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  • Sword of Mana: Landschaftspfleger für einen Manabaum gesucht! - Leser-Test von RMRacing

    Das Spiel steht in Verbindung mit Secret of Mana für den SNES und Mystic Quest für den GB. Aber dazu möchte ich mich nicht äußern, da ich diese Spiele und die Zusammenhänge nicht kenne. Da ich noch ein Spiel für meine Kur zur Unterhaltung brauchte, empfahl mir ein Verkäufer einer bekannten Kette dieses Spiel. Ob Hit oder Flop, erfahrt ihr in folgendem Review.

    Das Spiel erschien exklusiv für den Nintendo Gameboy Advance. Publisher des Spieles ist die Firma Nintendo und Developer Brownie Brown, ein mir eher unbekanntes Entwicklerteam. Aber auch Square Enix hatte seine Hände im Spiel, eine eher bekannte Größe im Bereich Rollenspiel. Das Spiel ist von der USK ohne Altersbeschränkung freigegeben worden. Das Genre des Spieles, was am 19.03.2004 auf dem deutschen Markt erschien, ist ein Rollenspiel.

    Handlung

    Zu Beginn hat man die Auswahl zwischen einem männlichen und weiblichen Helden. Beiden kann man nach Belieben einen Namen geben und dann beginnt die Story. Je nachdem für wen man sich entscheidet, ändert sich der Beginn der Geschichte und schlägt auch im weiteren Verlauf verschiedene Richtungen ein. Grundsätzlich dreht sich alles um den Manabaum und die Managöttin. Nicht mehr viele glauben an diese Geschichten und die Menschen, die es tun, leben sehr gefährlich, da sie im Granz-Imperium gnadenlos vom Schattenherrscher als Ketzer gejagt werden. Das müssen unsere beiden Hauptpersonen schon sehr schnell feststellen, denn der Schattenherrscher ist ebenfalls hinter der Macht des Manabaumes her, um das Geheimnis zu stehlen.

    Gameplay

    Zu Beginn des Spiels bekommt man gleich eine sehr auffällige Sache präsentiert: Es gibt viel zu lesen. Alles wird in Textboxen erklärt und das nicht zu knapp. Man kann die Geschwindigkeit des Textes etwas beschleunigen, aber das war's dann schon. Wer also nicht gerne liest, kann das Spiel schon im Händlerregal lassen. Doch man sollte genau lesen, denn vielmals teilen einem die NPC's viele Hinweise mit, die für die Story und das Vorankommen wichtig sind. Je nachdem, für welchen Charakter man sich entscheidet, entwickelt sich das Spiel etwas anders. Aber die meisten Plätze und Aufgaben sind gleich. Über die Starttaste gelangt man in die umfangreichen Ringmenüs. Zuerst in die Objekt-, Waffen- und Accessoir-Menüs. Dann die Manageister, das Menü zum Aufsteigen, ein Statusmenü für euch und eure Begleiter sowie ein Rüstungsmenü. Ihr merkt schon, es ist ganz schön umfangreich. Allein an den Waffen gibt es 6 verschiedene. Durch gefundene Rohstoffe oder verschiedene Früchte- und Gemüsesorten können Waffen und Rüstungen verbessert werden. Richtig gelesen: Früchte und Gemüse. Die Sorten können durch Samen in einem Garten gezüchtet werden, zur anschließenden Weiterverarbeitung. Allein dadurch kann man viel probieren und experimentieren. Auch gibt es unheimlich viele Gegenstände zum Sammeln und Kaufen. Es ist aber nicht ganz einfach, da einen Überblick zu behalten. Sehr wichtig ist hier auch Popois Notizbuch. Es beinhaltet eine Karte zur Orientierung sowie ein Verzeichnis der getöteten Gegner. Und hier kommt die Besonderheit: Nicht jede Waffe funktioniert gleich gut bei jedem Gegner. Man muss mindestens einen töten, um ihn ins Verzeichnis aufzunehmen. Dann bekommt man alles Wissenswerte über ihn mitgeteilt. Wichtig ist aber, auf welche Waffen er besonders anfällig ist und auf welche nicht, damit man immer die richtige Waffe für den richtigen Gegner hat. Das Gleiche gilt auch für die Manageister. Je mehr man eine bestimmte Waffe oder Manageist benutzt um so wirkungsvoller wird sie/ er mit zunehmender Spieldauer. Die Menüs sind trotz ihrer großen Zahl doch sehr übersichtlich. Allerdings hat das Töten der Monster etwas mit Probieren zu tun. Und das kann manchmal ganz schön nerven ehe man raus gefunden hat, welche der 6 Manageister oder Waffen denn nun dem Gegner am meisten zusetzen. Die Gegner werden in Echtzeit bekämpft. Man geht einfach hin und haut drauf. Da gibt es leider keine Abwechslung. Hat man genügend Gegner erledigt, steigt man durch die Punkte eine Stufe auf und manchmal erhält man auch noch ein paar nützliche Gegenstände. Den Zeitpunkt des Aufstiegs kann man selbst festlegen. Auch in welche Richtung man seinen Charakter entwickelt ist ganz dem Spieler überlassen. Man hat die Wahl zwischen 6 verschiedenen Klassen. Jede Klasse hat bestimmte Vorteile bei den Statuswerten, die Veränderung wird immer vorher angezeigt. Wenn man sich dann entschieden hat, braucht man nur noch bestätigen und der Aufstieg ist erfolgt.
    Neben dem Töten der Monster sind auch kleinere Aufgaben zu erledigen. Auch Rätsel gibt es ein paar, aber die sind nicht zu schwierig. Meist beschränkt sich das darauf, mit Hilfe des richtigen Manageistes nur eine Barriere zerstören zu müssen. Die Manageister findet man im Laufe des Spiels und haben jeweils zwei verschiedene Aktionen auf Lager. Zum Benutzen wird Mana abgezogen. Es gibt in der Spielwelt Manastatuen, an denen man beten kann. Das bedeutet nichts anderes, als dass dort gespeichert wird; an bestimmten wird sogar die LP und MP wieder komplett aufgeladen. Damit man nicht über die ganze Karte laufen muss, gibt es ein Schnellreisesystem. Man wird mit einer riesigen Kanone zum jeweiligen Punkt geschossen. Das funktioniert aber nur an Stellen, wo auch Kanonen sind. Ist man in einem Gebiet mal in großer Bedrängnis, kann man auf sein magisches Seil zurückgreifen, was einen zur nächstgelegenen Manastatue bringt. Von den Gebieten her wird die übliche Kost geboten. Von hohen Bergen über Höhlen bis zur Wüste ist alles dabei. Man hat jeweils einen Begleiter im Schlepptau, der immer tatkräftig zur Seite steht. Die Geschichte wird immer in Textboxdialogen vorangetrieben und ist teilweise etwas langatmig und sehr umfangreich erklärt.

    Steuerung

    Die Steuerung ist dem GBA angepasst. Man sieht die Figuren von oben und bewegt sie mit dem Steuerkreuz. Alle Angriffe werden mit der A-Taste ausgeführt. Mit der L-Taste kann gesprungen werden. Die R-Taste ist für die Manageister zuständig. Drückt man einfach drauf, wird die normale Magieaktion ausgelöst, hält man sie länger und lässt los wird eine mächtigere Magieattake freigesetzt. Wenn man L-Taste und A gleichzeitig drückt, beginnt der Charakter zu meditieren. Er regeneriert so sein Mana. Mit der Selecttaste kann man zwischen den beiden Charakteren der Gruppe wechseln. Die Starttaste ist für die Menüs zuständig, wie oben schon ausführlich erwähnt. Die Belegung ist optimal und übersichtlich.

    Technik

    Das Figuren- und Gegnerdesign gefällt sehr gut. Alle Charaktere haben aufgrund ihrer Schrulligkeit einen hohen Wiedererkennungswert. Eine große Anzahl an verschiedenen Feinden und Bossgegner sind untergebracht worden und dadurch ist Abwechslung eben Trumpf. Die Umgebungen sehen manchmal sehr schön, dann aber wieder sehr trist aus. Es wurde jedenfalls versucht, dem Auge etwas zu bieten. Der Sound ist nicht überragend, er läuft so nebenbei und bleibt nicht unbedingt in eurem Gedächtnis haften. Die Soundeffekte sind zur Aktion passend gemacht. Die Kollisionsabfrage stimmt manchmal nicht. Auch die KI eurer Begleiter lässt manchmal zu wünschen übrig. Hänger an Felsen oder Gegenständen sind da keine Seltenheit. Auch im Kampf kann er einen schon mal im Stich lassen. Aber das Kampfsystem mit den sechs Waffen und Manageistern kann sich sehen lassen, da das für viel Abwechslung sorgt.

    Mein Fazit

    Ich kann das Spiel nicht richtig als gut oder schlecht beurteilen. Ich habe Zelda auf dem GBA gespielt und dann dieses Spiel. Irgendwie fehlt hier immer ein Stück. Spaß machte es schon. Vor allem durch die vielen Waffen und Geister, die eingesetzt werden können, ist ein bisschen Experimentieren schon mal vorausgesetzt. Auch zum Sammeln gibt's eine Menge. Aber das Spiel ist einfach nicht so spannend, dass man es einen längeren Zeitraum zockt. Die Story ist doch etwas verwirrend und teilweise kompliziert an den Mann bzw. Frau gebracht. Etwas Feinarbeit im Bereich von Sound und Kollisionsverhalten der Figuren hätte schon gut getan. Auch der Schwierigkeitsgrad ist sehr unausgewogen, was manchmal aus dem etwas unübersichtlichen Kämpfe resultiert. Etwas mehr Feinschliff und das Spiel wäre richtig gut. Auch die Masse an Menüs und Möglichkeiten ist vielleicht etwas zu viel des Guten. Aber die Spielzeit kann sich sehen lassen.

    Negative Aspekte:
    Komplizierte Story, lange Dialoge, Kollisionsabfrage nicht perfekt, sehr schwankender Schwierigkeitsgrad

    Positive Aspekte:
    Sehr umfangreiches Aufleveln der Waffen und Geister, Sammeltrieb ohne Ende, hübsche Charaktere und Umgebung, viele Nebenaufgaben, Umfang abwechslungsreiche Gegner, zwei unterschiedliche Charaktere

    Infos zur Spielzeit:
    RMRacing hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Sword of Mana

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: RMRacing
    7.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    6/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Sword of Mana
    Sword of Mana
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Square Enix
    Release
    19.03.2004

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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Sword of Mana
Sword of Mana: Landschaftspfleger für einen Manabaum gesucht! - Leser-Test von RMRacing
http://www.gamezone.de/Sword-of-Mana-Classic-36284/Lesertests/Sword-of-Mana-Landschaftspfleger-fuer-einen-Manabaum-gesucht-Leser-Test-von-RMRacing-1010085/
19.07.2010
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/02/22_111108.jpg
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