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  • Tekken 2: Ein Klassiker unter den Prügelspielen - Leser-Test von Goreminister

    Anschließend begab er sich zur gleichen Klippe von wo ihn sein Vater als Kind geworfen hatte und lässt Haihachi in die Tiefe stürzen. Fortan führt Kazuya die Mishima Zaibatsu erfolgreich kommt im Verlauf der Geschichte mit der liebreizenden Wildhüterin Jun Kazama zusammen. Allerdings wird er auch immer mehr in düstere Machenschaften verstrickt um neue dunkle Kräfte zu entwickeln von denen keiner ahnt, welche Ausmaße diese annehmen werden...Und auch sein Vater ist nicht so tot wie man nach dem Sturz in die Schlucht meinen konnte und sinnt auf Rache, als er von einem zweiten Turnier erfährt, welches von seinem Sohn anberaumt und mit einem gigantischen Preisgeld versehen wurde.

    Zu den Neuzugängen in der Liste der insgesamt 25 Charaktere, gesellet sich Kazuyas Freundin Jun Kazama, ebenso wie der Dromaeosaurier Alex, welcher in einem Genexperiment von Doctor Boskonovitch (Einer der freischaltbaren Charaktere aus Tekken 3) erschaffen wurde. Alex ist sozusagen die Gegenvariante des Kängurus Roger, welches man ebenso wie den Dino erst frei spielen muss. Zu den weiteren, insgesamt 15 freischaltbaren, Kämpfern, gesellt sich auch das Gegenstück zu Devil, nämlich Angel, wobei beide der Charaktere über die gleichen verheerenden Moves verfügen, wie z.B. Laserstrahlen, die aus den Augen hervorschießen. Auch Muay Thai Boxer Bruce Irvin gesellt sich zum Cast der Neulinge, ebenso wie Taekwondo-Meister Baek Doo San und "Supercop" Lei Wulong. Und auch der tot geglaubte Haihachi kommt zum Zuge und tritt natürlich bei dem Turnier an, um Kazuya in die Schranken zu weisen, damit er sein Imperium wieder an sich reißen kann.
    Natürlich gibt es auch ein Widersehen mit alten Bekannten, wie z.B. mit dem Judo Experten Paul Phoenix, dem Cyborg-Samurai Yoshimitsu, dem Wrestler mit der Tigermaske namens King oder dem Bruce Lee ähnlichen Marshall Law. Die sexy Damen Michelle Chang und Nina Williams dürfen selbstverständlich nicht fehlen, genau wie die überarbeitete Version des Fleisch- und Stahlberges Jack.
    Damit bietet sich dem Spieler eine äußerst amtliche Auswahl an Charakteren, die zudem durch ein gelungenes Charakterdesign überzeugen können, was wohl auch maßgeblich zum Erfolg der Serie beigetragen hat. Zudem umgibt wirklich jede der Figuren eine ganz individuelle Story, bzw. ein alternatives Spielende, je nachdem mit welchem Charakter man den Arcade-Mode zum Abschluss bringt.

    Und wo wir schon bei den verschiedenen Modi sind, wollen wir uns die restlichen natürlich auch einmal genauer ansehen. Im obligatorischen und bereits erwähnten Arcade-Modus, welcher dem Vorbild aus der Spielhalle nachempfunden wurde, sind anfangs 10 Kämpfer wählbar. Absolviert man alle Kämpfe mit den jeweiligen Protagonisten kann man hierbei natürlich auch noch die weiteren Charaktere frei schalten und sich die verschiedenen End-Credits ansehen. Der VS-Mode ist ebenso klassischer Bestandteil von Prügelspielen und darf auch bei Tekken 2 nicht fehlen. Hierbei habt ihr, wie der Name schon sagt, die Möglichkeit eure virtuellen Kampfkünste mit denen eurer Freunde zu messen oder einfach nur gegen einen computergesteuerten Gegner in den offenen Schlagabtausch zu gehen. Im Team-Modus kann man gleich zwei verschiedene Kämpfer pro Mannschaft wählen, die dann nacheinander antreten. Leider ist es hierbei nicht möglich die jeweilige Figur innerhalb des Kampfes zu wechseln, weswegen der zweite "Prügelknabe" erst ins Geschehen eingreift, wenn der Erste besiegt wurde. Der Survival-Modus ist sehr schlicht, gilt es hierbei doch nur so viele Gegner wie möglich und nacheinander vom Bildschirm zu fegen ohne selbst K.O. zu gehen. Gegen wen man anzutreten hat wird hierbei im Zufallsverfahren ermittelt, doch man sollte auf seine Energieleiste achten, da diese zwischen den Kämpfen nur partiell wieder aufgefüllt wird. Abgerundet wird das Ganze mit dem Time Attack und dem Trainings-Modus, bei dem ihr ein wenig Nachhilfe in Sachen Schlagkombos, bzw. Attacken nehmen könnt.
    Somit kann sich wohl niemand über eine mangelnde Vielfalt an Modi beschweren, so das diese den Spieler lange genug bei der Stange halten sollten, zumal es jede Menge freispielbarer Charaktere gibt, die für zusätzliche Langzeitmotivation sorgen. "Mal eben" hat man diese nämlich nicht dem verfügbaren Kämpferrepertoire hinzugefügt.

    Wie eingangs erwähnt, ist die Steuerung auch für Einsteiger geeignet und verlangt dem Spieler bei den Basis-Moves keine komplizierten Tastenkombinationen ab. Die vier verschiedenen "Grundbuttons" wurden hierbei mit rechten und linken Schlägen und Tritten versehen, wobei man natürlich auch diverse Kombos ausführen kann, wenn man zwei Knöpfe gleichzeitig oder in einer bestimmten Reihenfolge drückt. Je nach Figur, verfügen diese natürlich über die unterschiedlichsten Schläge, Tritte, Würfe und Kombos. Während sich ein Marshall Law z.B. elegant seiner Beine und Arme bedient um seinen Gegnern den Garaus zu machen, versucht Jack seine Feinde mit roher Gewalt niederzustrecken. Kann Law nicht so viele Treffer einstecken, so ist er doch wieselflink, wohingegen Jack zwar einige Punches aushält, aber dafür nicht sonderlich agil ist. An diesem kleinen Beispiel seien einmal die unterschiedlichen Vor- und Nachteile der verschiedenen Kämpfer erklärt. Die Basisbefehle sind schnell erlernt und leicht umsetzbar, so das man sofort ins Geschehen eingreifen kann. Zwar muss man ein wenig tüfteln, bis man auch die etwas schwereren 10ner-Kombos oder die neu hinzugekommenen Counter-Attacks zustande bekommt, aber diese kann man immer wieder im Trainings-Modus üben, bis man sie schlussendlich aus dem Effeff beherrscht. Die Übersetzung der Steuerbefehle von Pad auf Spielfigur funktioniert tadellos und die Protagonisten bewegen sich butterweich und teilweise schon anmutig über den Screen, so dass man bei dem Spiel im Bereich der Steuerung keine großen Schwächen feststellen kann. Für die Spieler heutzutage mag der Spielablauf dennoch etwas träge sein, denn wen man sich Prügelspiele der "Neuzeit" oder die neusten Tekken-Teile ansieht, so bewegen sich die Figuren hierbei ungleich schneller und, logischer Weise, noch viel flüssiger als bei Tekken 2. Für 1996 war Tekken 2 allerdings eine absolute Referenz, die sowohl Einsteiger, als auch Profis zu fordern wusste, wobei die Steuerung gegenüber des ersten Teils noch einmal verfeinert und ausgebaut wurde.

    Die Grafik steht den anderen positiven Punkten in nichts nach und konnte im Gegensatz zum ersten Teil, der ein Jahr zuvor erschien, noch einmal zulegen. Die Polygonzahl der Charaktere wurde erhöht und das Ganze ungleich detaillierter gestaltet. Die Hintergründe sind nach wie vor zweidimensional gehalten, fallen aber durch eine angenehme Variationsvielfalt auf. Beinahe jeder Charakter hat somit seine ganz eigene Umgebung spendiert bekommen, in der man sich dementsprechend auf die Glocke geben kann. Sei es nun, das man Kämpfe im Grand Canyon austrägt, sich in dunklen Gassen verdrischt, in den tiefen Wäldern oder an einem Strand die Fäuste sprechen lässt.
    Abgerundet wird dies durch ein mehr als ansprechendes Render-Intro, sowie durch die schon erwähnten End-Credits, die ebenfalls aus vielen einzelnen Render-Outros bestehen, welche von Charakter zu Charakter variieren. Sicherlich kann Tekken 2 nicht mit dem Standard mithalten, der uns bei neueren Spielen der Serie erwartet, doch wenn man bedenkt, das der Titel schon gut elf Jahre auf dem Buckel hat, so lässt sich das Ganze doch durchaus sehen. Die Animationen wurden gekonnt umgesetzt und individuell auf die jeweiligen Spielfiguren angepasst, so das jeder mit seinen Eigenarten beigeistern kann.

    Der Sound fügt sich dementsprechend gut in das Gesamtbild ein und wohl jeder, der das Spiel seinerzeit bis zur geistigen Erschöpfung gespielt hat, wird sich auch heute noch lebhaft an die Worte "The King of Iron Fist Tournament...Enter the Tekken" erinnern. Darüber hinaus gibt es jede Menge Sprachsamples und Kampfschreie der verschiedenen Kämpfer, die nach dem einleitenden "Fight" ertönen und welche ebenfalls gut umgesetzt wurden. Musikalisch klingt die Intromusik vielleicht noch bei dem ein oder anderen in den Gehörgängen, wobei man auch die Möglichkeit hat eine abgeänderte Remix-Version der Originalmusik im Spiel abzuspielen. Für ausreichend Variation ist also auch in diesem Bereich gesorgt und es wird mit jedem der Tracks die passende Atmosphäre erzeugt.

    Fazit: Wie schon gesagt, kann Tekken 2 nach heutigen Maßstäben natürlich nicht mehr mit neueren Prügelspielen mithalten, aber dennoch kann man sich dem Charme nicht verweigern, der damals wie heute versprüht wird und das Spiel somit zu einem Klassiker der Prügelspiel-Geschichte macht. Auch wenn die Animationen für den Gamer von heute etwas behäbig und langsam wirken, so haben diese vor über 10 Jahren dafür gesorgt, das der Titel ein ums andere mal über die Ladentheken ging und fast jedem Playstation-User ein Begriff ist/war. Wer sich also einmal die Wurzeln der Serie ansehen möchte, der kann das Spiel sicherlich gebraucht für ein paar Euro erstehen oder greift auf die zahlreichen Nachfolger zurück, die allesamt einen ähnlich hohen und höheren Standard inne haben.

    Negative Aspekte:
    ...erscheint heutzutage etwas "behäbig"

    Positive Aspekte:
    Massig Auswahl an verschiedensten Kämpfern, Herrliches Charakterdesign, Gute und leicht verständliche Steuerung, Gutes Kombo-System, Angenehm großer Umfang, Viele verschiedene Spielmodi

    Infos zur Spielzeit:
    Goreminister hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Tekken 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Goreminister
    8.9
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Tekken 2
    Tekken 2
    Publisher
    Sony
    Developer
    Namco Bandai

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Tekken 2
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07.11.2007
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