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  • Super Pang: Scharfe Harpune - Leser-Test von sinfortuna

    Super Pang: Scharfe Harpune - Leser-Test von sinfortuna Selten trifft das Wort "Klassiker" so haargenau zu wie in diesem Fall von "Super Pang", einem Game, welches schon in den 80ern die Massen in die Spielhallen locken konnte. Super Pang besticht schon seit jeher durch sein simples, aber nichtsdestotrotz durchaus fesselndes Spielprinzip, der Einstieg sollte jedermann relativ schnell gelingen und für nicht gerade wenige Zocker machte sich erstaunlich schnell ein nicht zu unterschätzender Suchtfaktor. Darüberhinaus ist die Zielgruppe gar nicht einmal so gering, sowohl Jung als auch Alt kommen generell als potentielle Zocker dieses Games in Frage, schätze ich.

    Machen wir nun einen kleinen Sprung weiter nach vorn und landen einige Jahre später exakt im Jahr 1992, also genau zu jenem Zeitpunkt, als Super Pang für das Supernintendo erschien bzw. ich zumindest Kenntnis von diesem SNES-Modul nahm. Mit dem Vorhandensein einer "immerhin" 16-Bit-Konsole müsste doch eigentlich auch im Hinblick auf die Präsentation etwas zu machen sein, so dass nicht nur die Spielidee allein zu gefallen weiß, so hoffte ich jedenfalls damals. Tatsächlich präsentiert sich die SNES-Fassung in einem schicken Gewand, doch dazu später noch mehr, berichten möchte ich jetzt zunächst vom Inhalt des Games an sich, welches im Übrigen leider nur einen Solospielermodus aufweisen kann, was ich persönlich äußerst schade finde und gerade bei dieser Art von Action-Geschicklichkeitsspiel ganz eindeutig als gewichtiger Negativpunkt gewertet werden muss.

    Jedenfalls steht im Zentrum des Geschehens eine kleine Spielfigur, welches wir am unteren Bildschirmrand erblicken können und dort nach rechts und links jagen und wieder zurück dürfen, der Bewegungsfreiraum unseres Protagonisten ist demnach eingeschränkt. Da regelmäßig am oberen Bildschirmrand unterschiedliche Blasen auftauchen, bedienen wir uns einer Harpune, welche wir in Windeseile auslösen und nach oben schnellen lassen, um an das obere Ende des Bildschirmausschnitts gelangen zu können. Unsere Harpune zieht zudem eine Schnur hinter sich her, berühren wir mit dieser eine Blase, verschwindet diese oder teilt sich in weitere neue Blasen auf, so dass beispielsweise aus einer größeren Blase später acht sehr kleine entstanden sind, die mitunter quer durch das Spielfeld segeln und auch auf dem Boden umherhüpfen. Extras gibt es glücklicherweise auch und so ballern wir nicht nur mit unserer Harpune wild durch die Gegend, sondern greifen unter anderem zurück auf Streuschuss, Schutzschild und Doppel-Harpune, was das Ganze doch deutlich angenehmer gestaltet, nicht zu vergessen so nette Kleinigkeiten wie Bonus-Zeit und Extraleben, auf die man verständlicherweise besonders scharf sein sollte.

    In erster Linie machen wir Jagd auf Punkte und typischerweise sind die ersten Level relativ leicht zu meistern, selbst Anfänger werden schon nach ziemlich kurzer Zeit die ersten Erfolge verbuchen können, schätze ich. Aufgeteilt ist Super Pang in insgesamt sechzehn große Spielabschnitte, welche jeweils aus drei unterschiedlichen Stages bestehen. In den späteren Level könnt Ihr dann nicht mehr so einfach durch die Gegend wetzen, vielmehr müsst Ihr Euch mit zahlreichen Leitern auseinandersetzen bzw. diese erklimmen, wobei der Zeitfaktor natürlich eine entscheidende Rolle spielt, hier ist eben ein hohes Maß an Geschicklichkeit verlangt bzw. quasi Grundvoraussetzung dafür, irgendwann einmal tatsächlich den Abspann sehen zu dürfen. Damit es auf Dauer nicht zu langweilig wird, schließlich wiederholt sich das Prozedere immer wieder aufs Neue, wechseln die Hintergründe der jeweiligen Stages in steter Regelmäßigkeit, wobei in erster Linie sehr unterschiedliche Landschaften das Bild prägen. Ob in der Karibik, im Dschungel, in der Wüste, ob in Asien, Afrika, Europa oder Südamerika, jedem Kontinent statten wir in dieser Hinsicht ausgiebige Besuche ab, das ist doch immerhin etwas. Am Ende des Spiels werden wir jedenfalls feststellen, dass wir eine komplette Reise rund um den Globus gemacht haben, wenn es auch gut möglich ist, dass wir eher mit dem wilden Herumwetzen und andauernden Abschießen unserer Harpune beschäftigt waren als dass wir die Umgebung bewundern konnten.

  • Super Pang
    Super Pang
    Publisher
    Capcom
    Release
    1992
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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1002932
Super Pang
Super Pang: Scharfe Harpune - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Super-Pang-Classic-35991/Lesertests/Super-Pang-Scharfe-Harpune-Leser-Test-von-sinfortuna-1002932/
30.09.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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