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  • The Addams Family: Gomez allein zu Haus - Leser-Test von sinfortuna

    The Addams Family: Gomez allein zu Haus - Leser-Test von sinfortuna Eine doch ziemlich berühmte Familie aus Film und Fernsehen dürfte die "Addams Family" darstellen, diese als "durchgeknallt" zu bezeichnen, dürfte eher noch eine Untertreibung darstellen. Dass kurz nach dem Erlangen ihrer Berühmtheit jene Familie ihr Debüt auf den unterschiedlichsten Spielsystemen feiern durfte, stellt eher keine große Überraschung dar, dies war eigentlich zu erwarten gewesen. So kam es nicht von ungefähr, dass sich die "Addams Family" im Jahr 1993 auch auf dem Nintendo Entertainment System (NES) die Ehre gab und die geneigte Videospielgemeinde mit ihrem ersten Abenteuer auf jener 8-Bit-Konsole Nintendos beehrte. Zu einem Zeitpunkt, in welchem sich die Ära des NES dem Ende entgegen neigte und eigentlich schon in den letzten Zügen lag - die Zeit des Supernintendos (SNES) war längst gekommen - wurde somit ein NES-Modul in Form eines Jump and Runs ins Rennen geschickt, selbstverständlich versprachen sich die Entwickler von Ocean hiervon, zusätzlich schnelle Kasse machen zu können, was ihnen letztlich auch gelungen sein dürfte, schätze ich. Um einen absoluten Hit für das NES handelt es sich aber keineswegs, vielmehr genügt dieses Modul nur durchschnittlichen Ansprüchen, da einige sehr gute Ansätze die vereinzelten Schwachpunkte nicht oder zumindest nicht ganz überdecken können.

    Fraglich war, ob sich der tiefgründige schwarze Humor bzw. der unorthodoxe Charakter, welchen die Addams Family schließlich in erster Linie auszeichnet, auch auf dieses NES-Abenteuer würde übertragen können. Meiner bescheidenen Ansicht nach ist dieses Unterfangen nicht ganz gelungen, zarte diesbezügliche Ansätze gibt es allerdings schon zu verzeichnen, auf jeden Fall kommt die vornehmlich gruselige Spielatmosphäre ganz gut rüber. Im Mittelpunkt stehen auch in diesem NES-Hüpfspiel - wie sollte es auch anders sein - sämtliche Familienmitglieder, speziell Familienoberhaupt Gomez, seine Ehefrau Morticia, die schrullige Mutter Granny und nicht zuletzt die bedien teuflisch wirkenden Kinder Pugsley und Wednesday, welche sich regelmäßig auf höchst makabre Art bekriegen und dem jeweiligen Gegenüber nur allzu gerne das (Lebens-) Lichtlein ausblasen würden. Das gewohnt schräge Treiben bzw. der skurrile Alltag der Addams Family wird urplötzlich unterbrochen, als eine kleine und überaus unansehnliche Hexe das Anwesen der Addams überfällt und nahezu sämtliche Familienmitglieder kidnappt. Einzig und allein Gomez bleibt übrig, nur er konnte dem heimtückischen Überfall jener mächtigen Hexe - die sich überdies zahlreiche Reichtümer einsackte - entkommen. Völlig klar ist, dass Gomez nicht lange zögert, diesen schrecklichen Zustand möglichst schnell zu beseitigen, woraufhin natürlich nunmehr wir ins Spiel kommen.

    In erster Linie betätigen wir uns in Person des guten Gomez als Münzsammler, denn tatsächlich lesen wir auf unserer beschwerlichen Reise unzählige Geldmünzen ein, die netterweise weit verstreut in der Gegend herumliegen. Ganz so einfach gestaltet sich dies natürlich nicht, lauern uns doch regelmäßig üble Monster auf, deren Angriffen wir nahezu unentwegt ausweichen müssen. Ob Geister, Skelette oder auch Mitglieder des Clans der bösartigen Hexe, früher oder später müssen wir sie alle eliminiert haben. Als praktisch erweist es sich in der Folgezeit, dass Gomez nicht nur rennen und springen, sondern auch schwimmen kann, zudem gibt uns das "Eiskalte Händchen" ab und an sehr nützliche Tipps, die uns regelmäßig das Vorankommen in der Story deutlich erleichtern. Bevor es so richtig losgehen kann und wir unseren gefährlichen Streifzug durch das Land der Monster beginnen können, flitzen wir durch das tiefe Dickicht eines Waldes und tauchen danach ab in unterirdische Grabkammern, in welchen wir zunächst unbedingt einen überaus wichtigen Schlüssel ausfindig machen müssen. Ist uns dies gelungen, steht einer ausgedehnten Safari durch ein Land sehr ungewöhnlicher Gestalten nichts mehr im Wege, in insgesamt ungefähr dreißig Spielabschnitten erwartet uns zahlreiches gegnerisches Gesocks, welches wir praktisch in Fließbandarbeit auseinandernehmen dürfen. Dass uns zahlreiche Extras zwischendurch das Leben etwas versüßen bzw. ein Vorankommen etwas erleichtern, versteht sich dabei quasi von selbst, nahezu ständig blicken wir auf die Anzeige, was Geldvorrat und Lebensenergie betrifft und wetzen von einem Gebiet bzw. Raum zum nächsten (Garten, Eingangshalle, Küche, Ballsaal u.v.m.). Mögen die Räumlichkeiten auch abwechslungsreich und zudem angenehm komplex gestaltet sein, die uns feindlich gesinnten Monster lassen ein gehöriges Maß an Innovation leider vermissen, mit zunehmender Spieldauer wird es in dieser Hinsicht monoton.

  • The Addams Family
    The Addams Family
    Publisher
    Ocean Software Limited
    Release
    1993

    Aktuelles zu The Addams Family

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1003313
The Addams Family
The Addams Family: Gomez allein zu Haus - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/The-Addams-Family-Classic-37106/Lesertests/The-Addams-Family-Gomez-allein-zu-Haus-Leser-Test-von-sinfortuna-1003313/
13.12.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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