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  • Sword of the Berserk: Metzeln bis zum bitteren Ende - Leser-Test von NickB

    Sword of the Berserk: Metzeln bis zum bitteren Ende - Leser-Test von NickB Ach waren das noch schöne Zeiten, damals, als das Megadrive Hochkonjunktur hatte. Ein Spiel möchte ich im Zusammenhang mit diesem Review einmal nennen: Golden Axe. Spiel in die Konsole, anschalten und Feinde schnetzeln war damals die Devise.
    Ähnlich lässt sich auch das Spielprinzip von "Sword of the Berserk" für Segas Dreamcast beschreiben. Der Spieler muss sich nicht durch langatmige Tutorials oder Anleitungen durchquälen, sondern kann ohne Probleme durchstarten, da das simple Spielsystem ziemlich schnell ins Blut übergeht. Allerdings hat man bei "Sword of the Berserk" ein paar mehr Möglichkeiten, die Feinde zu eliminieren, als beim entfernten Genre-Verwandten "Golden Axe", doch darauf wird später etwas mehr eingegangen.
    Viele Leute werden sich wahrscheinlich denken, dass Hack&Slash-Spiele leicht ohne gute Story auskommen. Da mag zwar etwas dran sein, doch "Sword of the Berserk" ist der Beweis, dass es auch anders geht! Eine derart detaillierte Geschichte, hat man in einem Spiel, in dem man hauptsächlich Feinde in Stücke schlägt, noch nie erlebt. Das Spiel basiert auf einem bekannten Manga, zu dem es auch schon eine ganze Weile eine 25-teilige Animeserie gibt.
    Dadurch, dass die Animeserie quasi den Prolog des Spiels darstellt, kann es durchaus sein, dass sich serienunkundige Spieler durchaus einmal am Kopf kratzen. So werden einige Personen und auch Ereignisse immer wieder leicht angedeutet. Zum Glück beziehen sich die meisten Dialoge auf das Spiel, sodass unkundige Spieler zum größten Teil folgen können. Um aber die "volle" Hintergrundgeschichte zu verstehen, sollte man den Anime schon einmal gesehen haben.
    Das Spiel startet mit einer Zwischensequenz, die die Artistin Rita mit ihrem Vater und ihrem Gefährten Job zeigt, die gerade eine Panne erleiden und von Banditen überfallen werden. Daraufhin lernt der Spieler Caska, die Gefährtin ( und Geliebte ) von Gattsu, dem Held des Spiels, kennen. Sie wirkt etwas seltsam, wenn man die Serie nicht gesehen hat, da im Spiel selbst nicht erklärt wird, warum sie in einem geistigen Dämmerzustand ist. Der Grund hierfür ist eine Vergewaltigung durch einen Dämon, der in ihr ein Trauma hervorgerufen hat.
    Die Banditen machen sich über sie lustig und wollen sie attackieren. Hier setzt die Action für den Spieler ein.
    Gattsu kann eigentlich alle Dinge, die ein Held von heute beherrschen muss. Er kann vertikal und horizontal mit seinem überdimensionalen Schwert zuschlagen, springen oder seitlich wegrutschen. Das Grundspielprinzip ist also ohne Probleme schnell zu beherrschen, da die Steuerung fast optimal ist. Außerdem kann er auch mit seinen Fäusten einigermaßen gut zuhauen und hat ebenfalls ein paar Extras dabei. So kann er eine Kanone an seinem Arm abfeuern, Granaten werfen, Wurfmesser werfen, mit einer Mini-Armbrust schießen oder sich auch einfach einen Heiltrank genehmigen. Letztere sind auch bitter nötig, da der Schwierigkeitsgrad im Laufe des Spiels ziemlich ansteigt.
    Leider wird das einfach zu erlernende Spielprinzip durch ein paar kleinere Designschnitzer etwas gestört. Der schlimmste ist das Verhalten von Gattsu's Schwert, wenn man sich in etwas engeren Gängen befindet: man stößt immer wieder an die Wand, was dazu führt, dass der Schlag nicht vollständig ausgeführt wird. Dies ist vor allem in hitzigen Gefechten äußerst frustfördernd, da man so oft auf den Schlagknopf hämmern kann wie man will, aber trotzdem keinen Feind tötet. Zwar besteht die Möglichkeit das Schwert zurück in die Scheide zu stecken und mit den Fäusten zu attackieren, aber leider löst sich diese Möglichkeit in Luft auf, da man mit den Fäusten zu wenig Schaden anrichten kann.
    Damit bei den Standardfeinden keine Langeweile aufkommt, bekommt der Spieler es gelegentlich mit einem besonders starken Endgegner zu tun.
    Grafisch gesehen ist das Spiel zwar nicht phänomenal, aber es bewegt sich definitiv im oberen Drittel aller Dreamcast-Spiele. Die Charaktere sehen mal mehr, mal weniger detailliert aus, was allerdings nicht schlimm ist, da das Spiel aufgrund seines Ursprungs mit zeichentrickähnlicher Grafik arbeitet. Das Monsterkabinett, welches sich aus allerlei undefinierbaren Mutationen, riesigen Ungeheuern oder feindlichen Rittern zusammensetzt, ist ebenfalls gelungen. Lediglich bei manchen Umgebungsgrafiken ist der detailgrad ziemlich gering, so dass durchaus eine gewisse Langeweile aufkommt. Im Großen und Ganzen wurde allerdings die dunkle Mittelalter-Atmosphäre des Mangas sehr gut eingefangen, so dass man als Spieler nach kurzer Zeit das Gefühl hat, dass man den Manga spielt.
    Soundtechnisch kann das Spiel ebenfalls gut punkten. Vor allem der Soundtrack ist mehr als gelungen und sorgt für Filmflair inklusive Gänsehaut. Die (englischen) Sprecher klingen alle passend und durchaus professionell, so dass das Film-Gefühl nochmals verstärkt wird.
    Bei den "normalen" Soundeffekten wird dem Spieler allerdings wieder Standardkost gegeben: klirrende Schwerter, grunzende Monster und schreiende Wachen.

    Fazit:

    Hack&Slash-Fans können mit "Sword of the Berserk" eigentlich nichts verkehrt machen. Das Spiel hat einfach alles, was man als Fan von solch einem Spiel erwarten kann. Alle anderen sollten dem Spiel aber durchaus ebenfalls eine Chance geben, da es doch schon fast ( gerechtfertigten ) Kultstatus bei Dreamcastbesitzern erlangt hat.
    Klare Kaufempfehlung!

    Negative Aspekte:
    Kampf in engen Gängen wird zur Qual

    Positive Aspekte:
    Klasse Story, gute Atmosphäre

    Infos zur Spielzeit:
    NickB hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Sword of the Berserk

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: NickB
    8.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Sword of the Berserk
    Sword of the Berserk
    Publisher
    Eidos
    Developer
    ASCII
    Release
    1999

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999360
Sword of the Berserk
Sword of the Berserk: Metzeln bis zum bitteren Ende - Leser-Test von NickB
http://www.gamezone.de/Sword-of-the-Berserk-Classic-36285/Lesertests/Sword-of-the-Berserk-Metzeln-bis-zum-bitteren-Ende-Leser-Test-von-NickB-999360/
30.01.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/09/tv000010_6_.jpg
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