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  • Talmits Adventure: Tapferer Prinz - Leser-Test von sinfortuna

    Talmits Adventure: Tapferer Prinz - Leser-Test von sinfortuna Für das gute alte Sega Mega Drive erschien 1993 das Jump and Run "Talmit's Adventure", welches eindeutig die Jüngeren oder zumindest die Junggebliebenen unter uns als Zielgruppe ansprechen soll. Sowohl von der Story als auch dem Design her wird ziemlich schnell ersichtlich, dass dieses Modul kindgerecht serviert werden soll, was ja gerade im Genre der Hüpfspiele keine Seltenheit ist. Daran allein liegt es aber (natürlich) nicht, dass es sich im Großen und Ganzen um ein wenig bemerkenswertes Game für Segas 16-Bit-Konsole handelt, vielmehr gibt es trotz der zugegebenermaßen vorhandenen guten Ansätze einfach zu viele Schwachpunkte, als dass es sich aus der Durchschnittsmasse hervorheben könnte. Keineswegs handelt es sich bei diesem Megadrive-Titel um einen großen Reinfall - nicht, dass wir uns jetzt falsch verstehen - es fallen mir aber gleichzeitig auch nicht so wahnsinnig viele positive Dinge ein, die eindeutig für dieses Hüpfabenteuer sprechen könnten.

    Zu Beginn unserer Geschichte herrschen Frieden und Harmonie im weiten Land, ursächlich dafür war einst ein Regent namens Lord Coni. Jenem Lord war die Bevölkerung in der Folgezeit derart dankbar, dass sie ihm noch zu seinen Lebzeiten ein Denkmal in Form eines riesigen Vergnügungsparks setzen wollten und dies schließlich auch brav in die Tat umsetzten. Um in diesem Park für Ruhe und Ordnung zu sorgen beziehungsweise einen gewissen Grad an Sicherheit zu garantieren, verschaffte Lord Coni sich die wertvolle Unterstützung eines Feen-Quartetts, welches von nun als Wächter fungieren sollte. Dies ging dann auch eine gewisse Zeit lang gut, bis eines Tages der böse König Maulwurf - seines Zeichens Boss der Unterwelt - die vier Feen von seinen Schergen entführen lässt. Die Ambitionen jenes Maulwurfs sind dabei ganz eindeutig, selbstverständlich will er auch die Lichtwelt unter seine Kontrolle bringen, mit dem Regieren allein "unter Tage" gibt er sich offensichtlich nicht mehr zufrieden.

    Glücklicherweise gibt es in solchen Situationen regelmäßig den ein oder anderen Helden, der mutig genug ist, sich dem Bösen gegenüberzustellen, in diesem Fall ist es Prinz Talmit, welcher den Machenschaften des bösen Maulwurfs einen dicken Strich durch die Rechnung machen will. Der tapfere Prinz zögert nicht lange und macht sich sofort auf, die Feen zu befreien und dabei ganz nebenbei jegliche Schurken der Unterwelt zu eliminieren. Dies passiert in für ein Jump and Run typischer Weise, denn es wird unentwegt gerannt, gesprungen und durch die Luft gesegelt, ab und zu wird sich sogar durch die einzelnen Gebiete teleportiert. Hauptsächlich ist es unser Ziel, den auftauchenden Feinden mit einem gewaltigen Satz auf den Kopf zu springen oder uns von oben auf diese fallen zu lassen, das Ganze läuft dabei sehr unbrutal ab, ganz im Gegenteil, es wird besonders viel Wert darauf gelegt, das gesamte Design niedlich erscheinen zu lassen.

    Insgesamt existieren in "Talmit's Adventure" vier große Welten, die jeweils aus sieben Teilabschnitten bestehen. Für jede der somit 28 Level gibt es ein individuelles Passwort, so dass Ihr im Falle des Verlust eines Lebens lediglich den letzten Spielabschnitt neu starten müsst. Wer ein bisschen Übung mit Hüpfspielen hat, wird dies aller Voraussicht nach gar nicht einmal so oft tun müssen, denn der Schwierigkeitsgrad ist bis auf wenige Ausnahmen doch eher als niedrig einzuschätzen, auch wenn grundsätzlich drei verschiedene Stufen zur Auswahl stehen, erfahrene Videospieler und erst recht Profis werden sich bei diesem Abenteuerspiel rund um Prinz Talmit unterfordert fühlen, schätze ich. Zwar darf die Steuerung nicht unterschätzt werden, da sie ein sehr genaues Timing beim Springen voraussetzt und darüber hinaus die Kollisionsabfrage etwas zu genau nimmt, doch alles in allem halten sich die nervenaufreibenden Passagen doch arg in Grenzen und dürften Euch dementsprechend selten den Schweiß auf die Stirn treiben.

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Talmits Adventure
Talmits Adventure: Tapferer Prinz - Leser-Test von sinfortuna
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05.12.2005
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