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  • Tekken 6 im Gamezone-Test

    Unglaublich aber wahr, die PSP-Version hat es geschafft die heimischen Konsolen auszustechen!

    Die Rollen der großen Beat'em'Up-Serien waren bisher klar verteilt! Das "Dead of Alive"-Franchise hatte seine Homebase auf der Xbox und "Tekken" die seine auf der Playstation. Diese Verteilung wurde dieses Jahr jedoch jäh erschüttert, denn mit "Tekken 6" debütierte Sonys Serie auch auf der Konkurrenzkonsole des Redmonder Konzerns. Anstatt jedoch einen imposanten Einstand in HD zu geben, wehte ein harter Wind aus dem Munde der Tester jegliche Partydekoration in die Wüste. Die Version für Sonys PSP spielt nun den Nachzügler und versucht aus den Fehlern der großen Brüder zu lernen. Ob's geglückt ist? Auf in den Fistfight!

    Mut zur Lücke

    Tekken 6 Tekken 6 Größter Kritikpunkt der Ableger für die Heimkonsole war der Kampagnen-Modus. Dieser war nicht nur total unausgeglichen sondern auch völlig belanglos und sinnfrei. Auf dem Handheld hingegen beweist man "Mut" zur Lücke und streicht den Kampagnen-Modus komplett aus dem Programm Was übrig bleibt sind die Modi, die Tekken den Ruf verschafft haben den es bis zum sechsten Teil genossen hat und wahrscheinlich immer noch genießt. Zunächst wäre da der Arcade-Kampf zu nennen. Dieser ist wie dem Namen schon zu entnehmen eine Homage an die Arcade-Version diverser Spielhallen auf der ganzen Welt. Falls ihr eher der Fan von Geschichte seid und die der Kämpfer schon immer spannend fandet, ist der Story-Kampf definitiv etwas für euch. Ohne tiefgründige Gedanken im Hinterkopf kämpft man hier noch für die ansatzweise richtigen Werte: Rache, Ehre, eigene Interessen, Familienkämpfe, oder einfach nur um die Weltherrschaft. Den allmorgendlichen Bus oder eure Haltestelle verpasst ihr allerdings wegen den anderen zwei Modi, die es in das Spiel geschafft haben. Leider könnt ihr euch nicht der Sucht hingeben die Charaktere nach und nach frei zuspielen. Denn von den 42 wählbaren Charakteren ist jeder einzelne von Anfang an frei geschaltet. Dazu gehören mitunter Leo, Miguel, Bob, Zafina und der weibliche Roboter Alisa. Unter dem Decknamen "Geisterkampf" und "Herausforderung" hat die UMD im Verbund mit eurem Handheld die Linzens zum Zeitstehlen. "Geisterkampf" ist eine schier endlose Serie aneinander gereihter Kämpfe über vier Runden. Habt ihr einen Kampf gewonnen, haltet ihr nicht nur Gold als Belohnung in Händen sondern ihr habt per Digikreuz die Wahl zwischen drei verschiedenen Gegnern. Anhand ihrer Statistik könnt ihr euch entweder den einfachen Weg durch schlechte Kontrahenten schlagen oder den statistisch besehen harten Weg aussuchen. "Herausforderung" hingegen ist eine komplett andere Baustelle. Ähnlich einem bestimmten Shooter von Epic, seht ihr euch immer wieder neuen Gegner-Wellen ausgesetzt und alle Waffen die euch bleiben sind eure Extremitäten.

    Vier Knöpfe für ein Halleluja

    Tekken 6 Tekken 6 Grundlegend wurde die Steuerung belassen wie sie ist: Zwei Knöpfe für die Schläge und zwei für die Tritte. Diese Verteilung kommt der PSP definitiv zu Gute. Beide Richtungseingaben gehen einfach von der Hand und übermitteln die optimale Kontrolle über das Kampfgeschehen. Eine kleine Neuerung hat sich dennoch auf der kleinen Version eingeschlichen. Ein Block funktioniert nun nämlich auch dann, wenn man komplett die Finger von jeglichen Eingabetasten lässt. So muss der Spieler nicht ständig nach hinten drücken um den an ihm verübten Angriff zu vereiteln. Die Gefahr ist vielmehr es wirklich zu schaffen die Finger ruhig zu halten. "Tekken 6" spielt sich auf der PSP beinahe so als wären die HD-Versionen direkt vom Handheld portiert worden und nicht umgekehrt. Die Steuerung wirkt wie aus einem Guss und ist eine Präferenz seines Genres. Ebenfalls exzellent gelungen ist die Kollisionsabfrage. Jeder Treffer sitzt richtig, egal wohin er geht. Durch diese gute rohtechnische Umsetzung verdient sich das Gold natürlich umso leichter. Wie ihr vielleicht schon erraten habt ist Gold das gängige Zahlungsmittel in Tekken 6. Wollt ihr also ein neues Stirnband für Jin kaufen, bearbeitet ihr seine Outfits einfach im Hauptmenü mit kostenpflichtigen Frisuren, Accessoires und Ähnlichem. Der Run auf das Tekken Gold ist euer Hauptantrieb im Spiel. So einfach wie es klingt, so fesselnd ist es! Dadurch dass die zugrunde liegende Mechanik so einfach, locker und flüssig von der Hand geht verdienen sich die Taler fast wie von selbst. Auch wenn manche Frisuren Preise im Millionenbereich verlangen, erwischt man sich doch irgendwann dabei auf genau diese überteuerten Güter zu sparen und natürlich zu kämpfen.

    Technik die begeistert

    Tekken 6 Tekken 6 Nicht nur spielerisch ist Tekken 6 ein absoluter Blickfang. Technisch weiß der Titel die Messlatte noch mal um einiges anzuheben. Die Charaktermodelle sind gewohnt detailliert und können die Optik des Vorgängers sogar ein wenig übertreffen. Absolutes Highlight sind die Videoclips, welche als Leckerli nach dem geschafften Storymodus für euch bereitgestellt werden. Egal wie komisch die Geschichte rund um euren Kämpfer ist, die Animation des Filmchens entschädigt für alle Bemühungen. Dagegen fallen die Kampfarenen ein wenig ab. Gerade in den martialisch wirkend erdachten Stages, wie eine von Lava durchzogene Höhle, zeigt beispielsweise der Boden seine hässliche Seite. Grobe Texturen ziehen sich quer über durch den Untergrund und scheinen neidisch zu den toll animierten Kämpfern aufzusehen. Obwohl die Level keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, können sie trotzdem mit ihren Ausmaßen punkten. Wenn sie zu euch aufblicken, bekommen sie allerdings schon ab dem dritten Gegner zu sehen, dass ihr zunehmend härter angefasst werdet. Wer also nach einer richtig deftigen Herausforderung sucht kann sich getrost auf dieses Werk einlassen. Passend dazu gibt es typische Technomusik die euch rhythmisch hämmernd durch Kämpfe und Menüs begleitet. Bringt ihr in der Arena ordentliche Kombos an den Mann, gibt es keinen Grund zur Beschwerde. Anhaltend gleich geblieben weiß die Geräuschkulisse schon seit Generationen zu überzeugen und auch dieser Teil braucht sich hier nicht zu verstecken.

    Seid ihr irgendwann der programmierten Gegner überdrüssig, könnt ihr euch einfach und schnell online nach neuen Gegnern umsehen. Lags oder andere bekannte Behinderung des Online-Spaßes sind uns während unserer Testphase nicht begegnet.

    Tekken 6 (PSP)

    Singleplayer
    8,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    einfache aber dennoch komplexe Steuerung
    grundsolide Technik mit netten Highlights und nur wenig „Kanten“
    Goldwahn – ein süchtig machendes Gadget
    simple aber fesselnde Modi
    grobe Umgebungstexturen
    keine freispielbaren Charaktere
  • Tekken 6
    Tekken 6
    Publisher
    Namco Bandai
    Developer
    Namco Bandai
    Release
    11.12.2009
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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992607
Tekken 6
Tekken 6 im Gamezone-Test
Unglaublich aber wahr, die PSP-Version hat es geschafft die heimischen Konsolen auszustechen!
http://www.gamezone.de/Tekken-6-Spiel-36805/Tests/Tekken-6-im-Gamezone-Test-992607/
21.12.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/12/Tekken6PSPScreen__4_.jpg
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