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  • Sword of the Berserk: Guts ion Rage - Leser-Test von Salamibrodel

    Sword of the Berserk: Guts ion Rage - Leser-Test von Salamibrodel Wenn man dieses Spiel in seine Konsole legt und einfach so drauflosspielt werden einem ein paar Dinge auffallen. Erstens: Steuerung und Spielprinzip sind so einfach, dass man es auf Anhieb spielen kann. Zweitens: die Story ist ganz schön umfangreich für ein so kurzes Spiel in dem es hauptsächlich um das abmetzeln der Feinde geht.
    Das Spiel fängt damit an das Rita, eine Artistin die mit Job und ihrem Vater Städte besucht und dort Kunststückchen aufführt, von Baditen überfallen wird. Zufällig taucht Guts (oder auch Gattsu) auf und der Spieler muss dann im folgenden Kampf alle Banditen die daher kommen zeigen wer hier das grössere Schwert hat. Mit dem L-Trigger zieht man dabei sein riesiges Schwert. Mit der A-Taste macht man vertikale Schläge, mit der B-Taste macht man horizontale Schläge. Wenn in engen Gassen kein Platz für den das grosse Schwert ist und jeder Schlag vorzeitig an einer Wand endet kann man auch diverse Moves ohne das Schwert ausführen. Wenn das Schwert nicht gezogen ist kann man mit der B-Taste eine Pfeilkanone Betätigen. Auch wenn das Schwert gezogen ist kann man jederzeit auf andere Gegenstände zugreifen wenn man den R-Trigger drückt. So kann man sich heilen, Granaten werfen, Messer werfen und eine kleine Kanone im Arm betätigen. Granaten, neue Health Vials und Schüsse für die Kanone erhält man nach den Levels und manchmal in einigen Kisten. Mit den Gegenständen sollte man haushalten. Auch und gerade deswegen weil man im Spiel insgesamt nur 3 Mal (in Worten: drei Mal) speichern kann. Dementsprechend kurz ist der Spielumfang. Das wiegt aber nicht zu schwer da das Spiel zum mehrmaligen durchspielen ausgelegt ist. Ausser den seltenen QTE's die man auch aus Shenmue kennt und den Bosskämpfen gibt es kaum Abwechslung. Wenn man QTE verliert (man drückt die angezeigte Taste zu spät oder eine andere Taste) hat man oftmals nicht verloren sondern muss nur einen etwas grösseren Umweg im Level nehmen. Das Gameplay ist also relativ gewöhnlich und reist einen nicht vom Hocker obwohl es sicherlich nicht schlecht ist. Auch die Grafik ist sehr solide. Die Charaktere sind sehr schön designt. Zumindest die wichtigen. Die Nebencharaktere sind dagegen nämlich sehr detailarm. Ansonsten kann die Grafik vollends überzeugen. Vor allem die Spektakulären Endgegner und der Stil tragen zur düsteren Stimmung des Spiels bei. Auch die Musik unterstützt die Atmosphäre perfekt. Wenn man nach dem Kampf gegen die Räuber am Anfang in die Stadt kommt und der Vorspann beginnt läuft einem wahrlich ein Schauer den Rücken hinunter. Die düstere mittelalterliche Atmosphäre wird perfekt eingefangen. Auch die (englische) Sprachausgabe der Charaktere ist sehr gut und gibt keinen Grund zur Kritik. Leider aber gibt es keine Untertitel. So muss man bei den sehr vielen Zwischensequenzen immer sehr genau zuhören um der Story folgen zu können. Diese ist nämlich das eigentliche Highlight des Spiels. Wenn man es zum ersten Mal durchspielt wid man sich wundern, dass ein so kurzes Spiel eine derart umfangreiche Story bekommt. Das liegt daran das Sword of the Berserk ein Lizensprodukt ist. Es basiert auf dem in Japan sehr populären Berserk Manga. Ausserdem gibt es eine 25teilige Animeserie die aber nur den Prolog zur eigentlichen Handlung darstellt. Kenntnisse von Serie oder Manga sind unbedingt nötig um die Handlung des Spiels richtig zu verstehen. Deswegen werde ich hier einiges kurz zusammenfassen. Guts ist ein Kind das von der Frau eines Söldnerführers unter einem Baum an dem seine Mutter erhangen wurde gefunden wurde. Sein Ziehvater erzieht Guts sehr hart und bringt ihm das kämpfen bei. Nach dem Tod seiner Ziehmutter gibt sein Ziehvater ihm die Schuld an dem Tod von ihr und versucht ihn umzubringen. In Notwehr bringt Guts ihn um und flieht. Er zieht von da an allein durchs Land und verdient sich sein Geld als Söldner. Später (er ist etwa 14) wird Guts von Griifith für sein Söldnerheer angeworben. Griffith ist der einzige der Guts jemals das Wasser reichen konnte. Dort trifft Guts auch auf Caska. Die Frau die mit Guts in Sword of the Berserk durch die Lande zieht. Allerdings ist ihr Zustand im Spiel sehr schlecht und sie ist geistig sehr stark traumatisiert. Da zu später mehr. Griffith, Caska und Guts führen das Söldnerheer an und werden später auch zum Ritter geschlagen. Griffith der schon immer König werden wollte und von einer Zigeunerin einst den Behelit (eine eiförmiger Gegenstand mit Augen) erhalten hat vollzieht Griffith mit der Hilfe von Guts einige Morde und er wird nachdem Guts die Söldnertruppe von Griffith verlassen hat (dabei hat er Griffith zum ersten Mal besiegt) gefangengenommen. Guts kommt ein Jahr später wieder zu der Söldnertruppe (Caska zuliebe) und befreit mit ihr Griffith. Dieser ist furchtbar zugerichtet und kann nicht einmal mehr laufen. Griffith aber findet den Behelit wieder und erinnert sich daran, dass die Zigeunerin ihm gesagt hat, dass er leiden muss um König zu werden. Daraufhin beschwört der Behelit Dämonen herauf und Griffith selber verwandelt sich in einen. Das ganze Söldnerheer wird abgemetzelt und Caska und Guts sind die einzigen die überleben. Das Trauma von Caska resultiert daraus das sie dort von Griffith vergewaltigt worden war. Guts hat auch dieses Zeichen am Hals von dieser Schlacht. Das wären die wichtigsten Informationen die man zum Verständnis der Story brauch.
    Sowohl Story als auch das Spiel sind alles andere als zimperlich und wer kein Blut sehen kann sollte das Spiel keineswegs kaufen. Die Story und das gesamte Spiel sind aber so stilvoll inszeniert, dass sich das Spiel von üblichem Brutalomist wie Postal 2 stark abhebt. Auch der Anime ist empfehlenswert (gibts auf DVD). Er kam aber selbst in Japan im Nachtprogramm was auch bezüglich zum Spiel nochmals eine deutlich Warnung sein soll. Dieses Spiel allerdings für japanophile Spieler die nicht sehr empfindlich auf Gewalt in Spielen reagieren absolut genial. Das Fazit ist eine klare Empfehlung. Das Spiel ist ein Geheimtipp auf Segas Dreamcast

    Negative Aspekte:
    zu kurz

    Positive Aspekte:
    Story und Musik

    Infos zur Spielzeit:
    Salamibrodel hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Sword of the Berserk

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Salamibrodel
    8.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Sword of the Berserk
    Sword of the Berserk
    Publisher
    Eidos
    Developer
    ASCII
    Release
    1999

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Sword of the Berserk
Sword of the Berserk: Guts ion Rage - Leser-Test von Salamibrodel
http://www.gamezone.de/Sword-of-the-Berserk-Classic-36285/Lesertests/Sword-of-the-Berserk-Guts-ion-Rage-Leser-Test-von-Salamibrodel-998300/
22.05.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/09/tv000009_6_.jpg
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