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  • System Rush im Gamezone-Test

    Mit System Rush präsentieren uns Ideaworks3D ein richtig innovatives Rennspiel für das N-Gage.

    Ende 2004 wurde bekannt, dass Ideaworks 3D einen futuristischen Racer entwickelt. Das Spiel wurde System Rush getauft und war ursprünglich für Sommer 2005 angekündigt. Es erinnert auf den ersten Blick an eines der Tron-Spiele, welche ebenfalls auf diesen außergewöhnlichen Grafikstil setzen. Ob das exklusive Rennspiel auf dem N-Gage überzeugen kann oder wo es vielleicht Schwächen offenbart, erfahrt ihr im folgenden Test.

    Packende Story

    System Rush System Rush Das Spiel ist natürlich ein klassisches Rennspiel. Aber es gibt doch eine kleine Besonderheit, die man schon aus Spielen, wie zum Beispiel DTM Race Driver für PC&Konsolen kennt: System Rush verfügt über eine packende Story. Wegen einiger rivalisierender "Black Hat"-Hacker, die für ein multinationales Unternehmen arbeiten, besteht die Gefahr, dass wir als Hacker in die weltweite Cyberkriminalität mit hineingezogen werden. Sie haben uns unseren selbst programmierten Code gestohlen, um diesen für kriminelle Zwecke einzusetzen. Um unsere Unschuld zu beweisen und die Bösewichte zu stoppen, müssen wir einen Gang runterschalten, Vollgas geben und das Netzwerk wieder unter Kontrolle bringen. Als Spieler hat man die Wahl zwischen Vert (Vincent) oder Ikko (Megumi) und hat die Aufgabe, diesen Code wieder aus den Händen der Kriminellen zu befreien. Nun heißt es durch die zahlreichen Strecken zu rasen, um den gestohlene Code wieder zu erlangen und unsere Unschuld zu beweisen.

    System Rush System Rush System Rush basiert auf drei größeren Singleplayermodi. An erster Stelle steht da der bereits oben erwähnte Storymodus, in dem es gilt, auf insgesamt vier Kontinenten Rennen zu fahren. Außerdem gibt es den Hackermodus, der wie ein Einzelzeitfahren zu sehen ist und den Grand Prix Modus, der erst nach einer gewissen Zeit im Storymodus freigeschaltet werden kann. Bevor man sich aber in die virtuelle Welt stürzt, gilt es einen der beiden Charaktere zu wählen. Da wären zum einen die 26-jährige Ikko und zum anderen der 33-jährige Vert. Allerdings hat die Charakterauswahl keine Auswirkungen auf das Gameplay. Auf den jeweiligen Kontinenten muss man sich dann gegen die feindlichen Syndikate durchsetzen. Auf der russischen Kontinentalplatte ist dies zum Beispiel die Gruppe namens "Meltdown Militia", die aus ehemaligen KGB Mitgliedern besteht. Hat man sich für einen Kontinent entschieden, gilt es erst einmal die Hintergrundinfos über den Kontinent einzuholen. Dafür steht einem die so genannte "Info-Datei" zur Verfügung, die Informationen über das Netz und das Syndikat preisgibt. Bevor man das erste Rennen beginnt, darf man sich noch zwischen zwei unterschiedlichen Racern entscheiden. Diese haben dann jeweils verschiedene Eigenschaften, wie zum Beispiel Vorteile in der Griffigkeit und Gleitfähigkeit des Rennvehikels. Im Spiel heißt der Racer "Co-Vec". Den Co-Vec kann man nach jedem Rennen aufrüsten. Man kriegt für jeden Sieg einen Punkt, den man dann in seinen Racer reinstecken kann. Aufrüstbar sind "Tempo", "Griff", "Rero" und "Gleiten".

    What a ruuuuushhhh!

    System Rush System Rush Kommen wir nun zum Hauptbestandteil von System Rush: dem eigentlichen Rennen. Dem voraus geht dann noch eine etwa drei bis fünf sekündige Ladepause. Aber sobald einem der RUSH Schriftzug vor den Augen erscheint, darf man nach Herzenslust Gas geben. Dabei fällt sofort auf, dass es zwar eine Geschwindigkeitsanzeige gibt, man aber entweder Gas gibt oder bremst. Dazwischen gibt es nichts. Denn durch loslassen der Gas-Taste bremst der Racer stark ab und man verliert erheblich an Geschwindigkeit. Glücklicherweise haben die Entwickler die Tasten frei belegbar gestaltet, sodass man seine Wünsche in Sachen Steuerung frei gestalten kann. Es empfiehlt sich, die Taste 5 als Geschwindigkeitstaste zu wählen, die 2 als Flugtaste und die Taste 4 als Aktionstaste für Benutzung der Pick-Up's. Die Taste für die Auswahl der Kameraeinstellung kann auf die #-Taste gelegt werden, da man sonst im Rennen versehentlich die Perspektive ändert. Andere Steuerungseinstellungen laufen Gefahr, dass man sich fast die Finger bricht, will man das Spiel ordentlich spielen. Von den Entwicklern wurde nämlich die Taste 7 als Aktionstaste voreingestellt, was aber zu erheblichen Problemen im Spiel führt. Die Rennen selber laufen eigentlich immer nach demselben Prinzip ab. Man beginnt das Spektakel mit sechs anderen Racern zusammen in einem fliegenden Start. Dabei startet man selber als letzter und muss (!) das Rennen als erster absolvieren um den Hack als erfolgreich abzuschließen. Hier kommt es dann auch schon mal zu Frustmomenten, da der Schwierigkeitsgrad, vor allem in den späteren Rennen, sehr hoch ist. Aber zum glück hat man unendlich viele Neustarts zur Verfügung. Hier fällt positiv auf, dass die Ladezeiten der Neustart des Rennens meist nur ein bis zwei Sekunden dauert und man nicht wie Anfangs mehr als doppelt so lange warten muss.

    System Rush System Rush In den Rennen stehen einem verschiedene Gadgets zur Verfügung, die allesamt verschiedene Wirkungen auf einen selber oder auf die Gegner haben. Das Spektrum reicht vom einfachen Geschwindigkeitsboost, über kurzzeitige Abbremsung der Gegner bis hin zu einem Gadget, dass die Gegner beeinflusst sobald sie in die Nähe des Spielers kommen. Wirkliche Angriffe kann man jedoch nicht starten. Die Gegner müssen schon auf einer sehr nahen Distanz herankommen. Denn nur wenn man es schafft, sich nahe genug neben einen Gegner zu positionieren, wird man dessen Code und damit sein Leben auslöschen können. Nach ein paar Sekunden Fahrt neben einem Widersacher wird ein Lichtstrahl ihn in seine Bestandteile aufgelösen. Darüberhinaus gibt es noch einen Energiepick-up, dass die Energieanzeige des Co-Vecs wieder etwas auffüllt. Denn die Racer verfügen nur über eine begrenzte Energieanzeige, die sich mit der Zeit immer weiter leert. Hinzu kommen die Energiebarrieren, die dem Co-Vec zusätzlich Energie absaugen, sobald man durch diese durchfährt. Das Problem in den späteren Rennen ist, dass man immer wieder sparsam mit der Energie des Racers umgehen muss, damit einem nicht im wahrsten Sinne des Wortes der Saft ausgeht. Um das zu verhindern, muss man geschickt um die Energiebarrieren herum fahren und die Energiepick-ups sinnvoll einsammeln.

    Flugeinlagen der besonderen Art

    System Rush System Rush Eine Neuigkeit, die bisher nicht in Spielen, wie zum Beispiel F-Zero oder Wipeout zur Verfügung steht, ist die Möglichkeit mit seinem Co-Vec in die Lüfte aufzusteigen. Zwar ist die Flugdauer nur auf wenige Sekunden beschränkt, offenbart dem Spieler aber einige Möglichkeiten sich einen Vorteil gegenüber seinen Gegnern zu verschaffen. Der Vorteil besteht darin sich Pick-Ups zu beschaffen, die etwas höher über der "normalen" Datenautobahn positioniert sind. Außerdem ist man in den Kurven viel wendiger. Nachteil der Flugeinlage ist der erhebliche Geschwindigkeitsverlust, den man aber in Kauf nehmen kann. Das Streckendesign wurde dabei sehr intelligent gestaltet. Aber auch kleine Gemeinheiten, lassen gelegentliche Frustmomente zu. Vor allem die Strecke in Nordamerika lässt einen manchmal vor Wut das N-Gage in die Ecke hauen, weil man wieder gegen eine Wand gefahren ist, die den Racer abrupt abbremst. Zwar bleibt unser Racer unversehrt, da die Entwickler auf ein Schadensmodell verzichtet haben, der Geschwindigkeitsverlust wirft uns im Rennen dennoch weit zurück, da in der Zwischenzeit die Gegner an einem vorbeirauschen. An sich passiert dies nicht sehr häufig, da die anderen Kontinente übersichtliche Strecken spendiert bekommen haben. Die amerikanische Strecke sorgt aber des Öfteren für Unübersichtlichkeit. Das haben wohl auch die Entwickler von Ideaworks3D bemerkt und den Boden des Kurses mit einer roten Linie ausgestattet, an der man sich orientieren soll. Allerdings gelingt dies nicht immer. Da aber die übrigen Strecken fair zu fahren sind, kann man die Amerika Strecke ertragen. Auf jedem Kontinent gibt es 12 Strecken, die sich aber im Grunde genommen gleichen. So bleiben die Strecken zwar nahezu gleich, nur die Hindernisse oder Abkürzungen ändern sich. Zudem fallen virtuelle Gesteinsbrocken vom Himmel oder Energiewände sind plötzlich da, wo vorher keine waren.
    Die KI der Gegner ist alles in allem sehr durchwachsen. Zwar verhalten sich die Gegner im direkten Nahkampf einigermaßen realistisch verschwinden aber gelegentlich in der Landschaft. So muss man selber Fingerakrobatik beweisen, während die Gegner selbst einfach hindurchfahren. Zwar kommt dies nicht sonderlich oft vor, aber es passiert dennoch.

    Grafik, Sound & Multiplayer

    System Rush System Rush Grafisch gesehen, haben die Entwickler von Ideaworks3D eine wirkliche Meisterleistung auf das N-Gage gebracht. Zwar dürfte nicht jedem der sehr eigenwillige Grafikstil gefallen, trotzdem muss jeder eingestehen, dass so eine grafische Qualität in sehr wenigen Spielen zu bestaunen ist. Überall erwarten den Spieler einwandfreie Leistungen der Grafikengine. Auch gibt es auf den Kontinenten landesspezifische Merkmale zu bestaunen. In Nordamerika erwarten den Spieler US Flaggen oder in Europa ein Bundesadler, etc in wunderschön animierter Grafik. Dabei sollte man erwähnen, dass die Grafik die meiste Zeit über flüssig dahingleitet. Nur sehr selten kommt es zu ganz leichten Slowdowns, die sich aber kaum auf den Spielfluss auswirken. Auch beim Sound wollten die Entwickler ein besonderes Erlebnis garantieren. Meist rockige Musik schallt uns aus den N-Gage Lautsprechern entgegen und kann durchaus überzeugen. Die Qualität ist genauso gut gelungen, wie die übrigen Umgebungsgeräusche. Auch ist die Lautstärke mit oder ohne Headset sehr angenehm und schädigt nicht etwa wie bei Virtua Tennis das Gehöhr des Spielers.

    System Rush System Rush Der Multiplayermodus beschränkt sich auf ein bis zwei Spieler, die gegeneinander via Bluetooth antreten können. Vor allem gegen einen Freund macht das Rennen viel mehr Spaß, als gegen die normalen CPU Gegner. Aber auch die N-Gage Arena wurde angemessen unterstützt. Ähnlich wie in Colin McRae Rally 2005 wird das sogenannte Shadow-Racing geboten, welches einem erlaubt gegen Spielzeiten von Spielern aus der ganzen Welt anzutreten. Außerdem darf man globale Rankings bestaunen und einige Racer freischalten. Zuguterletzt darf man noch Spielerprofile anderer System Rush Spieler anschauen.

    System Rush (NGA)

    Singleplayer
    9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Sound
    10/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    atmosphärischer Sound
    beeindruckende Grafik
    ausreichende Langezeitmotivation
    innovative Arenaunterstützung
    Racer können kurze Zeit fliegen
    abwechslungsreiche Strecken
    nette Zwischensequenzen
    packende Story
    Steuerung frei belegbar
    Grafik nicht jedermanns Sache
    Multiplayermodus nur für bis zu zwei Spieler
    Gegner KI nicht immer einwandfrei
    sehr seltene Ruckler
    keine Stimmen
    Streckendesign an einigen Stellen unfair (besonders auf der Nordamerika Strecke)
  • System Rush
    System Rush
    Publisher
    Nokia
    Developer
    Ideaworks3D
    Release
    22.09.2005

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Payload Release: Payload Nokia , Tantalus Interactive Pty. Ltd.
    Cover Packshot von Glimmerati Release: Glimmerati Nokia , Bugbear Entertainment
    Cover Packshot von Asphalt Urban GT Release: Asphalt Urban GT Gameloft (FR)
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System Rush
System Rush im Gamezone-Test
Mit System Rush präsentieren uns Ideaworks3D ein richtig innovatives Rennspiel für das N-Gage.
http://www.gamezone.de/System-Rush-Classic-36360/Tests/System-Rush-im-Gamezone-Test-990407/
27.09.2005
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