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  • Thandor - Die Invasion: Futuristische Echtzeit-Strategie - Leser-Test von BigJim

    Thandor - Die Invasion: Futuristische Echtzeit-Strategie - Leser-Test von BigJim Der Oldie THANDOR: DIE INVASION gilt als einer der wegweisendsten Vorläufer futuristischer Echtzeit-Strategietitel. Spätere Hits wie COMMAND & CONQUER: GENERALS übernahmen das Spielprinzip, welches da lautete, Schlachten mit einem ausführlichen Aufbauteil (Basisbau) zu verbinden. Spiele wie GROUND CONTROL 2, die einige Jahre später erschienen, beschränkten sich hingegen auf das Austragen von Echtzeit-Gefechten und verzichteten auf die Produktion von Gebaüden und Einheiten.

    Zwei verfeindete Völker, die "Ares" und die "Golraten" bekämpfen sich auf einem Planeten der Zukunft, der je nach Szenario eine Wüsten-, Lava-, Schnee- oder Graslandschaft aufweist. Die verzweigte, nicht-lineare Kampagne umfasst 20 Einzelspielermissionen. Im Multiplayer können sich bis zu acht Spieler austoben. Über sechzig Einheitentypen stehen zur Auswahl, wobei diese erst während des Spiels produziert werden müssen. Die Waffensysteme lassen sich durch Forschungseinrichtungen (weiter-)entwickeln; dadurch gewinnen sie an Größe, Beweglichkeit und Zerstörungskraft.

    Für damalige Verhältnisse bot THANDOR in technischer und spielerischer Hinsicht einige Neuerungen. Sound und Grafik wirkten realistisch, das Interface übersichtlich, die Steuerung bedienfreundlich. Auch die KI zeigte ihre Muskeln. Der Computergegner reagierte stets anders, der Spieler sah sich immer wieder taktisch clever angelegten Feindmanövern ausgesetzt. Als relativ orginell erwiesen sich die unterschiedlichen Diplomatiestufen. Hier ließen sich Bündnisse schmieden oder vorübergehende Waffenstillstände vereinbaren. All diese Dinge gelten in heutigen Echtzeit-Strategien als Selbstverständlichkeit. THANDOR hat wesentlich dazu beigetragen, dass diese spielerischen Elemente übernommen und später noch um viele weitere Funktionen erweitert wurden.

    Kommen wir aber nun zum eigentlichen Spielverlauf. Die Vorgehensweise in THANDOR ist identisch mit der herkömmlicher Aufbau-Strategien. Nach Positionierung des Hauptquartiers, welches zugleich als oberste Kommandostelle dient, beginnen wir mit der Gewinnung von Rohstoffen. Xeniterz und Tritium sind die wichtigsten Rohstoffe auf dem Planeten. Ohne sie läuft nichts. Diese Rohstoffe werden mit Hilfe von Pumpenstationen gefördert. Die Fördermenge ist entscheidend für den weiteren Produktionsfortschritt.. Es folgt die Errichtung von Kraftwerken, Fahrzeug- bzw. Waffenfabriken, Tritiumtanks (Vorratslagerung) und Forschungsstationen. Wichtig ist auch, dass man gleich zu Beginn des Spiels einige Geschütztürme erschafft und in Stellung bringt, um seine Gebäudekomplexe zu sichern. Denn der Gegner beginnt zeitgleich ebenfalls mit seinem Basisbau. Abhängig vom Schwierigkeitsgrad wird er unseren Stützpunkt oftmals schon innerhalb der ersten zehn Minuten angreifen. Dann sollte man ihm nicht wehrlos ausgeliefert sein.

    Die Einheitenvielfalt ergibt sich vor allem aus den Forschungsmöglichkeiten. Ständig stehen neue Upgrades für Panzer, Raumgleiter, Raketenwerfer, Kampf-Mechs, Jagdbomber, Artillerieeinheiten (stationäre und mobile) usw. zur Verfügung. Mit Ausnahme der Geschütztürme handelt es sich dabei übrigens grundsätzlich um Boden- oder Luftfahrzeuge. Infanterie existiert nicht.

    Die Mission gilt als gewonnen, wenn alle feindlichen Einheiten, insbesondere das gegnerische Hauptquartier, vernichtet sind. THANDOR offenbart allerdings eine Schwäche vieler Strategie-Titel, nämlich die des eingleisigen Spielprinzips. Eigentlich muß man nur über genügend Einheiten verfügen, um die Gegenseite dann mittels "Masse" zu überrollen. Ein beliebtes und erfolgsversprechendes Angriffsziel sind natürlich auch die Pumpenanlagen. Denn ohne weitere Rohstoffgewinnung erliegt rasch die jeweilige Energiezufuhr. Die betreffende Spielpartei kann dann die verloren gegangenen Einheiten nicht mehr (nach-)produzieren und ist dem Angreifer schließlich hoffungslos unterlegen.

    Fazit:
    Im Lichte heutiger Technikstandards wirkt THANDOR natürlich überholt. Aber für seine Zeit war der Titel schon ganz gut. Ich betrachte THANDOR daher mehr als Sammlerobjekt, obwohl sich ein gelegentliches Anspielen auch jetzt noch lohnt..

    Negative Aspekte:
    auf Dauer etwas eintönig

    Positive Aspekte:
    viele Einheitentypen, umfangreiche Einzelspielerkampagne

    Infos zur Spielzeit:
    BigJim hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Thandor - Die Invasion
    Thandor - Die Invasion
    Publisher
    Innonics GmbH
    Developer
    Planet 4
    Release
    13.01.2000
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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1004827
Thandor - Die Invasion
Thandor - Die Invasion: Futuristische Echtzeit-Strategie - Leser-Test von BigJim
http://www.gamezone.de/Thandor-Die-Invasion-Spiel-37075/Lesertests/Thandor-Die-Invasion-Futuristische-Echtzeit-Strategie-Leser-Test-von-BigJim-1004827/
11.08.2006
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