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  • Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack im Gamezone-Test

    Ein neues Abenteuer im völlig klassischem Gewand – doch auch leider exklusive Spielspaß!

    Das Jahr 2009 ist das Jahr der pizzafressenden Kampfschildkröten. Neben dem 25jährigen Jubiläum der "Teeenage Mutant Ninja Turtles" lieferte Publisher Ubisoft auch reichlich spielerischen Nachschub für die zahlreichen Fans. Darunter befand sich nicht nur der "Smash Bros."-Klon, sondern auch die Neuauflage des wohl besten Schildkröten-Spiels "Turtle in Time". Angelehnt an diesen Klassiker dürfen nun Nintendo DS Besitzer in "Arcade Attack" ein völlig neues und dennoch altbekanntes Abenteuer bestreiten.

    Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack Leonardo, Raphael, Michelangelo und Donatello! Manch einer verbindet diese großen Namen mit bekannten italienischen und ehrwürdigen Künstlern, für andere wiederum verbirgt sich dahinter eine schlagkräftige Kampftruppe aus mutierten Schildkröten. Seit dem "Zwischenfall" leben die vier Zusammen mit der riesigen Ratte Splinter in den Kanälen des New Yorker Untergrund und sorgen für Recht und Ordnung. Kaum das neue Videospiel zum daddeln ausgepackt, ruft auch schon wieder die Pflicht! Diebe, Mörder und noch schlimmere Zeitgenossen nutzen die Gunst des aufkeimenden Chaos und verbreiten Angst und Schrecken. Daher keine Zeit für Vergnügen, denn die vier Schildkröten müssen ihr erlerntes Ninjahandwerk schultern und den bösen Buben mal wieder die Leviten lesen. Das hinter all dem Übel natürlich wieder ein alter Bekannter steckt und die ganze Geschichte, zwar witzig als schwarz/weißes Comic präsentiert, aber abermals nur banales Geplapper liefert, dürfte ein jedem von euch fast schon klar sein. Nach einigen Runden in der New Yorker Innenstadt geht es dank Zeitmaschine in die Zukunft und schlussendlich ins digitale Nirvana, um Schrottlaube Schredder wieder einmal die Fresse polieren zu können - hach sind sie nicht herrlich, die seligen alten Zeiten der Kindheit mit den witzigen Pizzaliebhabern!

    Action ohne Abwechslung

    Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack Nicht nur die Story erinnert frappierend an den Kultklassiker auf dem SNES, auch das Gameplay, welches sich strickt an die Vorgaben des Untertitels "Arcade Attack" hält, gleicht in gewisser Weise seinem Vorbild. Vor jedem der insgesamt acht Abschnitte schnappt ihr euch zwei der vier Turtles und könnt entweder alleine mit einem CPU-Kollegen, oder aber per Wi-Fi und zweier vorhandener Spielmodule kooperativ mit einem Freund auf Prügeltour gehen. Auf dem Papier beweisen Leonardo, Raphael, Michelangelo und Donatello unterschiedliche Fähigkeiten und haben tatsächlich dank der unterschiedlichen Bewaffnung spielerisch Vor- und Nachteile, doch in Sachen Stärke, Lebenskraft und Willen kann man den Unterschied eigentlich nur kaum ausmachen. So ist es fast einerlei, mit welchem von den Vieren man sich tatsächlich anfreundet.

    Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack Jeder der Abschnitte, seien es nun Dachterrassen, Abwasserkanäle, virtuelle 1100101-Welten oder Bürogebäude, serviert einen regelmäßigen und recht kurzen Schlagabtausch mit einer Handvoll böser Buben oder Schergen des Schredders und darüber hinaus ... ja eigentlich gar nichts mehr! Ihr habt ganz richtig gelesen! Die grünen und recht hölzern animierten Schildkröten dackeln einige Meter durch die pseudo-3D Optik von links nach rechts und werden alsdann von einigen Feinden attackiert, welche es mit ordentlichen Backpfeifen umzunieten gilt. Anschließend wird der Zyklus nahezu identisch wiederholt! Keine Rätsel, keine Hüpfpassagen, ja nicht einmal irgendwelche Fallen sorgen für ein vorsichtiges oder taktisches Vorgehen.

    Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack Es herrscht spielerisch auf dem Schlachtfeld eine absolut gähnende Leere, obwohl jeder Turtle ja sogar eigene und spezielle Moves auf dem Kasten hat. Buttoncombos lassen die Fäuste fliegen und Füße in die Höhe schnellen und je nach Eingabe fliegt auch so mancher Gegner in die Luft. Doch letztendlich beschränkt man sich auf simples Buttonsmashing und gelangt damit innerhalb von nicht einmal zwei Spielstunden zum Abspann! Weder die etwa zehn, ziemlich stereotypisch veranlagten Gegnerarten, die ab und an mit Pfeil & Bogen oder Handgranaten für Ärger sorgen, noch die bisweilen auftauchenden Bosse können dem Ninjaquartett auch nur ein Härchen krümmen und sollte man dennoch unverhofft ins Gras beißen, reichen einige Punkte für die sofortige Widerbelebung aus. Man mag durchaus kurzzeitig Gefallen an der kurzweiligen Action finden, doch beim besten Willen kann der vorhandene Spielumfang die nötigen Ausgaben für das Spielmodul nicht rechtfertigen!

  • Aktuelles zu Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack

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Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack
Teenage Mutant Ninja Turtles: Arcade Attack im Gamezone-Test
Ein neues Abenteuer im völlig klassischem Gewand – doch auch leider exklusive Spielspaß!
http://www.gamezone.de/Teenage-Mutant-Ninja-Turtles-Arcade-Attack-Spiel-36775/Tests/Teenage-Mutant-Ninja-Turtles-Arcade-Attack-im-Gamezone-Test-992594/
11.12.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/12/TMNTAADSscreenshot7_26146137960_3742.jpg
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