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  • The Elder Scrolls 3: Morrowind - Von Hla Oad bis Sadrith Mora - Leser-Test von baktakor

    The Elder Scrolls 3: Morrowind - Von Hla Oad bis Sadrith Mora - Leser-Test von baktakor Quelle: morrowindoverhaul.net Im Mai des Jahres 2002 hat Bethesda Softworks mit Morrowind den dritten Teil der traditionellen Elder Scrolls Rollenspielserie veröffnet. Nach Arena und Daggerfall stellte Morrowind die nächste Reise in das Fantasyreich dar und noch nie schienen die Zeiten günstiger zu sein, ein solches Spiel zu veröffentlichen. Das Rollenspielgenre war bereits vor einiger Zeit wieder erstarkt dank Baldurs Gate. Die Topseller Diablo 2 und Baldurs Gate 2 lagen weit genug entfernt und global gesehen war Gothic 2 das bald nach Morrowind erscheinen sollte nicht wichtig genug.

    Nachdem Daggerfall zwar riesig war, aber durch zufallsgenerierte Quests starke Balancingprobleme hatte, verließ man sich bei Morrowind nicht mehr auf den Zufall, sondern generierte eine vollständige Welt die von oben bis unten mit Quests gefüllt wurde. Die Insel Vvardenfell bildete die Grundlage der Spielumgebung in Morrowind. Allerdings ist der Ausdruck Insel hier fast schon eine Untertreibung, denn das Gebiet welches einem in Morrowind zur Verfügung steht um herumzustreifen hat wahrhaft epische Ausmasse. Noch nie hat es eine derart riesige, aufwändige Welt in einem Rollenspiel gegeben auf der jeder Zentimeter betreten werden konnte. Und damit sprechen wir auch bereits vom größten Problem von Morrowind, denn der unerfahrene Rollenspieler fühlt sich in dieser Welt fast hilflos und verlassen ob der puren Größe. Aber beginnen wir die Geschichte doch vielleicht einfach dort, wo jede Geschichte begonnen werden sollte: Am Anfang.

    Was erwartet der geneigte Rollenspieler zu Beginn eines solchen: Ganz genau, die Charaktererstellung. Im Normalfall würfelt man sich irgendwelche Werte aus, schraubt ein wenig an ein paar Reglern herum und wählt sich eine Stimme aus, damit man bei Befehlen ein wohliges Wohl war, für die Ehre oder ein grunzige BrrrrKrrr hört. Anders in Morrowind, hier wird der Spieler nämlich direkt in das Spiel geworfen ohne irgendetwas anzugeben. Stattdessen findet man sich in der Ich-Perspektive bei eingeschränkten Kontrollmöglichkeiten in einem Schiffsrumpf wieder und wird von einem NPC an die Oberfläche begleitet. Die ganze Szene wird untermalt von einer wahrhaft epochalen Musik, die sich sofort ins Trommelfell brennt und einen nicht mehr loslässt. Besitzer von DirectX 8 Grafikkarten erfreuen sich außerdem sogleich an der wundervollen Wasseranimation und der schönen Grafik überhaupt.

    Dem Spieler wird der Weg zum Steg gewiesen wo man von einer Wache angehalten wird und gefragt wo man her kommt. Und schon öffnet sich der erste Bildschirm in dem man seine Herkunft bestimmt und sein Aussehen festlegt. Dabei reicht die Palette vom grimmigen Halbork über eine Art Wikingervolk, Nord genannt, bis hin zu katzen- oder echsenartigen Wesen oder den sogenannten Bretonen, die unweigerlich den Anschein erwecken Mönche zu sein, was an ihrer Kapuzinerglatze liegen muss.

    Sind diese ersten Einstellungen getan geleitet einen die Wache zum Empfangschef von Seyda Neen bei dem das Charaktererschaffen fröhlich fortgeführt wird. Dabei gibt es drei Möglichkeiten: Entweder man wählt aus einer Liste vorgefertigter Klassen aus, oder man spielt ein nettes Frage- und Antwortspiel woraus sich die Klasse dann ergibt oder - für Rollenspieler am allerwichtigsten - man erstellt sich seine eigene Klasse und genießt dabei mehr Freiheiten als in den meisten Rollenspielen. Aus einer eindrucksvoll langen Liste von Fähigkeiten muss man sich 10 auswählen auf die man besonderen Wert legt. Diese zehn teilen sich dann auf 5 primäre und 5 sekundäre Spezialfähigkeiten auf. Dabei muss man wissen, dass es in Morrowind keine Erfahrungspunkte gibt. Alle Fähigkeiten steigern sich bei deren Benutzung. Bei Handel steigt ebendiese, beim Kampf mit Langschwertern füllt sich der Langschwertbalken. Wer viel durch die Gegend springt erhöht seine Akrobatik und wer andauernd rennt seine Athletik. Wobei sich die Spezialfähigkeiten schneller verbessern als die restlichen, was bedeutet man sollte sich jene Fähigkeiten auswählen die man öfters einsetzt. Wer viele Tränke mischen wird kann seine Alchemiekenntnisse so schnell steigern. Je höher der Alchemiewert dann ist, desto mehr Möglichkeiten hat der Spieler wiederum diesen einzusetzen. Natürlich gibt es in Morrowind auch für alles Trainer die die Werte in die Höhe treiben, aber das ist erstens ineffizient und zweitens relativ teuer. Vor allem wenn man bedenkt, dass man seine Fähigkeiten zum Levelaufstieg benötigt. Hat man eine gewisse Anzahl von Fähigkeiten um ein paar Levels gesteigert, so darf der Charakter einen Level aufsteigen und dabei Punkte auf Grundwerte wie Geschicklichkeit, Ausdauer oder Stärke verteilen. Damit kann er dann schneller rennen, mehr tragen, länger kämpfen. Indirekt beeinflussen diese Grundwerte auch wieder die Fähigkeiten, sodass hier ein schön verwobenes System zur Verfügung steht, welches aber immer übersichtlich bleibt. Das tolle daran ist, dass es eigentlich keine Levelbegrenzung gibt: Eine theoretische existiert irgendwo jenseits der 60.000, jedoch ist diese unrealistisch. Ein durchschnittlicher Charakter wird beim Durchspielen von Morrowind wohl irgendeinen Level um die 60 oder 70 erreichen. Spieler die nur dem Hauptstrang folgen werden vermutlich schon irgendwo jenseits der 35 das Ende erreichen, solche die jeder Quest nachjagen und dementsprechend lange spielen können auch durchaus über Level 100 erreichen.

  • The Elder Scrolls 3: Morrowind
    The Elder Scrolls 3: Morrowind
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    31.05.2002
    Leserwertung
     
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The Elder Scrolls 3: Morrowind
The Elder Scrolls 3: Morrowind - Von Hla Oad bis Sadrith Mora - Leser-Test von baktakor
http://www.gamezone.de/The-Elder-Scrolls-3-Morrowind-Spiel-37429/Lesertests/The-Elder-Scrolls-3-Morrowind-Von-Hla-Oad-bis-Sadrith-Mora-Leser-Test-von-baktakor-1002086/
28.04.2005
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