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  • The Elder Scrolls 4: Oblivion - Unfassbar groß, unfassbar atmosphärisch, unfassbar gut: Bethesda Softworks schwingt erneut den Rollenspielhammer und zeigt der Konkurrenz, wie moderne Rollenspiele auszusehen haben! - Leser-Test von morrowind

    The Elder Scrolls 4: Oblivion - Unfassbar groß, unfassbar atmosphärisch, unfassbar gut: Bethesda Softworks schwingt erneut den Rollenspielhammer und zeigt der Konkurrenz, wie moderne Rollenspiele auszusehen haben! - Leser-Test von morrowind Quelle: Bethesda Es gibt Spiele, die einfach nur da sind, ein spannendes Gameplay besitzen, viele Features bieten und sich wie geschnitten Brot verkaufen. Ab und zu verirrt sich aber auch ein Stück Software in die Konsolenwelt, welches sich deutlich von der Konkurrenz abhebt und ein Genre definiert. Zur letzten Sparte gehört mit Sicherheit Take 2's langerwartete, ambitionierte Rollenspiel-Projekt "Oblivion", welches meiner Meinung nach neben "Prey" das bis dato beste 360-Game ist, welches man derzeit für Moneten erwerben kann. Weshalb ich dies behaupte, möchte ich im Folgenden erläutern.
    Helden, meldet euch! Das Reich Cyrodiil ist in Gefahr und es kann nur von euch gerettet werden. Dunkle Zeiten brechen herein, denn der Kaiser wurde ermeuchelt und ein dunkler Fürst der Unterwelt versucht die Macht über das mächtige Reich an sich zu reißen, wofür ihr jedoch das Kaiseramulett benötigt. Nun liegt es an euch dies zu verhindern, einen neuen Nachfolgekaiser zu finden und die nahende Dunkelheit endgültig in die brodelnde Hölle zurückzuschlagen.
    Auch wenn die Story von "Oblivion", ähnlich wie beim begnadeten Vorgänger "Morrowind", weder originell noch irgendwie kreativ klingt, so bietet sie im Ganzen aber einen gelungenen Rahmen des Gemäldes "Oblivion". Selbstverständlich ist die Hauptquest des Rollenspielhammers jedoch nicht alles, was die Entwickler auf die Disc gezaubert haben. Neben der Hauptstory warten im Reich Cyrodiil nämlich noch hunderte andere Aufgaben auf euch. So könnt ihr mehreren Gilden, wie beispielsweise der Magier-, Krieger- und Diebesgilde anschließen, oder ihr geht für die "Dunkle Bruderschaft" auf Menschenjagd. Davon abgesehen bergen noch hunderte von NPC's diverse Aufgaben für euch, mit denen ihr euch Kohle und wertvolle Gegenstände verdient. Gerade die Nebenquests sind besonders abwechslungsreich und spannend geraten. Hier muss eine Soldatenschar mit Waffen beliefert, dort ein Ehemann überzeugt oder einfach eine Höhle ausgeräuchert werden. Ein Beispiel für die Kreativität der Entwickler: Am Anfang der Kriegergilde erhaltet ihr den Auftrag, einer Dame zu helfen, welche von Ratten geplagt werden. Rollenspielveteranen werden anfangs die Augen rollen, da das ewige Ratten-im-Keller-töten ja wohl das größte Rollenspiel-Klischee ist, welches jemals gab. Doch später entpuppt sich das Ganze als überaus kurios, da ihr im Auftrag der ominösen Dame die Ratten vor Tigern retten müsst. Da kommt der eine oder andere Rollenspielfan schon mal ins Schmunzeln...
    Doch nicht nur die Quests sind absolut brillant gestaltet, auch die sonstige Spielwelt lädt zum Erkunden ein. In der Welt gibt es einfach immer irgendeine Ruine oder irgendein Schrein, der noch entdeckt werden möchte. Natürlich bergen diese Orte massig geheime Waffen oder andere wertvolle Gegenstände. Auch hier kann das Spiel durch Abwechslung glänzen: Im Norden ist das Wetter beispielsweise klirrend kalt, was man an der verschneiten Winterlandschaft erkennt, im Südwesten wirkt das Klima eher mediterran und im Osten regiert ein Sumpfgebiet. Leider kann die Welt, trotz der Detailverliebtheit und technischen Brillanz, aber nicht ganz mit der von "Morrowind" mithalten. Letztere war nämlich nicht nur weitaus gigantischer, sondern irgendwie mysteriöser und kreativer. Zudem nerven die ab und zu ins Spiel integrierten Oblivion-Abschnitte, welche nämlich etwas karg und einfallslos wirken. Trotzdem: Auf diesem Gebiet kann, abgesehen vom Vorgänger, kein aktuelles Rollenspiel mehr mithalten.
    Ein wichtiger Aspekt ist natürlich wieder die Charakterentwicklung. Bereits zu Beginn dürft ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen und in einem extrem umfangreichen Editor den Helden eurer Träume zusammenbasteln. Dabei müsst ihr selbstverständlich noch Grundfertigkeiten auswählen, welche später im Spiel durch andauerndes Verwenden einer Fertigkeit aufgelevelt werden können. Dieses System funktioniert hervorragend und ergänzt das Gameplay äußerst sinnvoll. Auch der Schwierigkeitsgrad ist stets moderat, da sich die Spielwelt an euer Können anpasst. Dadurch kommt nie Frust auf und ihr habt stets das Gefühl, etwas bewegen zu können.
    Sehr gelungen ist zudem das Kampfsystem, welches weitaus ausgereifter wirkt als noch im Vorgänger, wo man eigentlich nur stumpf draufhacken musste. In "Oblivion" wird nun endlich jeder Schlag als Treffer registriert und zusätzlich wurde auch das Block-System angenehm verfeinert. Ohne das perfekte Zusammenspiel von Block und Schlagen werdet ihr schneller von einem der vielfältigen und abwechslungsreichen Gegnertypen zerfleischt, als euch lieb ist. Auch das Magiesystem hat man noch einmal überarbeitet und ist nun deutlich tiefgängiger als im Vorgänger. Neben Beschwörungs- und Angriffzaubern finden sich unter anderem auch noch Illusions- und Veränderungszauber im Repertoire. Die Anzahl an Attacken ist dabei schlichtweg gigantisch. Selbiges gilt übrigens auch für Waffen und Rüstungen. Nirgendwo findet ihr so viele Gegenstände vor als in Bethesda Softworks' neuem Meisterwerk.
    Erfreulicherweise geht auch die Bedienung flott von der Hand: Das Inventar ist komplex, aber intuitiv und diverse Hilfestellungen erleichtern euch das Kämpfen (wie beispielsweise ein Ringmenü).
    Das wirklich grandiose an diesem gewaltigen Meisterwerk ist aber die unschlagbare Spielwelt. Die NPC's wirken extrem glaubwürdig und die Spielwelt begeistert mit fantastischen Städten, was eine unglaubliche Atmosphäre zur Folge hat. Alles wirkt aus einem unfassbaren Guss, dass es eine wahre Freude ist und der Titel wird euch nicht mehr so schnell loslassen, was nicht unbedingt am unglaublichen Umfang liegt.

  • The Elder Scrolls 4: Oblivion
    The Elder Scrolls 4: Oblivion
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    23.03.2006
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The Elder Scrolls 4: Oblivion
The Elder Scrolls 4: Oblivion - Unfassbar groß, unfassbar atmosphärisch, unfassbar gut: Bethesda Softworks schwingt erneut den Rollenspielhammer und zeigt der Konkurrenz, wie moderne Rollenspiele auszusehen haben! - Leser-Test von morrowind
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07.12.2006
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