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  • Tekken: Dark Resurrection im Gamezone-Test

    Es hat kleine Fehler und es ist nicht immer fair zum Spieler. Aber es ist ganz klar ein gelungener Prügelspaß für unterwegs.

    Bisher glänzt Sonys PSP mit eher wenigen exklusiven Titeln. Viele Spiele sind bereits hinlänglich als PlayStation 2 Versionen erhältlich und machen damit die Sony Handheld Fraktion nicht unbedingt glücklich. Aber es schien, dass es am Ende des Tunnels hell wurde, denn Bandai Namco schickt mit Tekken: Dark Resurrection nicht nur eine der beliebtesten Prügelspiele ins Rennen. Konnten wir bereits vor einiger Zeit mit einer Vorabversion testen, was der kommende Prügelspaß wird bieten können, folgte nun endlich die Vollversion. Jetzt zeigt sich, ob Tekken hält, was es versprochen hat und um das rauszufinden, haben wir uns mal wieder gescheit geprügelt.

    Konsolenumsetzung, oder was?!

    Tekken: Dark Resurrection Tekken: Dark Resurrection Erschien die Vorabversion von Tekken auf Sonys PSP als durchaus neue Herausforderung, offenbart der komplette Umfang nun ganz deutlich, dass man doch mehr eine Portierung gezaubert hat als ein eigenständiges Spiel zu schaffen. Klar haben die Mannen im Interview auf der Games Convention 2006 in Leipzig versichert, dass man ein von Grund auf neues Spiel gezimmert hat. Aber so wirklich zu sehen ist das nun nicht mehr. Natürlich ist das Geschehen auf Sonys Handheld angepasst - die Wurzeln und Grundlagen lassen sich aber schlicht nicht verleugnen. Somit erscheint es mehr als eine Art Remix denn als wirkliche Neufassung. So bekommt in Sachen Umgebungen und Settings primär leicht umgestaltete Arenen früherer Teile. Durchaus gelungen, keine Frage aber für den wirklichen und wichtigen Flair des exklusiven Titels einfach zu wenig.

    Tekken: Dark Resurrection Tekken: Dark Resurrection Auf jeden Fall gewollt und von den Fans auch sicher gewünscht die nicht nur hohe Anzahl der Kämpfer - immerhin warten über 30 verschiedene Charaktere mit jeweils ganz spezifischen Eigenheiten auf einen guten Fight - aber gerade mal nur zwei neue Figuren zu schaffen ist etwas wenig. Vertrauen wir darauf, dass die Angaben der Mannen von Bandai Namco der Richtigkeit entsprechen und man im Verhältnis nur sehr wenig Zeit hatte, den PSP-Ableger zu schaffen. Und ein komplett neues Charakterdesign schluckt ja doch ein wenig Zeit. So sollte man hier einfach großzügig darüber hinweg sehen und sich daran erfreuen, dass Amor King wieder dabei ist oder Lei Woo Long, Xiaoyo, Christie, Marshall Law, Jin, Kazuya oder auch Jack-5 sowie Yoshimitsu oder Heihachi Mishima. Ebenfalls mit an Bord sind die neuen Kollegen aus Tekken 5 (Konsolenversion) wie z.B. Asuka, Feng Wei oder Ninja Raven. Bedürfen die inzwischen alten Hasen des Haudraufvereins keiner wirklichen Vorstellung, sollten zumindest die beiden Neuzugänge kurz näher beleuchtet werden: Dragunov und Lily heißen die Beiden, welche das Figurenkarussell ansehnlich erweitern. Speziell die junge Dame Lily, aus Monaco kommend, wird sicher nicht nur die Herren der Schöpfung zum Schwitzen bringen. Anmutig, schön und kämpferisch ein Ass, sollte man sich vor der kühlen Blonden in Acht nehmen, die so unschuldig drein schauen kann und es dennoch faustdick hinter den süßen Ohren hat. Hingegen ist der männliche Neuzugang eine wahre Kampfmaschine. Dragunov beherrscht verschiedene Stile und ist damit für seine Gegner unberechenbar. Er drischt alles kurz und klein und nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht.

    Viele Spielmodi & Shoppen

    Tekken: Dark Resurrection Tekken: Dark Resurrection Prinzipiell war es immer ein Trumpf der Tekken Serie, dass sie speziell mit verschiedenen Spielmodi glänzen konnte. Dies hat man natürlich auch für den Handheld-Spross übernommen. So können Einsteiger erst einmal vorsichtige Schritte im Trainingsbereich absolvieren ehe sie sich einem Kampf gegen die CPU stellen; Wahlweise natürlich auch, dank ad hoc Funktion, gegen einen menschlichen Mitspieler - und eine UMD ist dabei sogar ausreichend.
    Wer sich hingegen rein für die Klopperei gegen die CPU entscheidet und nicht viel Zeit investieren will, weil man einfach nur mal auf ein paar Minuten Schlägerei Lust hat, der sollte sich für den Schnellkampf entscheiden. Auch der Arcade-Bereich lädt zu einer gepflegten Prügelrunde für zwischendurch ein. Und egal für welchen Modus man sich am Ende entscheidet, die Grundregel lautet immer: Überleben und der Gegner muss auf die Matte. Und damit verhält es sich auch im Story-Modus nicht wirklich anders, d.h. eine bestimmte Anzahl an Kämpfen muss absolviert werden, aus denen ihr als Sieger hervorgehen solltet. Habt ihr diese Kämpfe überstanden, steht nur noch der Obermotz Jinpachi zum Bezwingen an. Seid ihr siegreich, bekommt ihr - Tekken typisch - ein passendes Filmchen serviert und erhaltet so ein Stückchen mehr Einsicht und lernt eure Haudegen ein wenig besser kennen. Und jede erfolgreich zum Sieg geführte Figur offenbart eine andere Sequenz, die ihr euch im Übringen im Movie-Modus (Bonusbereich) so oft ansehen könnt wie ihr wollt. Einzige Voraussetzung: Frei gespielt muss das Filmchen sein.

    Tekken: Dark Resurrection Tekken: Dark Resurrection Sind die bisherigen Spielmodi unterm Strich alte Bekannte, erweist sich das sogenannte Tekken Dojo als Neuerung. Natürlich geht es auch hier darum den Gegner mit gekonnten Schlägen auf die Matte zu schicken und der Rahmen dieses Bereiches zeigt sich fast ebenso wie ein Story-Modus, denn einen Hintergrund hat man euch für den Tekken Dojo ebenfalls kredenzt. Hierbei geht es darum, dass ihr mit den Kämpfern in verschiedenen Kampfschulen antreten und beweisen müsst, was in euch steckt. Dabei geht es allerdings gesamt nicht um einfache Kämpfe an sich, die nach einer gewissen Anzahl einen finalen Sieg garantieren. Vielmehr müsst ihr euch immer wieder durch Qualifikationsrunden schlagen und erst wenn ihr diese erfolgreich absolviert habt, könnt ihr an den jeweiligen Kampfschulturnieren teilnehmen. Natürlich heißt es dann im Turnier selbst siegreich zu sein, denn nur der Sieg selbst führt dazu, dass ihr dicke Geldprämien einstreichen könnt. Im Übrigen laden auch der Goldrausch-Modus als auch der Zeitangriffs-Modus dazu ein, fix ein paar Kröten aufs eigene Konto zu packen. Und gesamt könnt ihr das erspielte Geld für nützliche Goodies, wie z.B. Rüstungen, Stiefel, Masken, Ketten aber auch Hüte und mehr oder weniger sinnige Extras ausgeben.

    Wer keine Lust auf ein Einzelspiel hat, der bedient sich am Besten der integrierten und schon angesprochenen Wireless Funktion und schickt seine Konkurrenten auf die Matte. Der sogenannte Ad Hoc Modus erlaubt euch flotte Fights für Unterwegs. So reicht zwei Spielern eine UMD, um in den Mehrspielerpart von Tekken einzutauchen. Und wem das immer noch nicht reicht, greift auf das wiederbelebte Tekken Bowling zurück, dass gleichfalls enthalten ist.

    Freude & Frust liegen dicht beieinander

    Tekken: Dark Resurrection Tekken: Dark Resurrection Zeigte sich seinerzeit die Vorabversion von einer überaus vielversprechenden Seite, und durfte man irgendwie hoffen, dass die fertige Fassung wohl noch einen Feinschliff serviert bekommt, erweist sich selbige leider nicht so. Zwar braucht sich der Umfang des Prüglers in keiner Weise zu verstecken; Das allerdings ebenfalls frei Haus mitgelieferte Frustpotential trübt die Freude doch massiv. Dazu kommen technische Unzulänglichkeiten, die komischerweise in der Vorabversion nicht zu finden waren, jetzt dafür umso mehr enthalten sind. Optisch bemessen muss sich Tekken auf Sonys PSP sicher nicht verstecken. Auch wenn seitens Bandai Namco gerne darauf hingewiesen wurde, dass es sich um eine angebliche Neuentwicklung handelt, was ja am Ende nicht ist, müssen sich die Macher keine Vorwürfe anhören. Der Transport des 4:3 auf 16:9 Format hat dem Spiel gut getan, ohne Frage. Gesamt hat man zwar die Hintergründe gegenüber dem Konsolenbruder reduziert, dafür sind die Figuren umso mehr in den Mittelpunkt gerückt. Und die können sich zweifelsfrei sehen lassen. Auf jeden Fall mit hinreichenden Details versehen, überzeugen die bekannten als auch die zwei neuen Kandidaten nicht nur mit ihrem Aussehen. Die ebenfalls spendierten Bewegungsabläufe, die partiell auch eine Überarbeitung erfahren haben, wirken auch auf Sonys Handheld flüssig und gekonnt. Ebenfalls hat man den Kampfaktionen noch ein paar Detailstufen mehr spendiert, so dass der Prügelspaß noch mehr ins Auge sticht.

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Tekken: Dark Resurrection
Tekken: Dark Resurrection im Gamezone-Test
Es hat kleine Fehler und es ist nicht immer fair zum Spieler. Aber es ist ganz klar ein gelungener Prügelspaß für unterwegs.
http://www.gamezone.de/Tekken-Dark-Resurrection-Spiel-36811/Tests/Tekken-Dark-Resurrection-im-Gamezone-Test-990911/
18.09.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/Armor_King_01.jpg
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