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  • Superman Returns im Gamezone-Test

    Der Mann in Blau und Rot ist auch gut zu gebrauchen, um unterwegs ein bisschen heldenhafte Spaß zu haben.

    Passend zu den Konsolenableger sollen natürlich auch Handheld-Spieler mit dem wieder auferstandenen Superman für Recht und Ordnung sorgen dürfen. Kurzerhand auf Nintendos Doppelbildschirmen beheimatet, liefert die kleine Version für unterwegs eine bedingte Verwandtschaft mit dem Film bzw. den Konsolenbrüdern. Am Ende marschiert Superman für DS allerdings auf vollkommen eigenwilligen als auch abweichenden Pfaden.

    Ein bisschen Film abseits der Spur

    Superman Returns Superman Returns Um den Held im Strampelanzug für Nintendos DS tauglich werden zu lassen, haben sich die Entwickler am Kino-Vorbild orientiert und daraus ein kleines, nettes Grundgerüst gestrickt. So bekommt ihr, in Form hübsch aneinander gereihter Comicstandbilder, ein bisschen Filmgeschichte serviert. In dieser lässt man euch wissen, dass Lex Luthor, Monguls Horden oder auch Braniac und Parasit nichts Gutes im Schilde führen. Die bösen Burschen hatten doch allen Ernstes angenommen, dass sie Metropolis, Supermans Wahlheimat, für sich beanspruchen können. Wie kommen die nur auf so eine dumme Idee, werdet ihr euch fragen. Nun, ganz einfach: Superman hatte sich für eine Weile zurück gezogen und Metropolis sich und seinen Bürgern überlassen. Inzwischen ist der Mann aus Stahl zurück gekehrt und bekommt gleich mal ein Menge Arbeit serviert. Die Schurken waren nicht untätig und sie machen sich bereit für den finalen Schlag gegen die Großstadt.

    Rasende Reporter

    Superman Returns Superman Returns Wenn ihr schon mit Superman in Metropolis unterwegs seid, darf natürlich auch Clark Kent - die irdische Ausgabe von Superman, nicht fehlen. Dieser arbeitet, wie bekannt, beim Daily Planet, der großen Tageszeitung in Metropolis. Und das Redaktionshaus ist selbstverständlich eifrig dabei über die Erfolge als auch vielleicht Misserfolge des Stählernen zu berichten. Wann immer ihr zu einem Auftrag gerufen werdet, könnt ihr im Anschluss die zugehörige Schlagziele im Daily Planet lesen. Aber was zur Hölle müsst ihr denn eigentlich tun? Im Grunde ist es gar nicht weiter schwierig, wenngleich sich die Geschehnisse und Aufgaben abseits der Konsolenversion bewegen. Vielmehr hat man aus der Handheld-Variante eine Art Minispielsammlung gezaubert, um die man das grobe Filmgerüst gestülpt hat. Am Ende sind Held, Location und Superschurken die einzigen Gleichheiten, die der kleine Vertreter mit Konsole bzw. Film gemein hat.

    Rette die Stadt

    Superman Returns Superman Returns Habt ihr euch entschlossen Metropolis in Gestalt von Superman zu beschützen, startet ihr zunächst in Form eines zackigen Kometen, den ihr durchs All zurück auf die Erde steuern müsst. Dort angekommen, erfahrt ihr, was während euerer Abwesenheit passiert ist - gleichfalls mit Comicstandbildern inkl. Textfeldern garniert - und ehe ihr euch verseht, müsst ihr auch schon loslege. Dabei bekommt ihr die Stadt, aufgeteilt in viele Hexagonbereiche, zu Gesicht. Auf selbiger ist nicht nur euer Standpunkt und der euerer Bösewichter eingezeichnet, auch die Brennpunkte - passender Weise durch ein Feuer gekennzeichnet - sind markiert, zu denen ihr euch hin bequemen solltet. Einfach mit dem Stylus die jeweils blinkenden Hexagone markieren und sich den Weg zur Unheilquelle bahnen. Dort angekommen wandelt sich das Bild und ihr erfahrt, mit welchem Bösewicht ihr euch angelegt habt und was ihr tun sollt. Prinzipiell läuft bei diesen Spielrunden alles nach einem einheitlichen Schema ab: Ihr erhebt euch in die Lüfte, müsst bestimmte Punkte - zur Orientierung auf einer Karte auf dem unteren Bildschirm eingezeichnet - finden und dort aktiv werden. Wahlweise verlangen die Aktionen von euch, dass eine bestimmte Anzahl an Dimensionstoren geschlossen, LKWs mit gefährlichen Inhalt müssen gefunden, durchleuchten und ggf. in den Orbit gefeuert werden oder ihr müsst einen Androiden finden, der sich erdreistet hat einen Metropolis-Bewohner in Besitz zu nehmen und manches Mal heißt es einfach nur die armen Bürger aus einer Schlucht zu befreien. Für all diese Aufgaben habt ihr immer ein bestimmtes Zeitlimit und für jedes geschlossene Tor, für jeden geretteten Bürger oder für jeden ins All gefeuerten Truck gibt es ein paar Extrasekündchen. Ab und zu bekommt ihr auch die Chance anstelle der Zeit-Minispiele eine Prügelei vom Zaun zu brechen. Dann heißt es für euch flink die Tasten A, B, X und Y gemäß Vorgabe zu drücken. Je exakter ihr mit euerem Timing seid, desto besser für die Stadt. Denn wann immer ihr eine diese Kombinationsstrecken beendet, erfolgt eine kurze Sequenz, in der ihr zusehen könnt, wie Superman den Gegner vermöbelt, und danach könnt ihr - dieses Mal dann mit schwereren und schnelleren Tastenkombis - dem Widersacher erneut eine verpassen. Bis zu drei Mal wiederholt sich dieser Vorgang, bevor ihr als Sieger aus dem Ring steigen könnt. Tastenkombinationen werden euch auch u.a. auch bei der "Truck-ins-All-Werf-Geschichte" über den Weg laufen. Denn ihr müsst nicht nur die faule Lieferung in den Wagen - Röntgenblick sei Dank - finden, sondern dann auch per Steuerkreuz eine Richtungskombination nachdrücken, mit der Superman erst in der Lage ist, den LKW in die unendlichen Weiten zu befördern.

    Leider wenig drin und wenig dran

    Unabhängig der Tatsache, dass der Spielumfang nicht gerade übermäßig großzügig ausgefallen ist, weiß auch die optische Darstellung der Mini-Superman-Ausgabe nur bedingt zu gefallen. Prinzipiell wird euch die verkleinerte Helden-Action auf beiden Bildschirmen des DS geboten. Dabei finden alle Aktionen, die ihr mit Supermann ausführen könnt, auf dem oberen Display statt. Spiel-, bzw. Levelauswahl, Informationen sowie die Kartenausschnitte zur Orientierung bekommt ihr auf dem unteren Display serviert.

    Superman Returns Superman Returns Fürs Auge wird allerdings gesamt recht wenig geboten. Zwar schaffen es die leider nur wenig vorhandenen Effekte - z.B. die Darstellung von Supermans Hitzeblick oder das pulsieren der Dimensionslöcher - noch ansatzweise zu gefallen, so hört es bei den geschaffenen Umgebungen schon wieder auf. Hier ist absolut Schluss mit lustig, denn auch ein Nintendo DS kann mehr. Einfache und mit wenig Texturen versehene Straßen- bzw. Häuserschluchten laden dazu ein, dass ihr mit Superman die gestellten Aufgaben erledigt. Grau ist die vorherrschende und bestimmende Farbe und Superman mit seinen Fähigkeiten stellt hierbei eine richtige Erfrischung in dem trüben Einerlei dar. Glücklicherweise bewegt sich der Stählerne recht ordentlich und auch die Animationen der Schurken sind so weit recht brauchbar ausgefallen. Schade ist wiederum, dass sich die Level bzw. die Umgebungen der Minispielchen ziemlich oft wiederholen. Auch wenn Straßenzüge hier und da verschoben werden und ihr euch keinen Routineweg zurechtlegen könnt; Der Aufbau folgt immer den gleichen Regelmäßigkeiten: Straßenschlucht in Grau mit verschiedenen Kreuzungen, die - mit oder gegen den Uhrzeigersinn - abgeflogen werden können, um die jeweilige Aufgabe zu lösen. Einzige Abwechslung bieten hierbei die verschiedenen Kryptonitkristalle, die in drei Farben und an unterschiedlichen Orten in den jeweiligen Minispielchen zu finden sind. Rote, blaue und grüne Kristalle in einer bestimmten Anzahl schalten im Übrigen Superman-Comic-Cover im Bereich Extras frei.

    Superman Returns Superman Returns Hübsch anzusehen sind die durchaus gut platzierten und eingestreuten Comicstandbilder, welche einen Aus- und Einblick auf die Story freigeben. Garniert mit zugehörigen Textfeldern - ohne Sprachausgabe - erfahrt ihr so alles, was euere Widersacher im Schilde führen. Zu diesen Sequenzen als auch innerhalb der Minispielchen bekommt ihr verschiedene Musiken aufs Ohr, gesäumt von passenden Spielgeräuschen. Gemeinhin gilt das Motto "weniger ist mehr" und so wiederholen sich Samples als auch Musikstücken in regelmäßigen Abständen. Generell nicht weiter tragisch, wenn die Melodien nicht mit einem gewissen Nervfaktor verziert wären. Vorzugsweise nur leise oder gar ohne Ton gespielt, tut den Ohren - im Übrigen auch der Umgebung - um einiges besser. In Sachen Steuerung hingegen gibt es nichts zu bemängeln, geht sie doch einfach und leicht von der Hand. Überaus hilfreich die Tatsache, dass man sich eigentlich nichts merken muss, da das Spiel einem vor jeder Aufgabe freundlich mit Bild daran erinnert, welche Taste mit welcher Funktion für die benötigten Aktionen gebraucht werden.

  • Superman Returns
    Superman Returns
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    24.11.2006
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Superman Returns
Superman Returns im Gamezone-Test
Der Mann in Blau und Rot ist auch gut zu gebrauchen, um unterwegs ein bisschen heldenhafte Spaß zu haben.
http://www.gamezone.de/Superman-Returns-Spiel-35924/Tests/Superman-Returns-im-Gamezone-Test-991102/
15.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/spmrds001.jpg
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