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  • THQ's CEO Brian Farrell: ... über Cloud-Gaming, 3D & Facebook

    Brian Farrell, seit nunmehr knapp 20 Jahren im Videospiel-Business tätig und Geschäftsführer im Hause THQ, hat sich in einem ausführlichen Statement zur künftig möglichen Ausrichtung des Unternehmens geäußert. Dabei griff er vor allem die Entwicklung der letzten Jahre hinsichtlich der "generellen Vernetzung" sowie deren Möglichkeiten auf. Zusammenfassend ist Farrell der Auffassung, dass genau diese Art der grenzenlosen Verknüpfung hinreichend Potential bietet, da man auf jedes Bedürfnis der Spieler eingehen könne.

    Farrells Aussagen decken ein großes Spektrum ab, in der THQ's CEO während seiner Laufbahn einiges mitbekommen hat. Trends und Hypes, die kamen und gingen sowie mehr oder weniger gut angenommen worden sind, wobei sich immer wieder konstant gezeigt habe, dass gute Spiele ihrer Abnehmer gefunden haben. Daran werde man sicher auch in Zukunft nichts ändern, wenngleich die sich neu gebotenen Möglichkeiten mit einzubeziehen sind. Die Rede ist u.a. von Facebook als auch den mobilen Optionen, mit bzw. auf denen man spielen kann, wie z.B. iPhone oder iPad. Im Fokus werde nach wie vor stehen, so Farrell, dass man dem Spieler gute Unterhaltung bieten möchte, welche derzeit auf sechs verschiedenen Plattformen angeboten werden kann. Manchmal funktioniert es auch, dass alle sechs Einheiten bedient werden, ein anderes Mal sind es ggf. nur zwei Plattformen. Als Beispiel nennt Farrell den Titel UFC nebst potentieller Ausrichtung. So könnten Spieler ggf. ihre Kämpfer auf dem iPhone/iPad trainieren, ausstatten, modifizieren und dann den fertigen Charakter auf die Playstation 3 oder Xbox 360 hochladen. Man dürfe gesamt nur nicht vergessen, was der Konsument am Ende möchte und wo bzw. wie sie spielen. Und das schließt ein, dass man gute Unterhaltung in verschiedene Richtungen kanalisieren muss: Online, Offline, Einzelhandel, Facebook, usw..

    Facebook scheint ein recht zentrales Thema zu sein, wenn man sich die Ausführungen von Farrell weiter ansieht. Demnach ist der THQ sich absolut sicher, dass es unmöglich ist, Titel wie Honmfront im sozialen Netzwerk bereitzustellen, geschweige denn, dass Spieler in der Lage wären, das Spiel richtig genießen zu können. Aber es ging es auch nicht darum, dass man Spiele auf diese Weise anbiete. Vielmehr sehe man bei THQ das soziale Netzwerk als eine Art Marketing-Plattform, da man spezielle Spiele, die für Facebook geeignet sind, anbiete und dies mit passender Werbung für andere, große Projekte und Veröffentlichungen nutzt.

    Auch wenn es sich hierbei noch um Zukunftsmusik handelt, so ist sich Farrell darüber im Klaren, dass man als Videospiel-Unternehmen seinen Fokus nicht verlieren darf. So geht es in erster Linie darum, gute Spiele zu liefern. Da man das in der Vergangenheit bereits getan hat und Serien sowie Titel geschaffen hat, die nachhaltig bekannt sind (WWE, Saints Row, UFC), muss man sich mehr danach ausrichten, was man noch machen könnte, denn davon kann ein größerer, besserer Erfolg von abhängig sein. Dabei spielt dann nicht nur Facebook eine Rolle, sondern auch andere, verfügbare Geräte. Ziel muss es sein, so Farrell, dass THQ seine Spiele auf "alle möglichen Screens" bringt: TV, PC-Monitore, iPad/iPhone, Handhelds.

    Dem gern als "zukünftig erfolgreichen Game-Konzept" Cloud Gaming steht Farrell ebenfalls offen gegenüber. Allein die Tatsache, dass man keine extra teure Hardware dafür kaufen muss, spräche schon für sich. Generell eine Idee, mit der man viele Spieler recht einfach zusammen bringen könnte. Ob es Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten, da man nicht abschätzen kann, ob sich mittels Could Gaming tatsächlich viele neue Kunden gewinnen lassen würden. Aktuell geht auch Farrell nicht davon aus, dass Cloud Gaming in der Lage ist, Unternehmen wie Sony oder Microsoft aus dem Geschäft zu drängen. Viel eher hält Farrell es für möglich, dass gerade diese beiden Unternehmen wohl die ersten sein dürften, welche dieses Konzept nachhaltig umsetzen werden. Wobei das Farrell am Ende auch nicht wirklich tangieren würde, ebenso wenig wie es THQ tangieren würde, denn am Ende zöge das Unternehmen seinen eigenen Ertrag daraus, da die Einstiegsbarriere deutlich herunter gesetzt würde.

    Eine durchaus interessante These vertritt Farrell auch im Bezug auf den derzeitigen "3D-Hype", welchem er scheinbar ein wenig zwiespältig gegenüber steht. Seine persönlichen Erfahrungen sind offenbar widersprüchlich, denn z.B. filmisches Material hat ihn bisher nicht restlos davon überzeugt. Auch in Sachen Nintendo 3DS sind seine Aussagen eher verhalten, wenngleich er durchaus Potential sieht. Er bricht es auf einen recht einfachen Nenner herunter da er sagt, es gehe nicht um die 3D-Technik an sich, sondern was man daraus macht und am Ende dem Spieler/Konsumenten liefert. Das Ergebnis ist entscheidend, wie gut oder nicht 3D am Ende angenommen wird. Seiner Ansicht nach ist die Zeit noch nicht reif für 3D und er tue sich schwer, sich vorzustellen, wie z.B. eine Familie mit 3D-Brillen im Wohnzimmer sitzt und wie gewöhnlich spielt und Spaß hat. Es hat für ihn eine "störende Komponente" und die es gilt, zu beseitigen, so dass man auch zu Hause 3D wirklich genießen kann. Ergo muss man herausfinden, was der Kunde möchte - und im Zweifel wohl 100%tigen Genuss ohne eine Brille auf der Nase. Daher sei das Konzept von Nintendo durchaus nicht zu verachten und es liefere, so der CEO weiter, die 3D-Erfahrung, wie man sie sich wünsche würde.

    Farrell schließt seine Ausführungen damit, dass er den sogenannten "Trans-Media-Bereich" aufgreift sowie die neuen Steuerungssysteme Kinect und Move. So sehe er z.B. TV-Filme, Serien, usw. durchaus als einen wichtigen Schritt an, der zwar finanziell aufwändig ist, aber am Ende dafür sorgt, dass man eine bereits schon bekannte Marke noch bekannter machen kann. So könne man, wie im aktuellen Fall, darauf setzen, dass man mit dem kommenden "Red Faction" TV-Film (USA) durchaus neue Spieler wird gewinnen können, da mit der Ausstrahlung neue Klientel angesprochen wird. Und das sollte generell Sinn und Zweck der anderen, sich inzwischen ergebenden Möglichkeiten sein, da man nicht nur neue Spiele und Projekte an bereits bestehende Spieler verkauft, sondern mittels neuer Vertriebswege neue Kunden gewinnt. Und so geschehe das auch mit Kinect und Move, von dem Entwickler und Publisher gleichermaßen überzeugt davon sind, dass ich mittels dieser Steuerungskonzepte neue Abnehmer finden lassen, so dass der Markt gesamt weiter ausgebaut werden kann. Genau das verfolge man auch im Hause THQ, da man alle Möglichkeiten wie FAcebook, iPad, iPhne, Xbox 360, Wii, DAS, PS3, usw. usf. nutzen muss, den Markt nachhaltig zu vergrößern. Eine Spezialisierung auf nur ein oder zwei Plattformen oder Bereiche kann man sich nicht mehr erlauben und ist auch nicht im Sinne von THQ>/b>.

    Quelle: www.mcvuk.com

  • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
    Von Xador
    Meine Prognose: Facebook ist längst Standart und wird es auch mittelfristig bleiben. Klar versucht jetzt jeder, die…
    Von Ronma
    Egal ob Facebook, Cloud Gaming oder 3D. Sind alles nur in der Presse stark gehypte Sachen ohne die man auch bestens so…
    Von jayjay1989
    Und du smash brother solltest, wissen, dass Charlu eine GöttIN ist^^ aber die News ist gut.Ich finde die Aussagen…
    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von Xador Erfahrener Benutzer
        Meine Prognose: Facebook ist längst Standart und wird es auch mittelfristig bleiben. Klar versucht jetzt jeder, die Kuh zu melken, so lange sie Milch gibt. 3D kommt und wird spätestens in 10 - 15 Jahren ebenfalls Standart sein. Technisch wird sich dabei noch einiges ändern. Was momentan passiert, steckt…
      • Von Ronma
        Egal ob Facebook, Cloud Gaming oder 3D. Sind alles nur in der Presse stark gehypte Sachen ohne die man auch bestens so bestens klar kommt. Naja nun hat der Geschäftsführer von THQ mal offen gelegt warum THQ in letzter so unsympatisch geworden is und er fühlt sich auch noch gut dabei. Die können ihren ganzen Hypeschrott behalten. Ich boykottiere alle 3 Formate.
      • Von jayjay1989 Erfahrener Benutzer
        Und du smash brother solltest, wissen, dass Charlu eine GöttIN ist^^ aber die News ist gut.

        Ich finde die Aussagen übringes sehr gut. Zur 3D Technik: genau meine Meinung.

        Cloud Gaming: Ich würde es boykottieren, ich hasse es jetzt schon. ABER: Aus der Sicht von THQ oder Publishern/ Entwicklern generell…
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10.10.2010
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