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  • Super Monkey Ball: Banana Blitz - Nervenprobe - Leser-Test von pineline

    Dass es sich bei "Super Monkey Ball, Banana Blitz" für die Wii um ein Spaßspiel handelt, erkennt man allein schon am Namen, denke ich. Um genauer zu sein handelt es sich um ein Geschicklichkeitsspiel für die neueste Konsole Nintendos aus dem Jahre 2007, bei dem sowohl Einzelspieler/innen wie Multiplayerfans als auch Jung und Alt angenehme Unterhaltung finden können... vorausgesetzt, man mag solch eine Art an Videospiel natürlich. Es ist knallbunt, eher auf niedlich getrimmt, aber Stop! Einfach ist es nicht, falsch gedacht! Für meinen Geschmack sogar zu schwer, was Neueinsteiger abschrecken könnte, so zumindest mein persönlicher Eindruck bei gar nicht einmal so wenig Minispielen. Lasst Euch daher durch das kindliche Design wie bei vielen Wii-Spielen so üblich nicht blenden und macht Euch auf ein (heraus)forderndes Geschicklichkeitsspektakel gefasst.

    Stellt Euch eine Murmel vor, die durchsichtig ist und in der sich ein (von sechs möglichen) kleiner Affe befindet. Diese Kugel, genannt "Monkey Ball", gilt es, möglichst geschickt hin und her zu rollen, Hindernissen auszuweichen, Löcher oder Abgründe zu überspringen und den jeweiligen Levelausgang zu erreichen. Die Besonderheit ist, dass wir dies nicht durch Drücken eines Steuerkreuzes oder Analogsticks machen, sondern durch das entsprechende Neigen und Kippen der kompletten Wii-Fernbedienung. Das Ganze geschieht in einem Labyrinthsystem, welches mit Fortschreiten der Level naturgemäß komplexer wird. Erschwert wird unser Vorhaben durch ein Zeitlimit, das mitunter sehr knapp ist und meines Erachtens nicht selten unfair knackig. Die einhundert Level warten mit einigen fiesen Stellen auf, sehr schmale Pfade und viele Abgründe und Löcher, welche normalbegabte Spieler/innen - wie mich - schon zur Verzweiflung bringen können. Wir sind stets darauf aus, Bananen einzusammeln, mit denen wir wichtige Extraleben ergattern können. Für etwas Abwechslung in den insgesamt acht erfreulich unterschiedliche Welten (zwei weitere können freigespielt werden, sofern Ihr richtig gut seid) wird zusätzlich dadurch gesorgt, dass jeder Affe seine individuellen Stärken und Schwächen hat: neben den mir (aus Sega Superstars Tennis) bekannten Ai Ai und Mee Mee machen wir beispielsweise die Bekanntschaft der kleinen Yan Yan, die wieselflink unterwegs ist. Darin ist Gon Gon hingegen nicht so stark, kann aber dafür Blockaden mit Wucht zerbröseln.

    Die Hintergrundgeschichte ist - erwartungsgemäß - zu vernachlässigen. Die Affen feiern im Dschungel ein fröhliches Fest, welches jäh dadurch unterbrochen wird, dass ein (Affen)Pirat auftaucht, entsetzlich viele Bananen klaut und ruckzuck wieder verschwindet. Dies können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen, wählen eine der sechs Charaktere aus und rennen schleunigst hinterher. Keine weiteren Fragen, denke ich. Eine knallbuntes Abenteuer, welches letzten Endes innovativer ausgefallen ist, als von mir ursprünglich erwartet, beginnt...

    Plattformpassagen in der Pilzwelt sind ebenso zahlreich vorhanden wie knallharte Rennen gegen die Zeit in der staubtrockenen Wüste. Wir müssen des Weiteren durch oder besser gesagt über glühend heiße Lava hinweg und befinden uns zwischendurch auch in den Tiefen des Alls. Gut, dass hierbei nicht nur durch die Gegend gekullert wird, sondern auch gesprungen, denn ansonsten würde es eventuell dennoch zu früh monoton. Auch, dass versteckte Abkürzungen vorhanden sind, hält die Hoffnung am Leben, den ein oder anderen "unschaffbar" wirkenden Abschnitt eventuell doch meistern zu können. Haben wir eine Welt tatsächlich erfolgreich durchkugelt und durchhüpft, werden wir mit einem Bonusabschnitt belohnt, indem uns quasi ein Bananenparadies erwartet. Doch auch das geschieht nicht ohne Grund, denn darauf wartet der Endgegner jener Welt auf uns. Das alles sorgt dafür, dass - vorausgesetzt wir verfügen über genügend Geduld und Ausdauer und natürlich auch etwas Talent - Solospielern nicht langweilig wird. Sollte dies doch der Fall sein, empfiehlt sich der Mehrspielermodus erst recht. Bis zu vier Spieler/innen können sich nämlich in den insgesamt immerhin fünfzig Minispielen austoben. Hierbei variiert der Schwierigkeitsgrad, so dass zumindest fast jede/r das ein oder andere Erfolgserlebnis feiern wird: eine Partie im Mario Kart Style gefällig oder doch eher etwas wie Baseball, Bowling oder schnell ab aufs Snowboard? Für zusätzliche Abwechslung wird schließlich auch hier gesorgt, indem sich manches mit dem Nunchuk spielen lässt, insofern kann auch oder gerade in Sachen Langzeitspielspaß nicht groß gemeckert werden.

    Zu meckern gibt es allerdings sehr oft etwas in Sachen Kameraführung. Diese droht öfters, uns den Spaß vollends zu vermiesen, da das Geschehen für uns aus einer sehr unglücklichen Perspektive gezeigt wird. Vollführen wir abrupte Richtungswechsel, fühlen wir uns oft im Stich gelassen, da wir oft blitzschnell mit der Fernbedienung nachjustieren müssen. Das liegt darin begründet, dass die Kamera sich offensichtlich danach richtet, wohin unsere Figur gerade schaut, was selten von Vorteil für uns ist. Abgesehen von den Kameraproblemen und dem dadurch teils übertrieben happigen Schwierigkeitsgrad, störte ich mich an der etwas zu biederen, zu texturarmen Grafik. Es hätte sich auch gut und gerne um ein Gamecube-Spiel handeln können, das will ich gar nicht verhehlen. So niedlich die knallbunte Aufmachung auch sein mag, etwas mehr, eine größere Fülle an Details hätte ich mir bei der Landschaftsoptik und den Hintergründen schon gewünscht, um ehrlich zu sein. Immerhin sind die Endgegner einer Welt wirklich riesengroß und das pastellfarbene Design passt fast immer ganz gut. Nicht vergessen möchte ich auch, dass die Farben sehr kräftig sind und die leuchtenden Effekte gut gelungen sind, der atmosphärischen Dichte des Spiels einfach gut tun. Passend zur Art des Spiels der fröhliche, treibende Beat, welcher natürlich auch Geschmackssache ist und trotz des Mangels an echten Ohrwürmern noch völlig in Ordnung geht. Insgesamt gibt es eine Empfehlung für Segas "Super Monkey Ball, Banana Blitz" von mir, aber beachtet bitte die Haken, welche dieses Spielerlebnis in sich birgt.

    Negative Aspekte:
    Leider vermiest die oft ungünstige Kameraperspektive einiges, manchmal zu knackiges Zeitlimit, Texturvielfalt eher mau

    Positive Aspekte:
    Knallbunt, niedlich, schneller Einstieg, Sound, Umfang, unterhaltsam

    Infos zur Spielzeit:
    pineline hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Super Monkey Ball: Banana Blitz

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: pineline
    7.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    6/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.3/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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1011033
Super Monkey Ball: Banana Blitz
Super Monkey Ball: Banana Blitz - Nervenprobe - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Super-Monkey-Ball-Banana-Blitz-Spiel-35976/Lesertests/Super-Monkey-Ball-Banana-Blitz-Nervenprobe-Leser-Test-von-pineline-1011033/
31.12.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/SMB_BB_Wii_03.jpg
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