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  • Teenage Mutant Hero Turtles Arcade: Cowabunga - Leser-Test von alpha_omega

    Teenage Mutant Hero Turtles Arcade: Cowabunga - Leser-Test von alpha_omega So lautete das Motto, der wohl vier bekanntesten Schildkröten der Welt. Ursprünglich im Jahre 1984 als Undergroundcomicserie gezeichnet, bei der auch reichlich Blut floss und mit Fluchwörtern nicht gegeizt wurde, avancierten die Teenage Mutant Ninja Turtles Ende, die in unseren Gefilden, bzw in Europa auch als Hero Turtles in Erscheinung traten, zu einer der beliebtesten Zeichentrickserien, die es zum damaligen Zeitpunkt gab. Die vier Hauptakteure, Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo waren vier mutierte Schildkröten, die zusammen mit ihrem Meister Splinter, einer mutierten Ratte, in der New Yorker Kanalisation lebten und am liebsten Pizzen aßen. Splinter sollte den Turtles übrigens nicht nur die Kunst des Ninjutsu in Perfekten beibringen, sondern auch eine Vaterrolle übernehmen, da auch jeder der einzelnen Schildkröten seinen eigenen individuellen Charakter hatte und somit individueller Sorge bedacht wurde. Während Leonardo der Anführer und Donatello der Denker eher als die beiden sachlichen Typen galten, so sollten vor allem Raphael der Draufgänger und Michelangelo der Komiker in das eine oder andere Fettnäpfchen treten. Ihrer Popularität schadete diese Tatsache allerdings nicht, ganz im Gegenteil. Der ewige Kontrahent der Turtles war ein gewisser Shredder, ein ehemaliger Schüler von Meister Splinter, der zusammen mit dem Gehirn Krang, sowie dessen Foot-Clan und den Mutanten Rocksteady und Bebop gemeinsam die Welt erobern wollte. Aber auch die Turtles hatten außer Splinter noch tatkräftige Unterstützung, in Form der Reporterin April O'Neil, die auch das geheime Versteck der Turtles kannte.

    Soweit ein wenig zum Inhalt der Serie. Aufgrund des weltweiten Erfolges der Serie sollten Anfang der 90er Jahre auch diverse Kinofilme in den Lichtspielhäusern präsentiert werden. Und wie nicht anders zu erwarten, sollten sich die Turtles auch auf fast allen damaligen Spielkonsolen wiederfinden. Für den Amiga sollten insgesamt drei verschiedene Umsetzungen veröffentlich werden. In folgendem Review werde ich mich mit der Arcadeversion beschäftigen, die kurz zuvor auf einem Coin in Automaten erschien. Das Besondere an der Automaten Version war, dass man mit allen vier Charakteren gleichzeitig ins Spielgeschehen eingreifen konnte, sprich bis zu vier Spieler konnten sich um diesen Automaten versammeln, was natürlich einen Mordsspaß mit sich brachte. Die Version für den Amiga erschien übrigens im Jahre 1991 und sollte von Image Works vertrieben werden. Ob es sich bei dieser Portierung um einen ähnlichen Kracher handelte, wie bei der von Konami entwickelten Spielautomatenversion, erfahrt ihr in folgendem Review.

    Die Story wurde natürlich in Anlehnung an die Zeichentrickserie geschrieben, sodass wir zumeist damit beschäftigt sind, unsere Freunde, in Form von April oder Splinter zu retten, bzw zu befreien, sowie den Obermacker Schredder, mit samt seiner Mutantenbrut und dem Oberbrain Krang zu stoppen. Durch insgesamt zehn abwechslungsreiche 2D Levels prügeln wir uns also nun im typischen Beatém up Stil, der es uns ermöglicht in die Tiefe Raumes zu gelangen. Also so wie wir es bei den meisten Spielen dieser Art, wie zum Beispiel Double Dragon oder Final Fight, bereits schon kannten. Auf den Weg durch die einzelnen Runden erwarten uns selbstverständlich eine Menge Fußsoldaten, feindliche Roboter, aber auch hin und wieder leckere Pizzen, die unsere Energieleiste wieder auffüllen. Als knackige Endbosse müssen in den ersten Levels die trotteligen Gehilfen Rocksteady, das mutierte Nashorn und Bebop, das ebenso dümmliche Warzenschwein, herhalten, bevor es zum Showdown mit dem Obermacker Schredder kommt. Ein Multitap benötigen wir für dieses Amigaspiel allerdings nicht, da auf den grandiosen Vierspielermodus von der Automatenversion leider verzichtet werden muss und wir uns nun mit einem simultanen Zweispielermodus begnügen müssen. Auch konnte das geniale Intro der Automatenversion nicht mit in die Amigafassung übernommen werden, sodass wir nun lediglich drei animierte Bilder zu Beginn des Spieles sehen und keinen Comicfilm zu sehen bekommen. Natürlich können wir vor Spielbeginn unseren Lieblingscharakter auswählen, der sich nicht nur durch die individuelle Optik des Stirnbandes auszeichnet, sondern auch seine auf sich zugeschnittenen Waffen tragen wird. So kämpft Michelangelo also mit seinen geliebten Nunchakus, während Donatello mit dem Bö, einem Schlagstock ins Gefecht zieht. Zudem Waffen erhält jeder Turtle zudem noch drei verschiedene Schlag- und Trittkombos, diese sind allerdings bei allen gleich.

  • Teenage Mutant Hero Turtles Arcade
    Teenage Mutant Hero Turtles Arcade
    Publisher
    Image Works
    Developer
    Probe Software
    Release
    1991
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Teenage Mutant Hero Turtles Arcade
Teenage Mutant Hero Turtles Arcade: Cowabunga - Leser-Test von alpha_omega
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05.08.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/TMHT018.jpg
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