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  • Tenchu: Time of the Assassins im Gamezone-Test

    Technisch schlampig umgesetzt und mit einer grauenhaften Kameraführung versehen.

    Mit "Tenchu - Time of the Assasins" bringt uns Sega den ersten Ableger der berühmten "Tenchu"-Reihe auf die PlayStation Portable, welche auf der PSX ihren Einstand feierte. Bisher erschienen schon "Tenchu: Stealth Assassins" und "Tenchu 2" für die PSX, "Tenchu: Wrath Of Heaven" und "Tenchu - Fatal Shadows" für die PS2 und "Tenchu - Return from Darkness" für die Xbox. Nachdem Serien-Held Rikkimaru in dem letzten Teil "Tenchu - Fatal Shadows" für die PlayStation 2 nicht mitwirken konnte, sind er und andere bekannte Charaktere in dem exklusiven PSP-Teil wieder mit dabei: So gibt es ein Wiedersehen mit Rikimaru, Ayame, Rin, Tesshu und Onkiage. Letzterer ist Lord Mei-Oh's Diener, welcher in der PSP-Umsetzung erstmals spielbar ist. Ob das mobile Ninja-Spektakel für die PSP aber überzeugen kann oder ob es auch die Schwächen der Vorgänger beinhaltet, erfahrt ihr in unserem folgenden Review.

    Gimme' Five

    Tenchu: Time of the Assassins Tenchu: Time of the Assassins Zu Beginn des Spiels habt ihr die Möglichkeit einen von vier Charakteren (Rikimaru, Ayame, Rin, Tesshu) auszuwählen. Einen Charakter gilt es noch freiszuspielen - Mit Onkiage kann nämlich zum ersten Mal auch ein Charakter der Gegnerseite ausgewählt werden. Onkiage ist bekannt als Lord Mei-Oh's hinterhältiger Diener, der in "Tenchu: Time of the Assasins" seine Premiere als einer der Hauptcharaktere feiert! Das Besondere an der Charakterauswahl ist aber die Tatsache, dass jede Spielfigur seinen eigenen Storyverlauf bietet und nicht wie beispielsweise in "Tenchu: Wrath Of Heaven" man nur an verschiedenen Stellen in die Story einsteigt. Die Handheld-Fortsetzung knüpft aber direkt an die Hintergrundgeschichte des letzten Titels "Tenchu: Fatal Shadows" an.

    Tenchu: Time of the Assassins Tenchu: Time of the Assassins Die Entwickler von From Software und K2 Studios haben es geschafft, dass klassische "Tenchu"-Gameplay auf die PSP zu bringen: Von Anfang an heißt es schleichen und warten bis zum Letzten, denn ein Vorpreschen wie in anderen Action-Adventures (a la Tomb Raider, etc) oder Hack'n Slays ist in "Tenchu - Time of the Assasins" praktisch unmöglich, vorausgesetzt ihr spielt nicht auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad. Stattdessen solltet ihr euch möglichst im Verborgenen halten und alle Gegebenheiten ausnutzen - was aber aufgrund der zum Teil katastrophalen Kameraführung nicht möglich ist. Denn immer wieder bleibt die Kamera in Objekten hängen und verwehrt uns so den Blick auf das Geschehen vor uns. Das wiederum hat natürlich große Auswirkungen auf das Gameplay, denn so bleibt teilweise die Sicht auf die Gegner verwehrt - Ein Manko, dass man so ähnlich auch schon in einigen Vorgängerspielen (z.B. "Tenchu: Wrath Of Heaven") sehen konnte. Das restliche Gameplay lässt dann aber doch gelegentlich die typischen "Tenchu"-Elemente erkennen: Habt ihr es dann doch geschafft, euch von hinten an den Gegner heranzuschleichen (was aufgrund der extrem niedrigen Sichtweite sehr selten vorkommt) , könnt ihr ihn mit einem sanften Schnitt durch die Kehle in die ewigen Jagdgründe schicken - dann läuft auch wieder der rote Saft, den wir auch schon aus den Vorgängern zu genüge kennen. In manchen Levels warten dann auch Endgegner auf euch, die natürlich um einiges stärker sind als die Normalo-Gegner. Aber auch die werden erst auf den fortgeschrittenen Schwierigkeitsgraden wirklich anspruchsvoll.

    Nach dem erfolgeichen Abschneiden eines jeden Levels wird ausgewährtet, wie gut oder wie schlecht euer Verhalten nach getaner "Arbeit" war: Hierbei wird berücksichtigt, wie leise ihr euch verhaltet oder ob ihr Unschuldige ermordet habt. Dann wird entschieden ob ihr eines "Meisters" würdig oder doch noch "blutiger Anfänger" seid.

    Bau dir deinen Level!

    Tenchu: Time of the Assassins Tenchu: Time of the Assassins Bisher nur in sehr wenigen Spielen benutzt, aber dennoch immer wieder ein nettes Extra: Der Leveleditor. Schon in dem Rennspiel "GripShift" machte es unheimlich spaß, seine eigenen individuellen Level zu gestalten und später zu spielen. Zu allererst gilt es den allgemeinen Aufbau des Levels zu bestimmen: Hier könnt ihr Namen, Ziele, Zeit oder auch die Umgebung, wie z.B. Dojo, Dorf oder Burgstadt festzulegen. Weiter können Bossgegner, Feinde, Musik, Missionstext oder auch Gegenstände bestimmt werden. Als nächstes wird das Terrain angegangen: Hier könnt ihr euren Wünschen freien Lauf lassen: Es gibt unzählige Dinge, die in dem Editor verfügbar sind. So können theoretisch unendlich viele Levels gebaut werden und diese können dann wiederum über WiFi getauscht werden - Ein nettes Feature seitens der Entwickler.

    Einfach grauenvoll: Die technische Umsetzung

    Tenchu: Time of the Assassins Tenchu: Time of the Assassins Wie oben schon angesprochen macht die furchtbare Kameraführung das Spielen teilweise einfach unmöglich und raubt so jeglichen Spielspaß. Aber noch weitaus schwerwiegender ist wohl die äußerst geringe Sichtweite in den Levels. So lassen sich die aus den Vorgängern noch so beliebten Anschleich-Aktionen fast nicht ausführen, weil ihr meist einfach in den Gegner hinein lauft. So müssen wir zumindest in technischer Hinsicht den Entwicklern die rote Karte zeigen - denn für diese Leistung auch noch den Vollpreis zu verlangen, ist hier mehr als unverschämt. In vielen Levels könnt ihr euch eigentlich nur an die Karte halten, die euch einen Überblick über das in schwarz gehüllte Level bietet. In Sachen Steuerung mussten die Entwickler natürlich Abstriche machen, da die PlayStation Portable bekanntermaßen nicht über einen zweiten Analog-Nub verfügt. So kann hier nicht die Kamera manuell nachjustiert werden, wie das in den Konsolenversionen noch der Fall war. Die restliche Belegung der Tasten hält sich aber stark an die Vorgänger: So schlagt ihr mit der Quadrat-Taste, springt mit der X-Taste, führt mit der Dreieckstaste den Enterhacken aus und blockt mit der O-Taste die Angriffe der Gegner ab. Der Analog-Nub dient dazu, die Spielfigur durch die Levels zu manövrieren, was aber aufgrund der mangelnden Kameraführung natürlich meist sehr umständlich ist. Einziger Lichtblick in Sachen Technik ist die Soundkulisse: Zwar haben die Entwickler auf eine vollständige Lokalisierung verzichtet, aber dennoch kann die Umsetzung hier zumindest überzeugen. Auch die Musik erinnert sehr an die typischen "Tenchu"-Klänge und wirkt so ebenfalls sehr atmosphärisch.

    Tenchu: Time of the Assassins (PSP)

    Singleplayer
    5,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    3/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    5/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    nette Zwischensequenzen
    fünf verschiedene Storyverläufe
    spaßiger und umfangreicher Leveleditor
    atmosphärischer Sound
    keine deutsche Sprachausgabe (nur dt. Untertitel)
    Sichtweite extrem niedrig (z.T. unspielbar)
    Kameraführung teilweise unterirdisch
    gelegentliche Clipping-Fehler
  • Tenchu: Time of the Assassins
    Tenchu: Time of the Assassins
    Developer
    From Software
    Release
    23.06.2006
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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990825
Tenchu: Time of the Assassins
Tenchu: Time of the Assassins im Gamezone-Test
Technisch schlampig umgesetzt und mit einer grauenhaften Kameraführung versehen.
http://www.gamezone.de/Tenchu-Time-of-the-Assassins-Spiel-36860/Tests/Tenchu-Time-of-the-Assassins-im-Gamezone-Test-990825/
29.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/1859.jpg
tests