilder als Portal zu neuen Welten dienen oder aber eine sommerliche Insel, auf der man durch Farbkleckse in neue Dimensionen gelangt. In "Galaxy" ist es, gemäß des Namens, eine Sternwarte. Diese hat verschiedene Kuppeln, wie etwa das Badezimmer oder das Schlafzimmer, über welche man zu verschiedenen Galaxien gelangt. Hier gibt es wiederum einen kleinen Unterschied zu den Vorgängern. Man hat nicht eine große Welt, in der man viele Sterne sammeln muss, sondern jeweils fünf kleine Galaxien. Dabei kann es auch mal vorkommen, dass es in einer Galaxie lediglich einen Stern zu finden gibt, in anderen dafür wiederum drei oder sogar fünf.

    Super Mario Galaxy Super Mario Galaxy Bei mehreren Sternen wird zwar immer wieder der selbe Schauplatz besucht, aber entweder sind die Gegebenheiten verändert oder man schlägt einen anderen Weg ein. So kann es sein, dass der Startpunkt genau gleich ist, man aber dann nicht wie zuvor nach links zu einem Lavasee geleitet wird, sondern in gänzlich neue Gefilde vordringt. Es ist auch möglich dass plötzlich Felsbrocken von oben auf einen herabhageln, während man zuvor noch sicher über den selben Planeten laufen konnte. Je nachdem für welche Mission man sich anfangs entscheidet, wird einem meist auch nur genau dieser eine Weg eröffnet, der zu ihrer Erfüllung führt. Es ist also nicht so, dass man die Galaxie betritt und dann frei nach Schnauze irgendwelche Sterne suchen kann, denn man findet immer nur die, die man auch explizit gesucht hat.

    Super Mario Galaxy Super Mario Galaxy Nur wenige Sterne lassen sich zufällig finden, aber ein paar gibt es schon. Ein Beispiel dafür wären die Gourmet-Luma. Luma sind kleine Sternenwesen und Gourmet-Luma sind ganz besonders gierige Exemplare davon. Sie wollen, dass ihr sie mit Sternenteilen füttert. Dann werden sie immer dicker und irgendwann verwandeln sie sich in einen neuen Planeten, den man erkunden und einen Stern ergattern kann. Durch dieses System ist der Spielverlauf innerhalb der Welten sehr linear, aber dafür kann man sich aussuchen welche Sterne man nun wirklich suchen geht und welche nicht. Es gibt insgesamt nämlich wieder satte 120 Stück und nur 60 sind nötig um das Spiel zu beenden. Doch auch schon bei 60 Sternen ist man eine ganze Weile beschäftigt. Außerdem ist der Reiz groß, wirklich alle zu finden und zu sehen wie sich das auf den Spielverlauf oder die Story auswirken könnte.

    Gravitation, Phantomplattformen und Bossfights - Abwechslung pur

    Super Mario Galaxy Super Mario Galaxy Mario ist schon immer für sein abwechslungsreiches Gameplay und kreative Ideen bekannt gewesen, aber was im Weltall alles geboten wird setzt wirklich neue Maßstäbe. Allein schon die Idee, die Welten als Galaxien und Planeten zu konzipieren ist wirklich bemerkenswert. Dadurch wurden die guten alten Abgründe mal eben in die Mottenkiste geschmissen. Wenn man auf der einen Seite von einer Plattform fällt, wird man dank Schwerkraft von der anderen Seite wieder angezogen und läuft dann quasi kopfüber weiter. Doch keine Sorge, das ist nicht überall so. Oft lauern fiese schwarze Löcher, die einen anziehen, wenn man von Plattformen fällt, sodass man nach wie vor darauf achten muss, wo man hinspringt. Allerdings bietet das Spiel mit der Schwerkraft jede Menge Raum für neue Möglichkeiten. Glücklicherweise hat man das auch erkannt und hervorragend umgesetzt. So muss Mario anstelle von Plattformen nun von Planet zu Planet springen. Sobald er den Gravitationsbereich des einen Planeten verlässt, wird er von der Schwerkraft des darüber oder danebenliegenden Planeten erfasst und auf diesen gezogen. Häufig gibt es dann kein oben oder unten mehr, sodass man auch mal kopfüber auf die bekannten Gumbas und Schildkröten springen muss. Es gibt aber auch Abschnitte in denen ihr das Geschehen aus der seitlichen Perspektive verfolgt. Dabei kommt ein gewisses 2D-Flair auf. Einzelne Bereich kennzeichnen durch Pfeile, ob die Schwerkraft gerade nach oben, unten, rechts oder links verläuft. Verlässt man einen solchen Bereich, muss man wieder umdenken, da man nun plötzlich an den Wänden oder der Decke hängt. Doch das ist nur eine von vielen sehr spaßigen Ideen. Es gibt sogar Lichtkegel, die sich langsam bewegen und eine andere Gravitation haben als ihre Umgebung. In bestimmten Abschnitten sollte man diese also nicht verlassen und ihnen langsam folgen, während man zusätzlich Feuersäulen und anderen Gefahren ausweicht. Desweiteren gibt es Plattformen, die nicht einfach nur unter unserem Helden wegbrechen, sondern wie von einem unsichtbaren Laser langsam aufgelöst werden. Man muss also so schnell wie möglich weiterlaufen, sonst fällt man in ein schwarzes Loch.

  • Super Mario Galaxy
    Super Mario Galaxy
    Publisher
    Nintendo
    Release
    16.11.2007
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Super Mario Galaxy
Super Mario Galaxy im Gamezone-Test
Einfach nur genial! Wer Mario auch nur ansatzweise leiden kann, der kommt um diesen Mega-Kracher nicht herum.
http://www.gamezone.de/Super-Mario-Galaxy-Spiel-35946/Tests/Super-Mario-Galaxy-im-Gamezone-Test-991583/
03.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/Screenshot_Super_Mario_Galaxy_2.jpg
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