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  • Super Monkey Ball: Eine kugelige Angelegenheit - Leser-Test von perfect007

    Super Monkey Ball: Eine kugelige Angelegenheit - Leser-Test von perfect007 Es gibt schon außergewöhnliche Spiele. Einige hätten wohl auch mal einen Inovationspreis verdient gehabt. Auch die Entwickler bei Sega zeigen, dass auch sie neueartige Spielideen umsetzen können. Denn ihr erstes Spiel, dass auf dem Nintendo GameCube erschienen ist, zählt wohl zu den ungewöhnlichsten Spielen, die es bisher auf dem Würfel gibt. Die rede ist natürlich von dem affigen „Super Monkey Ball“. Da es sich hierbei am ehesten um ein Geschicklichkeitsspiel handelt, hat man hier gleich auf eine tiefgründige Hintergrundgeschichte verzichtet, was man auch sofort in der Betriebsanleitung sehen kann, da man dort sofort in das Spiel einsteigt. Das werde ich dann an dieser Stelle auch gleich machen und beginne mit dem Hauptspiel des Games.

    Vom Titelbild gelangt man gleich direkt über den ersten Menüpunkt zum Hauptspiel. Gleich am Anfang sollte man sich hier entscheiden, mit wie vielen Spielern gespielt wird. Die Multiplayerfunktion, werde ich aber erst am Ende dieser Beschreibung anfügen. Nach der Spielerwahl, darf man sich für einen von vier Affen entscheiden, die auf so lustige Namen wie Aiai, Meemee, Baby und Gongon hören. Alle sehen sie etwas anders aus und sind mehr oder auch weniger korpulenter. Doch dies hat im Allgemeinen dann keine Auswirkung auf das Spiel, so dass es eigentlich egal ist, für welchen Charakter man sich entscheidet. Nach dieser Entscheidung folgt die Wahl des Schwierigkeitsgrades. Anders, wie in vielen anderen Spielen, stellt man damit ich die stärke des Gegners ein, sondern wählt damit die Spielflächen aus. Der noch ungeübte Spieler solle natürlich „Anfänger“ wählen, da er sich hier erst mal mit der Steuerung vertraut machen kann und noch recht leichte Level zu meistern hat. Geübte Monkey Ball Spieler können sich dann natürlich an den höheren Schwierigkeitsgraden versuchen. Aber nicht nur die Level ändern sich, sondern auch die Anzahl an Level, die man meistern muss, wird wesentlich höher, umso höher der Schwierigkeitsgrad ist. Bei Anfänger hat man zehn Level zu meistern und bei Expert müssen es dann schon ganze fünfzig Level sein, bis man den Abspann sieht. Sollte man einen Schwierigkeitsgrad meistern, ohne auch nur ein Continue verwendet zu haben, darf man auch noch einige Extralevel, die aber wesentlich schwerer sind, absolvieren.
    Wie man wohl schon erraten hat, wird man die Rolle des gewählten Affen übernehmen. Dieser wird in eine Glaskugel gesperrt und auf ein hohes Plateau verfrachtet. Dort gilt es dann, diese Kugel so schnell es eigentlich geht, in das Ziel zu begleiten. Doch leichter gesagt als getan. Die Anfangs noch vorhandenen und vor allem sehr nützlichen Wände verschwinden recht schnell und bevor man zumeist reagieren kann, ist das arme Äffchen schon über der Plattform hinaus gerollt und stürzt in die Tiefe, was natürlich zu einem Lebensverlust führt. Zum Glück sind die ersten Level recht einfach. Man rollt die Kugel einer Bahn entlang, lenkt diese nach links oder rechts und schaut, dass man so durch die Ziehstangen hindurch kommt. Doch in späteren Level heißt dass dann schon, dass man die Kugel auf haarfeinen Linien entlang rollen muss, oder an vielen Löchern vorbei kommen sollte. Diverse Fallen wie Rammblöcke, Schleudern und auch normale Abgründe, die man durch einen Sprung mit Hilfe einer Schanze überwinden muss tragen zum fortschreitenden Schwierigkeitsgrad bei. Nicht selten muss man dann auch diverse Höhenunterschiede überwinden, was für eine Kugel natürlich ein Problem darstellt. Ganz so, wie es die Physik vorgibt, bekommt die Kugel durch einen Höhenunterschied auch an Lageenergie und besitzt an Schrägen eine Hangabtriebskraft, so dass die Kugel einen Hang auch hinab rollt. Einzig allein der Spieler kann da dagegen lenken und die Kugel durch Gegenkräfte in eine andere Richtung befördern. Das ganze klingt evtl. ganz leicht, doch kann man eigentlich gar nicht direkt Hand an der Kugel anlegen. Denn steuern tut man nur die Plattform. Diese kann man in alle Richtungen kippen und senken (so ähnlich wie das Holzspiel, in dem man eine Kugel durch ein Labyrinth mit Löchern befördern muss, ohne dass die Kugel in eines hineinfällt), so dass man die Kugel in Bewegung bekommt. Gebremst wird die Kugel dann natürlich, indem man die Plattform nach oben neigt und die Kugel somit an kinetischer Energie (Geschwindigkeit) verliert. Da man die Kugel selber somit nicht direkt steuern kann, wird dass ganze dann irgendwann doch etwas schwierig, vor allem wenn dann auch noch kleine Wege, wo man rechts und links hinabstürzen kann und bewegte Plattformen hinzukommen. Um dann noch die Kugel in der gegebenen Zeit ins Ziel zu bekommen, muss man sehr viel Fingerspitzengefühl und Talent beweisen. So kann es im mittleren Schwierigkeitsgrad und vor allem auch im Expertenlevel zu frustrierenden Fehlversuchen kommen, da man nur einmal minimal falsch lenken muss und der Affe verliert ein Leben. Anfänger könnten deshalb auch recht schnell den Spaß an dem Spiel verlieren, da es teilweise doch recht unfair wird. Damit man trotz Lebensverluste weiterspielen kann, sollte man sich die Bananen auf den Strecken einsammeln. Sollte man davon einhundert zusammen bekommen, bekommt man diese mit einem Extraleben getauscht. Doch falls das immer noch nicht reichen sollte kann man zum Glück im Hauptmodus auch alle schon angespielten Level (nur wenn man im richtigen Spiel in dem Level wenigsten schon mal war) in einem „Übungsmodus“ so lange trainieren, bis man das Level mit verbundenen Augen schaffen würde. Natürlich kann man diese Modus dann auch dazu benutzen, einfach mal wieder sein Lieblingslevel zu spielen.
    Wie schon erwähnt, kann man hier auch mit bis zu drei weiteren Freunden seinen Spaß haben. Im normalen Modus spielt man die Level ganz normal wie alleine durch, wobei es dann darum geht, wer die Level schneller schafft und dadurch auch die meisten Punkte bekommt. Doch wohl um einiges besser ist hier der Wettbewerbsmodus, in dem man mindestens einen weiteren Mitspieler benötigt. Hier kann man sich die Level selber aussuchen (natürlich nur unter denjenigen, die man schon gemeistert hat) und es gilt als erster ans Ziel zu kommen. Mit bis zu vier Spielern ist dieser Modus spielbar, kann aber auf die Dauer nicht besonders unterhalten, da man die Level irgendwann auswendig kann und es dann keinen Spaß mehr macht. Zudem hat der Besitzer des Spieles zumeist den Vorteil, dass er das Spiel dann besser kennt und somit des öfteren auch gewinnt.

  • Super Monkey Ball
    Super Monkey Ball
    Developer
    Sega
    Release
    03.05.2002
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Super Monkey Ball
Super Monkey Ball: Eine kugelige Angelegenheit - Leser-Test von perfect007
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02.09.2002
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