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  • Terrorist Takedown: Covert Operations im Gamezone-Test

    Auch das AddOn schafft nicht zu was schon das Hauptprogramm nicht in der Lage war.

    Die Spiele der Terrorist Takedown-Reihe sind dafür bekannt, dass sie wenig Anspruch bieten, mit einer kurzen Spielzeit nicht gerade an einen Action-Epos erinnern und dadurch lediglich als mäßige Budget-Shooter gelten. Ob Covert Operations, der neueste Ableger der Serie, seinen Job wenigstens etwas besser als die Vorgänger Conflict in Mogadischu und War in Columbia macht, lest ihr in unserem Test.

    Terroristen, sie kommen aus dem Wald

    Terrorist Takedown: Covert Operations Terrorist Takedown: Covert Operations Der Tag hat doch so schön angefangen: Als amerikanischer Soldat habt ihr gerade gemeine Drogenbarone erledigt und wartet auf dem Luis Fernando Gomez Flughafen auf euren Abflug in Richtung USA. Dummerweise wird die Landebahn von unbekannten Terroristen angegriffen. D.h. das MG in die Hand und in Richtung Terrorist entleeren. Einige Schüsse und Explosionen später ist der Angriff abgewehrt, doch ein amerikanischer Soldat lässt diesen Akt der Barbarei natürlich nicht so einfach auf sich sitzen, weswegen ihr euch auf die Suche nach den Drahtziehern der hinterhältigen Attacke macht. Nach kürzester Zeit findet ihr heraus, dass ein gewisser Dolo Mendoza, irgendwie scheint jeder Bösewicht in der Region diesen Namen zu tragen, dahinter steckt.

    Moorhuhn-Terroristen

    Terrorist Takedown: Covert Operations Terrorist Takedown: Covert Operations Terrorist Takedown: Covert Operations ist also ein Ego Shooter im Dschungel-Szenario mit dem Lieblingsfeind der Amerikaner, den Terroristen, und jeder Menge Ballereien. Doch was unterscheidet das Spiel von der Konkurrenz? Ganz einfach, absolut gar nichts, denn Terrorist Takedown: Covert Operation ist ein Action-Titel der untersten Mittelklasse. Die Missionen sind absolut öde. Es geht nur darum einzelne Wegpunkte abzuklappern und möglichst alle Terroristen, langsam geht mir das Wort auf die Nerven, in den digitalen Pixeltod zu schicken. Die in Massen anstürmenden Schergen haben leider eine äußerst dümmliche KI spendiert bekommen, die sich darauf beschränkt zwischen Gestrüpp zu stehen und zu ballern oder gar nicht auf euren Beschuss zu reagieren. Trotz der mangelnden Intelligenz sind die lieben Terroristen meisterhafte Schützen, die euch in wenigen Sekunden zum Laden des Spielstandes zwingen können. Es kann deswegen schon mal vorkommen, dass ihr eine Stelle bis zu 10 mal neu beginnen müsst. Das liegt aber auch daran, das euer Lebensbalken alles andere als lang ist. Da heißt es schnell eines der vielen blickenden Medikits zu finden, die im Dickicht des Dschungels ziemlich deplaziert wirken. Übrigens haben es auch die roten, explosiven Fässer in den Urwald geschafft. Warum diese dort überall herumstehen und warum sich die Terroristen gerade dahinter so gerne verstecken, bleibt natürlich ein Rätsel. Ein Highlight, möchte man fast schon sagen, sind die Abschnitte, in denen ihr euch hinter das Geschütz eines Fahrzeuges klemmen könnt und ordentlich für Verluste in den feindlichen Reihen sorgt. Dies ist wenigstens eine kleine Ablenkung im monotonen Alltag eines Terroristenjägers.

    Terrorist Takedown: Covert Operations Terrorist Takedown: Covert Operations Nach etwa fünf Stunden Spielzeit und den immer gleichen Dschungel-Leveln, die nur selten durch etwas abwechslungsreichere Umgebungen, wie einem alten Tempel, glänzen konnten, ist der vermeintliche Spaß erfreulicherweise wieder vorbei, denn ein Multiplayer-Modus fehlt ebenso wie gelungene Skript-Sequenzen. In dieser Zeit konnten ihr aber immerhin auf eine solide Steuerung zurückgreifen. Die Maus-Tastatur-Kombination leistet grundsätzlich gute Dienste, obwohl ihr oft an Steinen oder Sträucher hängen bleiben werdet. Auch die Auswahl der zahlreichen Waffen geht mit dem Mausrad schnell von der Hand.

    Eintöniges Dschungel-Szenario

    Terrorist Takedown: Covert Operations Terrorist Takedown: Covert Operations Befeuert wird das ganze von der Chrome-Engine, die unter anderem auch im namensgebenden Ego Shooter Chrome zum Einsatz kam. Obwohl die Player-Models recht undetailliert ausgefallen sind und ziemlich hölzern agieren, die Dschungel-Level hauptsächlich von Braun- und Grüntönen dominiert werden, kann man nicht behaupten, dass die Optik richtig schlecht wäre. In Ansätzen verlässt Covert Operation sogar das Mittelmaß. Da ragt schon ab und zu ein imposanter Tempel aus dem Dickicht und die Weitsicht kann sich in einigen Abschnitten ebenfalls sehen lassen. Dabei gibt sich das Spiel auch recht hardwarefreundlich, wobei die Ladezeiten für die kurzen Level, die maximal 20-30 Minuten dauern, unverhältnismäßig lang ausgefallen sind.

    Terror aus den Boxen

    Terrorist Takedown: Covert Operations Terrorist Takedown: Covert Operations Im Prinzip bieten ja Actionfilme mit Chuck Norris oder Dolph Lundgren auch nicht viel mehr Anspruch und Abwechslung als Terrorist Takedown: Covert Operation und trotzdem werden die Streifen bei Langeweile schon mal angeschaut. Die nicht ganz ernstzunehmende Handlung wird aber in unserem Fall durch die grausige deutsche Sprachausgabe vollkommen in die Lächerlichkeit gezogen. Man sollte sich vielleicht nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da es viele misslungene Synchronisationen in der Videospielgeschichte gab, doch Covert Operations dürfte sich locker unter den Top 10 befinden. Schwer zu sagen, woher der deutsche Vertrieb die Sprecher hergenommen hat. Entweder wurden Passanten auf der Straße angesprochen oder einige Verwandte und Bekannte wurden für diesen Job eingespannt, doch eines ist sicher, die dilettantische Sprachausgabe und die primitiven Texte, die von einem Grundschüler stammen könnten, sind an unfreiwilliger Komik nicht zu überbieten. Eigentlich muss man dieses Elend wenigstens einmal gehört haben. Da das Spiel mit 20 Euro dafür allerdings zu teuer ist, bleibt vielleicht der Gang zur Videothek übrig. Viele Sätze und Worte sind so merkwürdig betont, dass man sie keinem deutschen Dialekt zuordnen kann. Solche dämlichen Sprüche müsst ihr übrigens im Minutentakt ertragen: "Geh zum Teufel, du Gauner", "Das wird dir die Schnauze stopfen", "Fässer, pass auf, man sie gehen gleich hoch" oder "Aua, Stacheldraht". Abseits dieser Quälerei gibt es dann noch eine unspektakulär wirkende Hintergrundmusik und lasch klingende Waffensounds.

    Als Rausschmeißer vor dem Fazit will ich noch zwei Zitate aus dem mageren Handbuch bringen: 1. "Die meisten Installierungsprobleme werden durch Schliessen der laufenden Programme vorgebeugt." 2. "Durch Klicken auf die Schaltfläche 'Neues Spiel' können Sie ein neues Spiel beginnen."

    Terrorist Takedown: Covert Operations (PC)

    Singleplayer
    4,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    3/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Grafik auf ausreichendem Niveau
    Steuerung OK
    unfreiwillige Komik
    Stumpfe Ballermissionen ohne Anspruch
    aufgesetzt wirkende Skript-Ereignisse
    dümmlich agierende Terroristen
    abwegige und klischeebeladene Story
    peinliche Sprachausgabe
    viele unfaire Stellen
    sehr kurze Spielzeit
    kein Multiplayer-Modus
  • Terrorist Takedown: Covert Operations
    Terrorist Takedown: Covert Operations
    Publisher
    dtp
    Developer
    City Interactive sp. z o.o. (PL)
    Release
    10.11.2006

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991056
Terrorist Takedown: Covert Operations
Terrorist Takedown: Covert Operations im Gamezone-Test
Auch das AddOn schafft nicht zu was schon das Hauptprogramm nicht in der Lage war.
http://www.gamezone.de/Terrorist-Takedown-Covert-Operations-Spiel-36959/Tests/Terrorist-Takedown-Covert-Operations-im-Gamezone-Test-991056/
27.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/screen_02_2_.jpg
tests