Katsuhiro Harada ist nach wie vor gegen DLC-Charaktere in Fighting Games. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Auch in Kampfspielen hat der DLC Einzug gehalten, fast alle auf dem Markt befindlichen Fighting Games bieten inzwischen gegen bare Münze zusätzliche Charaktere zum Download an. Einer der wenigen die sich nach wie vor strickt dagegen wehren ist der Tekken Produzent Katsuhiro Harada. Er vertritt die Meinung, dass sich für ein ausgeglichenes Gameplay alle Kämpfer auf der Disk befinden, oder wenigstens kostenlos erhältlich sein müssen, damit alle Spieler dieselben Chancen haben. In einem Interview mit Eurogamer bekräftigte er seinen Standpunkt erneut:
"Meine Bosse fragen mich immer wieder, wie meine Pläne bezüglich DLC aussähen. Wie viel Geld könnten wir damit machen? Sie sind eine Firma, klar, sie müssen Geld verdienen. Darum fragen sie mich das immer wieder. […] Aber ich habe meinen Standpunkt nicht geändert. Wenn man ein Fighting Game macht, müssen sich alle wichtigen Bestandteile auf der Disk befinden, oder zumindest kostenlos erhältlich sein. […] Wenn man mich vor die Wahl stellen würde, ob ich DLCs einbaue oder Namco verlassen müsste, ich würde gehen. Oder ich würde jemand anderen fragen, ob er es macht."
Harada könnte sich höchstens vorstellen, dass nicht spielentscheidender Content, wie ein neuer Soundtrack oder neue Ending-Videos kostenpflichtig als DLC angeboten würden. So etzwas würde sich nicht aufs Spiel auswirken, weswegen man es den Spielern anbieten könnte. Das komplette Interview, in dem er auch noch auf viele weitere Aspekte eingeht, findet ihr bei Eurogamer.







Und jeder der DLC ablehnt ist für mich ein Held! Punkt!