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  • Tazmania: Verfressener Teufel - Leser-Test von sinfortuna

    Tazmania: Verfressener Teufel - Leser-Test von sinfortuna Wer kennt Ihn nicht, den tasmanischen Teufel? Damit meine ich (selbstverständlich) nicht den "echten" in der freien Natur lebenden kleinen Wutz, sondern denjenigen, welcher vor allem in der Comic-Literatur vorzufinden ist und sich generell als äußerst nervöses, ungeduldiges und extrem verfressenes Kerlchen erweist. Nun ja, wie dem auch sei, auf jeden Fall hat Taz einen Heißhunger auf fast alles, was ihm in die Quere kommt, besonders große Vogeleier haben es ihm dabei augenscheinlich angetan. Als er von einer Legende Kenntnis erlangt, welche besagt, dass ein Ei des Seevogels von nahezu gigantischen Ausmaßen existiere, ist er außer Rand und Band und (natürlich) wild entschlossen, jene prachtvolle Mahlzeit schnellstmöglichst ausfindig zu machen.

    Gelandet sind wir in diesem Fall endlich wieder einmal seit längerer Zeit im Genre der Jump and Runs, so dass sich bei "Tazmania" primär eine sehr junge (oder zumindest junggebliebene) Zielgruppe angesprochen fühlen soll. Ich berichte Euch nun über die Version für das gute alte Sega Mega Drive, welche Anfang der 90er erschien und möglicherweise dem ein oder anderen Hüpfspielfan zumindest für wenige Wochen Freude bereiten konnte. Ich persönlich, der generell Hüpfgames nur sehr selten etwas abgewinnen kann, konnte mich nie so richtig für dieses MD-Modul begeistern, trotzdem war nicht alles schlecht, was sich mir seinerzeit darbot. Natürlich sind wir es, welche schon nach sehr kurzer Zeit die Führung des verfressenen Biests übernehmen und in der Folgezeit praktisch alles aus dem Weg räumen, was sich zwischen uns und der heißbegehrten fetten Beute in den Weg stellen möchte.

    Dem Genre entsprechend hüpfen wir überwiegend durch die unterschiedlichsten Landschaften, wobei unser besonderes Markenzeichen die sehr effektive Wirbelattacke ist, mit der wir die Feinde sozusagen vom Bildschirm fegen können. Auf unserer langen beschwerlichen Reise zum Nest des Riesenvogels müssen wir zudem traditionsgemäß zahlreiche Abgründe überwinden, machen aber nicht gerade selten das ein oder andere sehr nützliche Extra ausfindig, welches unser Vorankommen regelmäßig erheblich erleichtert, selbstverständlich sind die Extraleben da von enormer Bedeutung und entsprechend besonders wertvoll. Schnell erkennen wir hier bei Tazmania", dass Spielwitz und Humor eindeutig im Vordergrund stehen sollen, was phasenweise dann auch tatsächlich ganz gut rüberkommt. Doch dazu später noch mehr. Zunächst einmal steuern wir Taz durch ödes Steppengebiet, in denen lebensgefährliche Stellen wie zum Beispiel Treibsand aber auch riesige Wasserfontänen, welche uns zu erschlagen drohen, praktisch an der Tagesordnung stehen. Des Weiteren haben wir natürlich ebenso alle Hände voll zu tun, was das Auftauchen des feindlichen Gesocks angeht, so zum Beispiel die Steinmonster, welche generell sehr aggressiv sind, sich aber als Treppe zu höhergelegenen Ebenen nutzen lassen, sofern man sich diesen langsam annähert.

    Habt Ihr jenes Steppengebiet hinter Euch gelassen, erwartet Euch ein völlig anderes Gelände, wir finden uns urplötzlich im Umfeld einer großen Fabrik wieder, wo völlig neue Gefahren auf uns lauern. Glutheiße Öfen, gewaltige Kolben und messerscharfe Propeller stellen dabei ein besonders Problem da ständig müssen wir hier aufpassen, nicht zerschnibbelt oder zermanscht zu werden. Im darauffolgenden Urwaldlevel müssen wir uns hingegen mit unter anderem fleischfressenden Pflanzen herumschlagen und in der Eis- und Schneelandschaft setzen wir uns nicht nur mit dem sehr rutschigen Untergrund auseinander, sondern müssen höllisch darauf aufpassen, dass wir im eiskalten Wasser nicht jämmerlich erfrieren. Abwechslung ist im Hinblick auf das Leveldesign auf jeden Fall hier bei "Tazmania" Trumpf, denn wir statten im weiteren Verlauf des Games ebenso einer großen Mine einen mehr oder weniger unfreiwilligen Besuch ab, in denen wir uns durch zahlreiche labyrinthartige Gänge quetschen müssen. Ab und an müssen zudem Kisten verschoben und Bomben gelegt werden, um die nächste Plattform erklimmen zu können, grundsätzlich sollte uns demzufolge eigentlich nicht langweilig werden. Schließlich machen wir antiken Ruinen der Azteken unsere Aufwartung, in denen uns kleine Blutsauger in Form von Horden an Fledermäusen und bösartige feuerspuckende Drachenköpfe die Hölle heiß machen wollen. Allen Leveln ist dabei gemeinsam, dass am Ende ein mies gelaunter Endgegner auf uns wartet, der unser Auftauchen alles andere als prickelnd findet. Sollten wir auch diese Hürde schadlos genommen haben, erreichen wir letztlich das Ziel unserer Reise, nämlich das Nest jenes gewaltigen Seevogels, welcher wenig überraschend kaum erfreut über unseren Besuch ist und sich dementsprechend energisch zur Wehr setzt.

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Tazmania
Tazmania: Verfressener Teufel - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Tazmania-Classic-36659/Lesertests/Tazmania-Verfressener-Teufel-Leser-Test-von-sinfortuna-1002444/
26.06.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/tazmania.jpg
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