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  • Tales of Symphonia: Eine epische Geschichte beginnt... - Leser-Test von Eliholz

    Genre: Rollenspiel - Fantasy

    Sylvarant ist in Gefahr
    In der Handlung Tales of Symphonias dreht es sich um eine Gruppe junger Leute, die sich auf ein großes Abenteuer begibt, auf zur Welterneuerung, damit das überlebenswichtige Mana nicht aus ihrer Welt verschwindet. Aber das ist bei weitem nicht das einzige Problem, das sich unseren Freunden in den Weg stellt. Es herrscht hier vornehmend eine starke Rassendiskriminierung gegenüber den Halbelfen, die weder von den Menschen noch von den Elfen gut behandelt werden. Das liegt vor allem an der Halbelfengruppe der Desians, die Menschenfarmen gegründet haben und dort die gefangenen Leute zum Arbeiten zwingen und mehr...
    Langweilig wird die Handlung zu keinem Zeitpunkt, dafür sorgen die unzähligen und allesamt genialen Plottwists sowie die äußerst gut ausgearbeitenen Charaktere. Sei es der mysteriöse Söldner Kratos, der nicht grad gebildete, aber warmherzige Lloyd, der kleine Schlaumeier Genis, Professorin Raine oder die selbstlose Auserwählte Colette, die ihrer Welt und ihren Freunden zuliebe zum Engel werden möchte, um Sylvarant von seiner Mana-Knappheit zu befreien.
    Aber das sind längst nicht alle Charaktere, denn in Tales of Symphonia tauchen über den weiteren Verlauf des Spiels noch unzählige weitere Charaktere auf, von denen viele tragische Einzelschicksale erfahren habe und die allesamt starke Individuen sind, was dem Spiel in handlungstechnischer zu ungemein hoher Abwechslung verhilft.
    Außerdem haben fast alle Charaktere sogenannte Exspheres, die unseren Helden zu besonderen Fähigkeiten verhelfen, doch schon sehr bald müssen sie feststellen, was die Exspheres wirklich sind...
    Der Plot ist zudem so aufgebaut, dass der Spieler sich oft Fragen stellt, was es mit einer bestimmten Sitaution auf sich hat, warum der Charakter jetzt so einen Satz von sich gibt, was seine Handlungsmotive sind usw. All dies sind stets Hinweise auf einen später kommenden Plottwist, mit dem der Konsument konfrontiert wird. Deswegen wirkt auch nichts unstimmig, alles hat seinen richtigen Platz in dem Geschehen und das verhilft Tales of Symphonia in dieser Sicht zu einem absolut harmonischen Spiel in einer gut durchdachten Welt, die sehr authentisch dargestellt wird, jede/s Dorf/Stadt erweckt durch seine Bewohner und dessen Geschichte zum Leben.

    Gemeinsam für die Welterneuerung
    Tales of Symphonia ist ein Rollenspiel mit einem actionbasiertem Kampfsystem, an dem bis zu vier Kämpfer gleichzeitig teilnehmen können, die zudem alle von menschlichen Spielern gesteuert werden können. Die Charaktere können im Kampf zu einem Gegner hin und von íhm weglaufen und stets kann man sich aussuchen, welchen Gegner man anvisiert, ganz leicht mit der R-Taste. Das Kämpfen an sich beteht aus normalen Angriffskombos, Blocken, Springen, Ausweichen sowie aus Spezialangriffen/Magie über den B-Knopf, die jederzeit durch Tastenkürzel vom Spieler festgelegt werden können. Außerdem gibt es die Unisono-Attacke, die der Party, sobald sich die Leiste dafür gefüllt hat, einen Teamangriff ermöglicht, bei dem der Reihe nach die Charaktere mit ihren Fähigkeiten angreifen und so auch einige Kombinationsangriffe auslösen können. Das besondere daran ist, dass man dabei keine TP verbaraucht, die sonst für den Einsatz der Spezialfähigkeiten nötig gewesen wäre.
    Nebenbei gibt es einige der üblichen Statusveränderungen im Kampf wie Gift und Lähmung, die dem Kampf zusätzliche taktische Tiefe verleihen. Außerdem ist die Artenvielfalt der Monster überwältigen, ständig begegnen einem neue Gegner und man hat nie das Gefühl einen Aufguss zu bekommen. Sie unterscheiden sich natürlich nicht nur äußerlich, auch die Kampfstrategie sowie die Angriffe der Monster unterscheiden sich, wodurch selbst nach wiederholtem Durchspielen niemals Langeweile auftritt.
    Vor allem hier nochmal hervorzuheben sei der Mehrspieler-Modus, bei dem man gemeinsam mit Freunden die Kämpfe bestreiten kann. Es macht unheimlichen Spaß sich mit jemandem oder mehreren abzustimmen, um so den Kampfstil zu optimieren. Man fühlt gleich viel deutlicher, dass man den Kampf beeinflussen kann je weniger Spieler vom Computer gesteuert werden. Als Einzelspieler hat man hier aber die Alternative, den künstlichen Mitstreitern eine Kampftaktik zu verpassen, bei der es nicht wenige Möglichkeiten gibt und welche geschickt komniniert auch sehr gut funktionieren, auch wenn es mit Freunden natürlich mehr Spaß macht.

    Auf Wanderschaft
    Selbstverständlich gehört zu Tales of Symphonia auch das Erkunden von Städten und Dungeons dazu, sowie das Eindecken mit Heilmitteln und neuen Ausrüstungsgegenständen. Die Städte haben alle ihre Eigenheiten inklusive der Bewohner. Es macht Riesenspaß, neue Städte zu erkunden, man möchte sie bis zum letzten Schlupfwinkel durćhsuchen und sei es nur, um den Wunderkoch zu finden, der sich in jeder Stadt versteckt hält und dem Team neue Rezepte zum Kochen beibringt. Kochen kann man nach jedem Kampf und je nach Mahlzeit werden Kraftpunkte(KP), technische Punkte(TP) oder temporäre Statuserhöhungen erteilt, auch Vereinigungen dieser sind möglich. Natürlich werden dabei für jedes Rezept die richtigen Zutaten benötigt, die Monster fallen lassen oder die man in Läden kaufen kann.
    Leider ist die Weltkarte etwas schlicht designt, übersichtlich ist sie aber allemal trotz ihrer langweiligen Oberfläche. Es gibt unzählige Orte zu entdecken und es macht riesigen Spaß, die Welt zu erkunden.
    Auch die Dungeons sind abwechslungsreich gehalten, die mit mehr oder weniger herausfordernden Rätseln bespickt sind, die nicht immer gleich sind. Monster sind immer sichtbar und wenn man mit einem zusammtrifft wechselt die Ansicht in den Kampfbildschirm. Dem Spieler ist es also selbst überlassen, wieviel er trainiert und er kann dafür sorgen, dass wenn er mal weite Strecke zurücklegen muss, weil er etwas vergessen hat, dass er währenddessen nicht ständig auf Monster trifft. Manchmal jedoch ist es unvermeidlich, aber wie gesagt, jeder Kampf macht einen Riesenspaß und auch wenn man einen nicht so hohen Level hat, kann man trotzdem durch viel Geschick den Kampf gewinnen.
    Ausrüstung wird in die jeweiligen Körperbereiche unterteilt und man kann sie neben dem Finden in Dungeons sowohl kaufen als auch schmieden, wobei beim Schmieden bestimmtes Material benötigt wird, dafür werden so aber noch stärkere Waffen hergestellt. Außerdem erhält man nach jedem Kampf eine Anzahl an GRAD, mit deren Hilfe man neben Schmiedematerialien auch Erfahrungsgemmen erwerben kann, die einem Charakter bestimmte Fähigkeiten beibringen, die unter anderem die Stärke erhöhen oder die Beweglichkeit im Kampf.

    Mit Raine ist nicht zu scherzen
    Grafisch mag das Spiel zwar nicht auf einem technisch hohen Niveau sein, dennoch wirkt die Welt in sich stimmig und die Animationen sind sehr liebevoll in Szene gesetzt. Es sorgt jedesmal einen Lacher, wenn Raine Lloyd, Genis oder sonstwen eins rüberhaut, weil sie sich irgendwie unhöflich verhalten haben oder respektlos gegenüber historischen Phänomenen waren. Auch hat man hier sehr gut auf Mimik und Gestik geachtet, wodurch die Charaktere sehr sympathisch wirken und man mit ihnen mitfühlen kann. Die Synchronsprecher unterstützen diesen Fakt und daran gibt es nicht auszusetzen.
    Motoi Sakuraba ist für den Soundtrack verantwortlich und wie man es von ihm erwarten kann, unterstützen seine Kompositionen hervorragend den Lauf der Geschehnisse, die Emotionen der Charaktere und dem Spieler wird klar, wenn sich ein weiterer Höhepunkt der Story anbahnt. Alle Stücke sind wunderschön und sorgen zusätzlich nochmal für ein stimmiges Gesamtbild des Spiels.

    Fazit
    Tales of Symphonia ist ein Spiel, das das Thema der Diskriminierung außerordentlich gut bearbeitet und es zieht daraus eine wunderbare Botschaft mittels tragischer Ereignisse und zahlreicher Handlungswendungen. Inklusive einem gut durchdachten Kampfystem mit beispielhafter Spielbarkeit sowie unzähligen Orten zum Entdecken ist dieses Rollenspiel ein gnadenloses Meisterwerk, das in keinem Regalschrank eines Fans von Fantasy-RPGs japanischer Herkunft fehlen darf, aber auch jeder andere sollte dieses Spiel zumindest einmal anspielen.

    Sound: 92%
    Grafik: 80%
    Handlung: 98%
    Einzelspieler: 92%
    Mehrspieler: 95%

    Gesamtwertung: 95%

    Negative Aspekte:
    Oberwelt etwas schlicht

    Positive Aspekte:
    Phänomenale Handlung, Sympathische Hauptfiguren, Abwechslungsreiches Kampfsystem, Viel zu entdecken

    Infos zur Spielzeit:
    Eliholz hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Tales of Symphonia

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Eliholz
    9.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Tales of Symphonia
    Tales of Symphonia
    Publisher
    Nintendo
    Release
    19.11.2004

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1010618
Tales of Symphonia
Tales of Symphonia: Eine epische Geschichte beginnt... - Leser-Test von Eliholz
http://www.gamezone.de/Tales-Of-Symphonia-Classic-36498/Lesertests/Tales-of-Symphonia-Eine-epische-Geschichte-beginnt-Leser-Test-von-Eliholz-1010618/
13.02.2011
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