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  • Tenchu: Return from Darkness - Zurück in die dunkle Ecke - Leser-Test von Leitwolf

    Tenchu: Return from Darkness - Zurück in die dunkle Ecke - Leser-Test von Leitwolf Tenchu: Return from Darkness ist der schon mittlerweile dritte Teil der Stealthreihe. Hinter dem neuen Namen verbirgt sich jedoch die Xbox Version, die gegenüber der Ps2 Version, die unter dem Namen "Wrath of Heaven" veröffentlicht wurde, mit einer Menge an kleinen Verbesserungen auftrumpfen kann. Das ganze spielt sich wie immer im 16. Jahrhundert irgendwo in Japan ab. Ähnlich wie bei den Genrekollegen müsst ihr hier Gebäude infiltrieren, Zielpersonen ausschalten und was ein Meuchelmörder halt noch so alles anstellen muss. Ihr seid zwar klar im Vorteil wenn ihr in den Schatten bleibt und die Gegner von hinten erwischt, aber wenn es nicht anders geht, dann könnt ihr eure Feinde im Zweikampf besiegen.
    Tenchu geht da nicht zimperlich zur Sache und schon in der ersten Stage werdet ihr ganze Räume mit Blut vollsprenkeln.

    Euch stehen zu Beginn des Spiels zwei Charaktere zur Verfügung. Der Anführer der Shinobi-ryu Ninjasekte Rikimaru und Ayame, die schon von klein auf zum Ninja trainiert wurde.
    Je nachdem für welchen Charakter ihr euch entscheidet, werdet ihr auch die Storyline anders erleben. Beide starten in verschiedenen Missionen und haben teilweise auch völlig verschiedene Aufträge. Die Story entfaltet sich erst durch die Missionen hinweg und es fängt alles ganz harmlos an. So kriegt ihr erst einmal einen feinen Einblick in den Arbeitstag eines Meuchelmörders und ehe ihr euch versehen könnt, steckt ihr auch schon mittendrin im Schlammassel. Es geht ganz wie in alten Zeiten wieder um Dämonen, Magische Schwerter und böse Fürsten, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen, aber euch jetzt noch weitere Details zu verraten wäre kriminell....

    ...Also geht's auch schon direkt mit dem Gameplay los.
    Wie schon oben erwähnt könnt ihr euch entweder für Rikimaru oder Ayame entscheiden. Logischerweise ist der feine Herr Rikimaru einen ganzen Klotz schwerer als seine weibliche Mitspielerin, ist aber auch einen ganzen Batzen stärker als selbige.
    Egal welchen Charakter ihr nehmt, der Spielablauf bleibt der gleiche. Bevor ihr einen Auftrag anfangt, wird euch erst einmal grob das Einssatzziel geschildert und ihr dürft euch in aller Ruhe ausrüsten. Zwar ist es wirklich einfacher und lukrativer die Gegner auf klassische Art und Weise zu eliminieren, aber einige Gadgets die ihr im Shop findet können für eine Menge Spaß sorgen. Zu Beginn ist der Shop zwar leer, aber sobald ihr während einer Mission einen Gegenstand aufsammelt und nicht einsetzt, wird dieser automatisch in den Shop übertragen. Wenn ihr eine Mission mit einem guten Rank meistert, dann gibt es noch Extragegenstände als Belohnung. Die Palette der Items reicht vom 08/15 Heilmittel bis hin zur multifunktionellen Rakete (Soll eigentlich dazu dienen die Aufmerksamkeit der Gegner gen Himmer zu lenken, aber warum nicht selbige mit der Rakete in den Himmel befördern?).
    Ihr könnt aber nur eine begrenzte Anzahl an Gegenständen mit euch schleppen und deshalb solltet ihr euch genau überlegen was ihr denn für den jeweiligen Auftrag gebrauchen könntet.
    Habt ihr euren Krempel zusammengepackt, geht es auch schon los und ihr werdet mit einer Cutscene in den Level eingeführt.
    Von jetzt an seid ihr auf euch allein gestellt. Es gibt immer nur ein Ziel, aber unzählige Möglichkeiten zum selbigen zu kommen. Schon für den ersten Level gibt es mindestens 5 Lösungsmöglichkeiten, und die Ausführung dieser Möglichkeiten variiert auch noch einmal.
    Bevor ihr euch jedoch mit Gebrüll ins Getümmel und dann mit aufgeschnittenem Wanst auf der Straße landet, solltet ihr euch erst einmal mit der Steuerung eures Charakters und der Kamera auseinandersetzen.
    Tenchu: Return from Darkness ist nämlich ein waschechtes Stealthspiel, jaha und winzige Fehler kurz vor Ende der Stage werden mit dem virtuellen Tod bestraft und ihr dürft von neuem anfangen. Also Disziplin bewahren und erst einmal schauen was unser Protagonist denn so auf dem Kasten hat.
    Die Steuerung ist am Anfang ein wenig Gewöhnungsbedürftig, aber ihr solltet euch mit der Zeit schnell einfinden.
    Faustregel #1 bei Tenchu ist: Es gibt zwei Bewegungsmodi. Einmal den Schleichmodus, in dem ihr euch frei bewegen könnt und den Angriffsmodus, in welchem ihr schnell per Schultertaste euren Gegner aufschalten solltet, weil ihr sonst wahrscheinlich noch wegen der Kamera versehentlich irgendeine Klippe hinunter springt.
    Das Moverepertoire eures Helden hält sich zu Beginn noch in Grenzen: Ihr könnt schlagen, blocken, springen, euch an die Wand lehnen, schleichen, euch mit einem Greifhaken an Objekten hochziehen und Gegner mit extra-saftigen Stealthkills das Licht ausknipsen, nichts besonderes also. Wenn ihr aber in einer Stage eure 9 Kanji auffüllt, dann werdet ihr mit spektakulären Extra Moves belohnt. Mir ist es zwar ein Rätsel warum man für die richtig nützlichen Angriffe eures Helden solch Haarsträubende Aktionen ausführen muss, aber na gut.
    Die 9 Kanji sind japanische Zeichen, die sich unten links an eurem HUD befinden. Für jeden erfolgreichen Stealthkill füllt sich ein Kanji auf. Um einen Stealthkill gebacken zu kriegen, müsst ihr euren Gegner unbemerkt von der Seite, von hinten, von Oben und von Vorne(?) auf eine sehr kurze Distanz angreifen. Glücklicherweise ist die KI nicht gerade die hellste und ihr könnt die armen Wachmänner auch von Vorne krallen und einen Stealthkill vollführen.
    Vorraussetzung dafür ist jedoch, dass die Wachen nicht in Alarmbereitschaft sind.
    Da trumpft Activision mit einer wahrhaft göttlichen Erfindung auf. Am unteren Bildschirmrand habt ihr eine Art Radar. Ihr seht zwar nicht genau wo sich die Wachen befinden, aber euch wird in Zahlen von 1 bis 100 angegeben wie weit die nächste Wache entfernt ist. Obendrein könnt ihr auch noch sehen in was für einem Gemütszustand sich die Wachen gerade befinden. Wenn sie beispielsweise eine Leiche entdecken, verwandeln sich die Zahlen in ein flammendes, "Metal Gear Solid" Konkurrenz-machendes, Ausrufezeichen und ihr wisst, das ihr lieber Abstand nehmen solltet.
    Alternativ, wenn euch die KI-Gegner mit ihrer schon fantastischen Dummheit auf den Senkel gehen, könnt ihr einzelne Wachen auch im Zweikampf besiegen. Das ist zwar zu Beginn noch recht spaßig, doch mit der Zeit schleicht sich eine durchschaubare Routine ein und jeder Kampf wird gleich verlaufen. An manchen Stellen ist es aber recht sinnvoll und äußerst Unterhaltsam, wenn ihr einen Gegner packt, und dann einfach in eine Lavagrotte oder einen Berg hinunterdonnert. Außerdem dienen euch die Kämpfe gegen Waffen als kleines Warm-Up für die richtig harten Bosse. Richtig gehört, in Tenchu gibt es tatsächlich Bossgegner. Zwar keine Riesigen Ungestüme die eine richtige Taktik benötigen, aber immerhin. Um einen Boss zu besiegen müsst ihr lediglich sein Angriffsmuster studieren und könnt ihn dann ohne weitere Probleme besiegen. Einziger Haken an der Sache: Die Bosse haben keine eigenen Levels, und wenn ihr nicht gerade auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad spielt, dann müsst ihr die Stage von neuem beginnen wenn ihr beim Bosskampf ablebt.
    Einzige kleine Rettung: In den Stages sind manchmal spezielle Items versteckt, die euch wieder beleben können falls ihr im Kampf besiegt werdet, aber leider könnt ihr immer nur eins von diesen Schnuckelchen mit euch tragen.
    Am Ende einer jeden Stage werdet ihr nach eurem Vorgehen bewertet. Wenn ihr z.b einen Level meistert ohne auch nur ein einziges Mal gesehen zu werden, dann gibt es richtig Punkte.
    Punkteabzug hingegen gibt es, wenn euch euer Schwert ausrutscht und ihr einen Unschuldigen umbringt, oder wenn ihr euch durch die Stage hindurchmetzelt.

  • Tenchu: Return from Darkness
    Tenchu: Return from Darkness
    Publisher
    NBG EDV Handels &Verlags GmbH & Co. KG
    Release
    17.03.2004
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Tenchu: Return from Darkness
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15.05.2005
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