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Tank! Tank! Tank! (WiiU)

Release:
30.11.2012
Genre:
Action
Publisher:
Namco Bandai
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Tank! Tank! Tank! im Gamezone-Test: Eine monotone Ballerorgie, die mehr Potenzial hätte

03.12.2012 12:50 Uhr
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Neu
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Ballern ohne Ende und es ordentlich krachen lassen, bis dass der Arzt kommt. Tank! Tank! Tank! verspricht pausenlose Action, mit Wolkenkratzer, die in sich zusammenfallen und riesigen Monstern, deren Blechfell in Fetzen gerissen wird. Willkommen in der Portierung eines Arcade-Hallen Spektakels, welches zum Start der Wii U aber so gar nicht zu überzeugen weiß. Warum die Ballerkost nicht begeistert, lest ihr im Test.

Tank! Tank! Tank! (4) Tank! Tank! Tank! (4) [Quelle: Namco Bandai] Die Aufgabe ist so simpel wie einleuchtend: Die Welt wird von Blechmonstern überrannt und ihr schwingt euch mit einem weiteren Kollegen, falls nicht vorhanden, übernimmt die CPU die Aufgabe, in jeweils einen Panzer und feuert, was das Kanonenrohr so hergibt. Ohne Rücksicht auf Verluste gehen ganze Stadtteile, Canyons und Ferienorte zu Bruch, Hauptsache die Killerinsekten, Spinnen, dreiköpfige Drachen und sonstige Roboter werden in ihre Einzelteile zerlegt. Klingt wie ein gutes Trash-Spiel mit ordentlichem Fun-Faktor, ist es aber leider nicht. Denn technisch liefert Tank! Tank! Tank! altbackene Kost und erinnert an längst vergangene Tage weit vor Wii und Wii U. Das Grundgerüst bestand aufgrund der Spielhallenvorlage ja schon, warum dann nicht für den HD-Screen etwas schickere Texturen auf die Häuser kleben und die Explosionen sowohl optisch als auch akustisch etwas satter herüber bringen. Die kleinen Rauchschwaden und matschigen Leuchteffekte kann man wohl kam ein kriegerisches Szenario nennen, das ist einfach nur noch lachhaft! Wir haben das Original leider nicht selber gesehen, doch Videos der Arcade-Version sehen deutlich flotter und spannender aus, auch wenn hier ebenfalls nicht viel Wert auf Präsentation gegeben wurde.

Kampagne aus einem anderen Jahrhundert

Tank! Tank! Tank! (3) Tank! Tank! Tank! (3) [Quelle: Namco Bandai] Die Kampagne schreckt mit Standbildern und Textboxen ab – Retro gerne, aber nicht so! Geradezu freudig nehmen wir zur Kenntnis, dass unsere Kommandeure immerhin mit den Augen zwinkern können, während sie fadenscheinige Aufträge vom Manuskript herunter beten. Aber mal ganz ehrlich, die Hinweise, Tipps und Erläuterungen könnt ihr getrost den Hasen geben, denn kaum im Kriegsgebiet wird einfach das Kanonenrohr durchgeladen und ohne wenn und aber herumgeballert. Angriffen werden die Blechmonster mit der A, B, X, Y, L, R, ZL, und ZR Taste. Nein, allzu kompliziert wird es nicht und man muss auch nichts einstudieren. Denn jegliche Taste wirft mit denselben Argumenten um sich. Einfach das etwas widerspenstige Gefährt mit dem linken oder rechten Stick zum Feind bzw. an den Gegnerhorden ausrichten und frontal darauf los ballern indem irgend eine Taste bestmöglich pausenlos gehämmert wird. Treffen ist eh kein Problem, dank der ziemlich sinnfreien automatischen Zielhilfe.

01:36
Tank! Tank! Tank! - Wii U-Launch-Trailer veröffentlicht
Für die Verwendung in unseren Foren:


Neben den Standardmissionen, in denen eine Mindestanzahl beständig auftauchender Viecher innerhalb eines Zeitlimits zu Kleinholz verarbeitet werden, vermögen immerhin die Bosskämpfe einen Funken Hoffnung aufkeimen zu lassen. Diese zeigen hin und wieder unterschiedliche Angriffsmuster und sind meist nur mit den Spezialwaffen (Power-Ups) zu besiegen. Aber, letztendlich greift auch hier die simple 'Hau drauf' Methode ohne viel Taktik und Strategie. Wie grenzenlos monoton die über 30 Missionen ausfallen, scheint keinem Entwickler wirklich aufgefallen zu sein. Anders ist nicht zu erklären, warum wir uns nach der Anfangsphase immer und immer wieder durch alte Missionen quälen müssen. Neue werden nur mit einer bestimmten Anzahl an Goldmedaillen freigeschaltet. Dafür gilt es bereits absolvierte Aufgaben mit anderen Panzern erneut zu spielen. OK, kann man ein paar Mal machen. Wenn ich dann aber über zehn mal den Schmarren nochmals durchkauen muss, geht das gewaltig auf die Nerven.

Tank! Tank! Tank! (2) Tank! Tank! Tank! (2) [Quelle: Namco Bandai] Das alles lässt man schlussendlich über sich ergehen um dann in den neuen Gebieten festzustellen, dass sowohl die Areale als auch Feinde durch den Recyclinghof gingen. Die Spinnen sind statt blau nun grün und spucken ein wenig mehr herum. Am eigentlichen Gameplay ändert sich höchstens, dass die Feinde mehr Blei aushalten. Da die Panzer mit jeder Nutzung aber Bonuspunkte sammeln und diese hinterher der Verbesserung ihrer Attribute dienen, ist es einerlei wie stark die Viecher werden. Deren Intelligenz passt eh in den Kopf einer Mücke, kennt einzig allein den sturen Suizidtrieb, uns zu vernichten. Kurzum, billiges Kanonenfutter – hier ist Anspruch und Strategie völlig fehl am Platz.

Mehr Spieler zugleich mehr Spaß?

Tank! Tank! Tank! (1) Tank! Tank! Tank! (1) [Quelle: Namco Bandai] Geteiltes Leid, wenn man einen Partner für die Kampagne findet. Zu zweit macht die sinnlose Ballerorgie zumindest einen Tick mehr Spaß. Findet man tatsächlich noch zwei weitere Opfer, so lockt ein zusätzlicher Mehrspielermodus. Entweder macht man gemeinsam Jagd auf die Blechmonster, oder bekriegt sich gegenseitig im Deathmatch entweder als Solisten oder im Team Rot gegen Blau. Einzig allein 'Der König bin ich' sticht hier aus dem Einheitsbrei heraus. Ein Spieler übernimmt die Rolle eines riesigen Blechgozillas auf dem Wii U Gamepad und – man höre und staune – darf mittels unterschiedlicher Attacken die kleinen Panzerchen zu Briefmarken verarbeiten, während alle anderen sich auf dem TV-Screen abmühen, das riesige Monster zu Fall zu bringen. Doch auch dieser Spaß verpufft nach nur wenigen Runden und geht in der Monotonie des Action-Spektakels unter.

   
Alexander Winkel
Monotone Ballerorgie, die mehr Potenzial hätte.
Ich wollte Tank! Tank! Tank! wirklich eine Chance geben und meinen Spaß damit haben. Jeder der mich ein wenig kennt, weiß, dass so mancher AAA-Titel aufgrund irgend eines Trash-Spiels schon im Regal verstauben musste. Doch was hier serviert wird, ist ganz ehrlich kaum in Worte zu fassen und langweilt spätestens ab dem Moment, wo sich Gegner und Areale wiederholen und der Zwang aufkommt, alte Missionen immer und immer wieder absolvieren zu müssen. Wenn wenigstens die Technik das maue Gameplay übertrumpfen könnte und man was zu sehen und auf die Ohren bekommen würde, doch auch hier wird absolut nichts geboten. Vielmehr könnte man meinen, eine uralte Konsole aus dem Schrank gezogen, anstatt die neue Wii U am HD-Screen angeschlossen zu haben. Ganz ehrlich? Finger weg und höchstens aus der Ramschkiste ziehen, wenn das Ding für einen Apfel und ein Ei zu haben ist. Wobei? Selbst dann nicht …
   
Tank! Tank! Tank! (WiiU)
Multiplayer-Wertung

3,2 /10
Leserwertung
(0 Votes):
-
Singleplayer
Grafik
Sound
Steuerung
Gameplay
2,8/10
1/10
2/10
7/10
3/10
simples, einsteigerfreundliches Gameplay
vorsintflutliche Technik
witzige Avatare dank Wii U Gamepad Kamera
extrem monotoner Spielverlauf
unterschiedliche Panzer
Gegner und Areale wiederholen sich nach kurzer Zeit
Erfahrener Benutzer
Moderation
03.12.2012 12:50 Uhr
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