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The Elder Scrolls 4: Oblivion (PC)

Release:
28.09.2007
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Take-Two Interactive
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The Elder Scrolls 4: Oblivion - Oblivion: Ein Meilenstein der Rollenspielgeschichte - Leser-Test von cybershock17

04.06.2006 23:24 Uhr
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Neu
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The Elder Scrolls 4: Oblivion - Oblivion: Ein Meilenstein der Rollenspielgeschichte - Leser-Test von cybershock17 [Quelle: pcgames.de] Es ist dunkel, ein Hauch von Licht strömt durch die Gitterstäbe und schimmern auf dem Boden hell auf. Plötzlich ein Geräusch. Was ist das? Nach weiteren hektischen Geräuschen taucht vor mir ein Mann mit einer silbernen Rüstung auf, auf der sich das Licht von der Fackel in seiner Hand spiegelt. Hektisch öffnet er das Tor und befiehlt mir zur Seite zu gehen. Nach ihm passierten noch ein Soldat und ein alter Mann mit einem prächtigem Gewand und einer goldenen Krone die Gittertür. Mit einer kleinen Handbewegung tätigt der erste Soldat den Schalter für einen Geheimgang in meiner Zelle . Die Gestalten verschwanden danach schnell in den dunklen Gang, der bestimmt schon Jahrzehnte nicht mehr benutzt wurde. Eilig ergriff ich meine Chance und folgte diesen merkwürdigen Leuten...
So beginnt dieses Rollenspiel von Bethesda, die auch schon für den ausgezeichneten Vorgänger Morrowind verantwortlich waren.

Grafik: Die Grafik gehört oder ist sogar das beste, was man zur Zeit auf dem PC sehen kann. Die Texturen haben einen sehr hohen Detailgrad und sorgen für sehr realistische Oberflächen. Die Shader-Effekte sorgen für atemberaubende Licht und Schatteneffekte und lassen einem vor Schöhnheit kaum mehr den Mund zukriegen. Jedes einzelne Grashalm und Blatt ist animiert und bewegt sich im Wind. Aber am eindruckvollsten ist sicherlich die enorme Weitsicht, die zwar die Details auf große Distanz etwas verringert, aber trotzdem atemberaubend gut ist. So kommt es unter anderem vor, dass man auf einen Berg reitet und von dort Orte sieht, für die man mindestens einen 40 minütigen Fußmarsch braucht. Leider kann man es nicht so gut umschreiben. Man muss es einfach selbst sehen. Aber auch die Innenareale sind sehr schön. Überall liegen detaillierte Gegenstände rum. Silber und Glasgegenstände spiegeln sogar die Umgebung im Gegenstand. Auch die Charakteranimationen sind sehr realistisch und können überzeugen, auch wenn die Lippen sich ab und zu nicht synchron zur Sprachausgabe bewegen. Aber dafür zeigen die Charaktere Emotionen in ihren Gesichtszügen. Allerdings hat dieses tolle Grafik auch ihren Preis. Dazu könnte man gut die Entwickler zitieren, die sagten, dass man um Oblivion mit allen Details genießen zu können zum Release die beste verfügbare Hardware kaufen sollte.

Sound:
Der Sound hat mich wirklich überzeugt. Die stimmungsvolle Musik passt einfach in diese Welt und die Geräuschanimationen von Vögeln, Menschen usw. sorgen für eine super Atmosphäre. Grandios ist auch, dass alle Dialoge vertont worden sind. Dies sorgt für eine weitere Steigerung des Atmosphäre und man genießt praktisch jedes Gespräch.

Gameplay:
Oblivion steuert sich wie sein Vorgänger bevorzugt in der Ego-Perspektive. Zwar kann man eine Aussenansicht aktivieren, die aus meiner Sicht aber nicht übersichtlich ist. So steuert sich dieses Rollenspiel also wie ein Ego-Shooter und man greift auch mit der linken Maustaste an. Die Charakterbildschirme und Karten lassen sich mit Hotkeys hinzuschalten. Aber bei diesen gibt es mehere Kritikpunkte. Der Kartenauschnitt ist zu klein und die Schrift im Inventarfenster viel zu groß. Ausserdem ist die Übersetzung vom Englischen ins Deutsche fehlerhaft verlaufen, da einige Tränke oder Spruchrollen einfach falsch übersetzt wurden. So wird ein Blitzzauber beispielsweise als Feuerball bezeichnet. Das Reisesystem wurde ausserdem vereinfacht. Musste man in Morrowind zu Zielorten entweder zu Fuss oder mit einem Transportmittel wie dem Schlickschreiter reisen wurde in Morrowind ein bequemes Schnellreisesystem eingebaut. Mit diesem kann man per Mausklick zu bereits entdeckten Orten oder den größeren Städten reisen. Einige Fans empfinden das zwar als Störung, da man so nicht alles von der enormen Spielwelt entdeckt, aber man muss das System ja auch nicht nutzen, wenn man es nicht will.

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04.06.2006 23:24 Uhr
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