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  • Tales of Destiny: Süßes Fantasyabenteuer - Leser-Test von pineline

    Tales of Destiny: Süßes Fantasyabenteuer - Leser-Test von pineline Jetzt komme ich auf ein in Deutschland wahrscheinlich eher unbekanntes Rollenspiel für die Sony Playstation zu sprechen, welches im Jahr 1999 den Weg in unsere Videospielsammlung gefunden hatte. Unbekannt dürfte dieses RPG zumindest für diejenigen unter den Videospieler(innen) sein, die nichts mit Importspielen aus den USA oder Fernost zu tun haben wollen, denn leider Gottes ist dieses wirklich bemerkenswerte Abenteuer namens "Tales of Destiny" nicht als europäische Pal-Version erschienen, zumindest soweit ich dies weiß. Sollte es wieder Erwarten mittlerweile doch eine solche Version geben, lasst es mich bitte unbedingt wissen, ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass dem leider nicht so ist. Den echten Rollenspielfans (und dies sind ja in der Regel nicht die ganz jungen Videospieler) dürfte dies aber ziemlich egal sein, denn "immerhin" erschien Tales of Destiny ja in einer lupenreinen englischen Sprache. Allerdings muss außerdem Eure Playstation (oder auch Playstation 2) entsprechend umgebaut sein, darauf müsst Ihr natürlich auch achten, was wahrscheinlich für viele einen größeren Kaufhinderungsgrund darstellen dürfte. Wie dem auch sei, für diejenigen, für die das Ganze kein Hindernis darstellt, stellt Tales of Destiny ein hochinteressantes und weit überdurchschnittliches RPG-Abenteuer dar. Wieso das der Fall ist, versuche ich Euch nun zu erklären.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht zunächst einmal das Königreich Phandaria, welches zwar einen mittelalterlichen Touch zu haben scheint, jedoch trotzdem "einen guten Draht" zu den unendlichen Weiten des Alls zu haben scheint. Aus weiter Ferne scheinen nämlich Einflüsse hochentwickelter technologischer Art dem Königreich seinen Stempel aufzudrücken. Genau genommen war es einst so, dass ein riesiger Meteor auf den Planeten herabgestürzt war und leider einen Großteil der gesamten Bevölkerung auslöschte. Einige wenige Überlebende gab es dennoch, die sich dann die magischen Eigenschaften des Meteorgesteins zunutze machen konnten. Dieses Gestein stellte für die Überlebenden eine Art unermesslich großen Energievorrats dar, welche (wen wundert dies) in erster Linie dazu benutzt wurden, hochentwickelte Waffen zu kreieren. Dieses Gesteinsmaterial wird "Lens" genannt, aus dem in der Folgezeit legendäre Schwerter gefertigt wurden, die ganz speziell auserwählten Personen dann zur Verfügung standen. Doch nach und nach geriet dieses Wissen rund um das magische Material und die Schwerter in Vergessenheit, als unsere eigentliche Geschichte beginnt, sind es eigentlich nur noch die Forscher am Hofe des Königs, welche verhindern, dass dieses Wissen völlig in Vergessenheit gerät, nur sie sind es noch, welche die mächtigen Waffen weiterhin fertigen. Damit die Rohstoffe weiterhin verarbeitet werden können und somit der Nachschub für die Waffenproduktion weiterhin rollen kann, existiert eine Gruppe der sogenannten "Lens-Hunter", womit schließlich auch unsere Hauptfigur ins Spiel kommt.

    Unser Held hört auf den Namen Aileron und weist auf den ersten Blick keine besonders charakteristischen Merkmale eines großen Helden auf. Als vagabundierender Jugendlicher geraten wir vielmehr rein zufällig an Bord eines Luftschiffes an ein solch legendäres Schwert, welches uns völlig überraschend zu seinem Herrn und Meister ernennt. Sehr erstaunt aber natürlich nicht gerade unwesentlich geschmeichelt startet somit eine nicht alltägliche Karriere des jungen Abenteurers Aileron, dessen Führung wir fortan übernehmen. Im Laufe unseres Abenteuers gesellen sich dann nicht nur weitere Kameraden hinzu, sondern unser junger Held perfektioniert den Umgang mit seinem Schwert und erwirbt individuelle Spezialfähigkeiten. Dabei gewährt uns das legendäre Schwert namens Dymlos auch immer wieder zwischendurch einen kurzen Einblick in die Geschehnisse einer längst vergangenen Epoche, nach und nach wird uns klar, dass unser Held mehr als nur ein herumstreunender Teenager ist. Was mir auf Anhieb besonders am Spielverlauf auffiel, war dabei die Tatsache, dass Tales of Destiny ein Rollenspiel darstellt, welches erstaunlich viele Elemente aus Prügelspielen beinhaltet, so kommen doch ziemlich viele Schlag- und Trittkombinationen in den zahlreichen Kämpfen zur Geltung. Gerade in diesem Punkt unterscheidet es sich doch deutlich von dem üblichen Rollenspiel-Einheitsbrei, was auch für willkommene Abwechslung beim Aufeinandertreffen mit den Feinden sorgt. Es gibt aber noch weitere auffällige Punkte, die dieses Fantasyabenteuer so reizvoll machen.

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03.11.2004
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