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  • Terranigma: Die Welt geht unter - Leser-Test von denjuandemarco

    Terranigma: Die Welt geht unter - Leser-Test von denjuandemarco Über ein wahrlich nicht uninteressantes Rollenspiel aus der Supernintendo-Zeit muss ich Euch unbedingt noch erzählen; wer von Euch diesem Genre etwas abgewinnen kann und dieses Spiel noch nicht kennt, dürfte in der Tat etwas verpasst haben. Demzufolge packe ich noch einmal tief in meine Videogames-Retro-Kiste, krame "Terranigma" heraus und überschütte Euch diesbezüglich mit meinen schier unendlichen Weisheiten. Ähem. Erst in der Spätzeit des Supernintendos gelangte dieses Abenteuersiel Ende des Jahres 1995 auf den deutschen Markt, dafür allerdings als lupenreine deutsche PAL-Version, was natürlich sehr zu begrüßen ist. Vorhang auf.

    Story

    Die Schöpfungsgeschichte steht im Mittelpunkt von "Terranigma". Auf unserem blauen Planeten haben sich im Laufe der Evolution zahlreiche Arten an Lebewesen entwickelt. Selbst Schergen unter Euch, die in der Schule nicht aufgepasst haben, dürfte nicht entgangen sein, dass sich allmählich aus den primitiven Urformen heraus unterschiedlichste Formen der Flora und Fauna entwickelt haben. Auch der Mensch bekam tatsächlich eine Chance und schien diese angesichts seiner (grundsätzlich) vorhandenen Intelligenz auch nutzen zu wollen. Durch das unentwegte Streben nach höheren Dingen schaffte es die Spezies Mensch dann tatsächlich, sich weiterentwickeln zu können. Und landete schließlich hier bei Yopi. Ha, kleiner Scherz.
    Wo es jedoch kluge Leute gibt, existieren leider auch weniger schlaue Individuen (wie kam ich jetzt nur zu diesem Übergang? ) und wo das Gute gegenwärtig ist, ist das Böse in der Regel auch nicht weit. Trotz der erfreulich voranschreitenden Evolution kam es wie es kommen musste, nämlich zum großen Knall zwischen Gut und Böse. Es entbrannte ein erbitterter Kampf, wobei - wie so oft - keiner das Schlachtfeld als Sieger verlassen konnte. Die Konsequenz war, dass die Kontinente der oberen Welt - der Lichtwelt - in den Tiefen der Ozeane verschwanden und die Landschaften der unteren Welt - der Schattenwelt - in einem mysteriöse Kristallnebel versiegelt wurden. Da hatten wir nun den Salat. Klar ist, dass in jenen Momenten wahre Helden geboren werden. Und demzufolge kommen nun wir ins Spiel.
    Jegliches Leben schien im Kampf jener gewaltigen Mächte ausgelöscht worden zu sein. Aber, oh Wunder, ein kleines Dorf in einer großen Höhle weit unter der Erde namens Krysta scheint die Katastrophe schadlos überstanden zu haben. Hurra. Umgehend lernen wir unseren kleinen Protagonisten kennen, in dessen Rolle wir von jenem Moment an selbstverständlich schlüpfen. Seitdem unsere Eltern verschwunden sind, leben wir beim Dorfältesten, der aber seine liebe Mühe hat, uns energiegeladenes Kerlchen im Zaum halten zu können. Am Liebsten verbringen wir unsere Zeit mit Melina, welche nicht ganz unansehnlich auszusehen scheint und in der Weberei des Dorfes arbeitet. Letzteres ist für uns natürlich weniger wichtig, viel bedeutender ist hingegen die Tatsache, dass wir stets dem bösen Drachen.. .. äh, wollte sagen der Mutter des Mädchens aus dem Weg gehen, da diese sehr streng über ihr Töchterchen wacht. Nichtsdestotrotz stellt die strenge Mama aufgrund unserer unübertrefflichen Raffinesse kein ernsthaftes Hindernis dar. Pfeif. Dass wir nicht auf den Kopf gefallen sind, verdanken wir jedenfalls primär dem Dorfältesten, der des öfteren unseren Horizont mit sehr weisen Ratschlägen erweitert.
    Jedenfalls obliegt es uns, die Geschicke der Welt wieder in die richtige Bahn lenken zu dürfen. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, öffnen wir eines Tages im Keller des Hauses eine ursprünglich magisch versiegelte Tür und finden im Keller eine seltsame Truhe, in welcher sich ein noch seltsameres Wesen befindet. Er hört auf den Namen Fluffy und weiht Euch in die bevorstehende Aufgabe ein. Unsere Neugier bzw. unser im Grunde vorbildlicher Pioniergeist verursacht leider Gottes jedoch das vollständige Einfrieren sämtlicher Dorfbewohner, mit Ausnahme des Dorfältesten. Hoppla. Um das Böse, welches sich wieder zu berappeln scheint, endgültig verbannen und die Bewohner "enteisen" zu können, machen wir uns schnurstracks auf zu den fünf Türmen des Bösen, welche in der Unterwelt weit verstreut sind.
    Im Erfolgsfalle macht Ihr nicht nur alle Einwohner des Dörfchens wieder "glücklich, sondern erschafft zahlreiche Kontinente. Doch damit nicht genug, als nächste Station wartet schon die Oberwelt auf Euch, in der nicht nur massig Gegner und viele Rätsel auf Euch warten, sondern auch die Möglichkeit besteht - und das ist schließlich Euer Ziel - die dort ursprünglich ansässigen Menschen nebst Pflanzen- und Tierwelt wiederzubeleben. Schließlich ist es Euch im weiteren Verlauf des Spiels möglich, eine eigene Stadt zu gründen und Schritt für Schritt aufzubauen, doch mehr wird jetzt an dieser Stelle nicht verraten. Zunächst habt Ihr die Türme des Bösen im Visier, wobei sich die einzelnen Türme erst nach erfolgreich absolvierter Mission in einem vorherigen Turm öffnen. Natürlich ist nach dem Erforschen jener Türme noch lange nicht Schluss, denn dann warten viele mysteriöse Schreine auf Euch. Also nix wie los. Auf geht's.

  • Terranigma
    Terranigma
    Publisher
    Enix
    Developer
    Quintet
    Release
    19.12.1996
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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Terranigma
Terranigma: Die Welt geht unter - Leser-Test von denjuandemarco
http://www.gamezone.de/Terranigma-Classic-36943/Lesertests/Terranigma-Die-Welt-geht-unter-Leser-Test-von-denjuandemarco-1000441/
10.08.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/terranigma.jpg
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