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  • Superman Returns im Gamezone-Test

    Der Stählerne erhebt sich einmal mehr um Metropolis vor vielen und bösen Superschurken zu beschützen.

    Mit der Wiederauferstehung des Stählernen, gemeinhin auch als Superman bekannt, auf der Kinoleinwand im August dieses Jahres, sollte auch die virtuelle Auferstehung des DC Comic Helden erfolgen. Doch Electronic Arts bot sich mehr Zeit aus und lieferte nun, ein halbes Jahr später aber immerhin rechtzeitig zum DVD-Start des Films Superman Returns, die passende Versoftung. Ob die zusätzliche Zeit dem Spiel gut getan hat?

    Metropolis hat seinen Helden wieder

    Lange Zeit war Superman verschollen und Metropolis musste ohne ihren Beschützer auskommen. Doch eines Tages tauchte der Mann aus Stahl wieder auf und bekam sogleich die Gelegenheit serviert, sich für das Vertrauen, welches die Bewohner in Metropolis nach wie vor in ihren Helden hatten, zu revanchieren, denn die Stadt kämpft einmal mehr mit dem Befall von bösen Buben. So wird, getreu der Filmvorlage, Superman mit offenen Armen empfangen und er darf sich einmal mehr um die Superschurken kümmern, die nur eines im Sinn haben: Metropolis Schaden zuzufügen.

    Metallo ist ein harter Broken für Superman Metallo ist ein harter Broken für Superman Eueren Einstieg macht man euch überaus leicht: Ein Meteoritenschauer geht über Metropolis nieder und ihr müsst den fliegenden Steinchen den Kampf ansagen. Reicht zunächst das pure Zerbröseln der fliegenden Steine aus, müsst ihr euch nur unwesentlich später entscheiden, ob ihr euren Hitzeblick oder den Kälteatem benutzen wollt. Denn die herabstürzenden Felsstücke glühen und verlangen danach mit Eis zerstört zu werden und wieder andere Steinbrocken haben eine frostige Natur und verlangen daher nach einer hitzigen Auflösung. Habt ihr den Meteoritenschauer erfolgreich abgewendet, was sich im Übrigen als Grundlagenübung vorstellt, dürft ihr im nächsten Moment auf "Warwold" - eine außerirdische Gladiatorenwelt - weitermachen, da man euch die Gelegenheit geben will, sich mit den anderen Kräften und Fähigkeiten des Stählernen vertraut zu machen. Dabei lernt ihr, mit welchen Schlagkombinationen sich Superman sozusagen irdisch seiner Gegner erwehren kann oder aber wie sich der Strampelanzugträger durch die Lüfte manövrieren lässt. Wahlweise gemächlich als auch turboschnell kann Superman umherfliegen und so seinen Gegner ggf. ein Schnippchen schlagen. Seid ihr erfolgreich in Warworld, heißt ihr habt einer guten handvoll Bösewichtern den Garaus gemacht, kommt ihr endlich in Metropolis an und könnt eurer eigentlichen Bestimmung nachgehen.

    Viele Bösewichte verlangen nach Prügel

    Zerstörungen sind für die Stadt gar nicht gut Zerstörungen sind für die Stadt gar nicht gut Wie es sich für einen ordentlichen Superhelden gehört, wird er sich entsprechenden Super-Schurken in den Weg stellen müssen. Dazu gehört Metallo und seine Schergen, Mongul, Herrscher der Warworld, Bizarro und auch Mr. Mxyzptlk geben sich ein Stelldichein. Die Bösewichter tummeln sich kreuz und quer in Metropolis und euere Aufgabe ist es, die jeweiligen Brennpunkte ausfindig zu machen und den bösen Burschen den Hintern zu versohlen. Um die Einsätze erreichen zu können, erhebt ihr euch vorzugsweise in die Lüfte und orientiert euch mit Hilfe einer kleinen Karte, wo es die nächste Prügelaction gibt. Denn in den allermeisten Fällen müsst ihr den Schergen einen auf die Nuschel hauen und dabei aufpassen, dass Metropolis nichts passiert. Denn Superman verfügt über keine Gesundheits- oder Energieanzeige im klassischen Sinne. Vielmehr symbolisiert die Stadt seinen Herzschlag und so müsst ihr darauf achten, dass nicht zu viel Schaden entsteht. Dieser kann entstehen, wenn die Fieslinge in den Straßenschluchten randalieren und es auch - wie so schön heißt - zu Kolateralschäden kommt. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als das unschuldigen Zivilisten zu Schaden gekommen sind. Müssen Bewohner als auch Stadtgerüst zu sehr leiden, hat Superman versagt: Das Gute verliert und das Böse hat freie Bahn.

    Modernes David gegen Goliath-Spiel Modernes David gegen Goliath-Spiel Damit es gar nicht so weit kommt, habt ihr die Stadt immer im Auge und seid vor allem wachsam. Metallo, Bizarro und auch Mr. Mxyzptlk tauchen immer wieder auf und fordern euch heraus. In den meisten Fällen heißt das für euch die Jungs zu Kleinholz zu verarbeiten, ohne das Metropolis oder seiner Bewohner großartig leiden müssen und damit gilt: Je schneller ihr seid, desto besser, denn umso geringer fallen die Beschädigungen aus. Manches Mal werdet ihr auch zu Hochhausbränden geholt, die ihr mit eurem kalten Atem löschen müsst, wobei derartige Aufgaben eher die Minderheit darstellen. An vorderster Front gilt es Gegner jeglicher Art ins virtuelle Nirwana zu schicken. Dafür greift ihr nicht nur auf die gelernten schlagenden Argumente zurück, ihr bedient euch natürlich auch der zur Verfügung stehenden Superkräfte. Allerdings solltet ihr euere Gegner immer dahingehend beleuchten, wie sie sich darstellen. Oft ist die Farbe der Gegner, wie z.B. bei Metallos Anhängern, ein wichtiges Indiz für euch, wie sich die Kollegen zu Fall bringen lassen. Eine rote Blechdose bedeutet, dass man einen Hitzeangriff gar nicht erst versuchen braucht - das wäre zwecklos. Eis bzw. Kälte haben dafür umso mehr Wirkung. Andere Widersacher hingegen pfeifen gänzlich auf eure Superkräfte und ihr müsst euch eine kämpferische Taktik überlegen, wie ihr den Feind in die Knie zwingen könnt. Dabei können bestimmte Gegenstände, z.B. Autos, durchaus hilfreich sein. Passt aber auf, dass nicht zu viele Zivilisten leiden müssen. Hat es dennoch mal Passaten erwischt, verlangen diese nach Hilfe. Sammelt sie auf und bringt sie zur nächsten Krankenstation - zu erkennen an parkenden Ambulanzwagen auf der Straße - und ihr werdet dafür belohnt, und der Stadt geht es natürlich wieder besser.

    Als nette wenn auch eher belanglose Abwechslung trefft ihr hin und wieder auf besagten Mr. Mxyzptlk - der, würde er seinen Nahmen rückwärts aussprechen, auf Nimmerwiedersehen verschwinden würde - und daher tut er es natürlich nicht. Stattdessen lädt er euch zu verschiedenen eher prügelarmen Herausforderungen ein. Seine Spezialität sind Wettaufgaben, bei denen ihr schneller und effektiver als Mr. Mxyzptlk sein müsst. Gern genommene Disziplinen sind u.a. das Wettfliegen oder aber er schlägt euch vor, dass ihr euch in einem Anflug von Zerstörungswahnsinn austoben sollt. Entsprechende Siege bzw. Erfolge werden mit Punkten honoriert - gilt im Übrigen auch für das Verdreschen und Verscheuchen der vielen anderen Gegner - und die so gesammelten Punkte kommen euerem Figurenaufbau zu Gute. Schade allerdings, dass ihr auf diesen Aufbau wenig bis keinen Einfluss nehmen könnt. Am Ende gibt dieser Status lediglich darüber Auskunft, wie sich eure Kräfte entwickelt haben und wie es um euere Ausdauer bestellt ist. Ergänzend können mit den gewonnenen Erfahrungspunkten auch Belohnungen freigespielt werden.

    Superkräfte brauchen lange Kombos

    Die Kunst zu Fliegen ist ein großer Vorteil Die Kunst zu Fliegen ist ein großer Vorteil Wie bereits beschrieben, müsst ihr anhand des Gegners einschätzen, ob euere Superkräfte von Nöten sind und Wirkung zeigen oder ob ihr euch die Energie spart und lieber gleich die Fäuste zückt. Im Zweifelsfall landet ihr somit auf der guten Mutter Erde und bezwingt die meist nicht menschlichen Gegner im traditionellen Zweikampf. Generell gibt es bei diesen Aktionen recht nette Szenen zu bestaunen, sind die Ringrunden bzw. die zugehörigen Animationen durchaus ansprechend. Allerdings wiegt der optische Genuss das in Gang setzen einer Kombo nicht auf. Superman verfügt über eine Vielzahl an möglichen Schlagvariationen, die unterschiedlich auf den Gegner wirken. Sorgt die eine Kombo dafür, dass sich der Gegner lediglich gekitzelt fühlt, kann eine andere Kombo gleich den K.O.-Schlag für den Widersacher bedeuten. Dazwischen schlummert eine wohl dosierte Bandbreite an verschiedensten Kombi-Möglichkeiten. Leider sind die meisten dieser Kombos mit ellenlangen Tastenkombinationen verbunden, so dass einem recht fix die Lust dran vergeht selbige tippen zu wollen. Zu allem Überfluss kommt hinzu, dass in der Zeit, da ihr versucht die Kombo auszuführen, euer Gegner schon ein paar mal zugelangt hat und euch trifft anstatt ihr ihn. Ergo verzichtet man besser auf die Möglichkeiten der Kombos und bedient sich ggf. umherfahrender Autos oder in der Landschaft rumstehender Laternenpfähle & Co., die ebenso effektiv sein können, wie ein mit Glück funktionierende Kombo.

    Egal, wie ihr euch am Ende entscheidet die Kämpfe auszutragen, ihr werdet nicht nur aufgrund der Kombos über die Steuerung fluchen. Allerdings ist es nicht die Steuerung in sich, die sich einen Vorwurf gefallen lassen muss, so weit erscheint diese nämlich recht logisch und auch eingängig. Die Problematik ergibt sich mehr in Form der Umsetzung als auch der erfolgten - oder besser nicht erfolgten - Reaktion. Denn ihr könnt noch so schnell sein, das Spiel verwehrt euch so manches Mal seinen Dienst, weil der Mann aus Stahl es vorzieht mit einer Häuserwand zu kollidieren als vorzugsweise rechtzeitig um die Ecke zu düsen. Hierbei spielt die Steuerung ebenso eine Rolle wie die unglückliche Kamera, die vor allem wenn es zügig zur Sache geht, nicht mehr mit kommt. Ein gescheites Umsehen bzw. Vorausschauen wird euch so manches Mal verwehrt. Im Übrigen ist die Kamera auch im Kampf eine sehr nervige Angelegenheit, denn sie sogt oft dafür, dass ihr unnötig einen Gegentreffer kassiert, weil sich nicht alles einwandfrei überblicken lässt..

  • Superman Returns
    Superman Returns
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    11.2006
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Superman Returns
Superman Returns im Gamezone-Test
Der Stählerne erhebt sich einmal mehr um Metropolis vor vielen und bösen Superschurken zu beschützen.
http://www.gamezone.de/Superman-Returns-Spiel-35924/Tests/Superman-Returns-im-Gamezone-Test-991099/
14.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/08/MetalloSwipesAtSuperman3_.jpg
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