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  • The Elder Scrolls V: Skyrim: Unser Ersteindruck

    Das magische Datum 11.11.11 stiftet weltweit hundertausende von Leuten an, ihre Hochzeitstermine auf dieses selten schöne - und bei Hochzeitstagen extrem wichtig - sehr einfach zu merkende Datum zu legen. Wir als passionierte Videospieler haben, grosse Liebe hin, lockende heisse Hochzeitsnacht her, an diesem besonderen Datum natürlich überhaupt keine Zeit für romantischen Firlefanz. Denn am 11.11.11 erscheint bekanntlich offiziell das am sehnlichsten erwartete Rollenspiel dieses Jahres, Bethesdas The Elder Scrolls V: Skyrim!

    Wir vertrösteten die Tage also die Verlobte auf den 02.02.2022 und stellten uns bereits vorgestern, ganz Vollgas-Nerd, in einem der letzen aufrechten Münchner Videospieleläden in die lange Schlange vor der Kasse. Hier wurde das Spiel bereits ein paar Tage vor dem offiziellen Release verkauft, es herrschte ein Riesenandrang. Obwohl das Game erst um 18:15 Uhr ins Lager kam, ist es um 19:30 Uhr bereits weitgehend ausverkauft. Palettenweise gingen die Skyrim-Verpackungen über den Tresen, glücklich ist da der Kunde, der rechtzeitig vorbestellt hat. Wir übergaben die abgezählten sechzig Goldstücke für unser Exemplar dem schwer schwitzenden Ladenbesitzer Oliver und trabten im Eiltempo nach Hause Richtung heimischer Xbox 360. Hier nun unsere ersten Eindrücke:

    Nach dem Spielstart erwartet euch die serientypische Einstiegsszene. Als namenloser Strafgefangener werden wir auf einem Pferdefuhrwerk der kaiserlichen Gerichtsbarkeit in Skyrim überstellt, die trotz mangelhafter Beweislage (wie immer hat der Spieler-Held keine Vorgeschichte, die erzählt würde) direkt Spontan-Ungerechtigkeit üben und uns den Kopf abschlagen will. Erfreulicherweise taucht kurz vor dem finalen Einsatz des Henkersbeils ein riesiger Drache auf, der unter lautem Getöse die komplette Festung in Schutt und Asche legt und uns einem waghalsigen Ausbruch aus dem Kerker ermöglicht.

    Diese Flucht ist auch gleich als Tutorial für Elder Scrolls-Neulinge gedacht und beinhaltet die Charaktergenerierung: Die ist in Bezug auf das Aussehen der Spielfigur sogar noch umfangreicher als der Vorgänger geworden. Man bastelt sich, basierend auf den typischen Rassen des Elder Scrolls Universums, aus schier unendlichen Möglichkeiten das Wunschgesicht und den Wunschkörper seines Helden oder seiner Heldin zusammen. Danach erfolgt ein wenig mürrisches Stirnrunzeln beim altgedienten Rollenspieler, denn die Charakterstatistiken fallen diesmal eher übersichtlich aus: Nur Gesundheit, Mana und Stamina beschreiben die Grundeigenschaften unserer Figur, dazu kommen aber wie gewohnt die einzelnen Skills wir Schwertkampf, Angriffsmagie oder Diebesfähigkeiten. Diese dürfen dann mit Perks im Laufe des Games weiter aufgerüstet werden. Der Vorteil dieses Systems ist neben der Übersichtlichkeit die geringere Gefahr, sich zu "verskillen" - trotzdem hätten es für die Veteranen gerne auch noch die klassischen Statistiken sein dürfen.

    Sofort nach der Einführung eröffnet sich vor uns ein magisches Open-World-Universum in Schnee und Eis, wie es nur die Entwickler von Bethesda schaffen können. Die Grafikengine dürfte ziemlich genau aus dem Entwicklungsstand von Fallout 3 übernommen worden sein, mit allen Stärken und Schwächen. Wer diesen Bethesda-Titel gespielt hat, erlebt ein ziemliches Deja vu. Der weite Blick und unglaublich viele kleine Details laden zum Erforschen der riesigen offenen Welt ein. Aber: Die hakeligen Animationen der Figuren-, Tier- und Gegnermodelle sind leider noch genauso schlecht wie in den Engine-Vorgängern Oblivion und Fallout 3. Mit Fallout eingeführte Features wie ein nun knappes, übersichtliches Questlog, oder NPCs, die auf Annäherung realistisch mit Gesprächen reagieren, sind aber ebenfalls da - gute Neuigkeiten. Auch die Kämpfe fallen deutlich dymnamischer aus und es gibt sogar eine Kill-Kamera für "finishing moves" - ein grosses Plus zu Oblivion.

    Besondere Mühe hat sich Bethesda mit dem Benutzerinterface gemacht: Das ist umfassend und sehr erfoglreich überarbeitet worden. Die Menüverwaltung geht jetzt leicht und schnell von der Hand, die Gegenstände im Inventar dürfen groß und dreh- und zoombar bewundert werden. Kudos dafür! Auch die Übersetzung lässt nichts zu wünschen übrig und erreicht diesmal das Niveau der Konkurrenz von Bioware - die Zeiten von sehr verdächtigen Fläschchen mit der Aufschrift "Zaub.d.Lerr.gw." im Inventar gehören nun erfreulicherweise der Vergangenheit an - zumindest soweit wir spielen konnten.

    Wer die Vorgänger kennt, kann sich ziemlich genau ableiten, was ihn in Skyrim erwartet - "more of the good". Wir konnten bislang erst ein Dutzend Stunden in die Spielewelt eintauchen, lang genug, um festzustellen, das wieder wunderschön gestaltete Orte voller lebendig wirkender Einwohner mit eigenen Hintergrundgeschichten, Ambitionen und Aufträgen bereit stehen, um uns so komplett in die Fantasy-Welt tauchen zu lassen, wie es nur ganz wenige RPGs schaffen können. Die wunderschöne Landschaft und die bisher von uns besuchten Dungeons erwecken den Eindruck, tatsächlich mit viel Liebe von den Entwicklern per Hand, und nicht durch automatische Skripts erstellt worden zu sein. Der Soundtrack ist über alle Zweifel erhaben und zitiert auch altbekannte Stücke aus der Rollenspiel-Serie, was die Nerdseele freut.

    Ein winzig-kurzes Erstfazit: An der Engine hat Bethesda leider wenig gearbeitet, so dass das Spiel technisch ein bisschen wie ein "Oblivion 1.5 in Schnee und Eis" wirkt. Da hätte in fünf Jahren Entwicklungszeit deutlich mehr drin sein müssen. Die Animationen z.B. waren 2006 schon unterdurchschnittlich, heute fallen sie umso fieser negativ ins Auge. Die Qualität, Komplexität und Quantität der Inhalte des Abenteuers aber sind wieder über jeden Zweifel erhaben. Rollenspieler, und solche die es werden wollen, sollten zügig ihre Breitaxt aus dem Schrank holen und die Kettenrüstung entmotten, den Drachenhelm aufsetzen und sich augenblicklich mittels Wikingerschiff oder notfalls U-Bahn Richtung Spielehändler des Vertrauens segeln, um sich Skyrim nach Hause zu holen. Das wird der abenteuerlichste Winter seit - genau - Elder Scrolls IV: Oblivion werden.

    Quelle: www.gamezone.de

  • The Elder Scrolls 5: Skyrim
    The Elder Scrolls 5: Skyrim
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    11.11.2011
    Es gibt 28 Kommentare zum Artikel
    Von Maneater1
    Wenn ich eine Wertung abgeben müsste und alle negativen Aspekte miteinrechnen würde. Würde es vielleicht 5/10 Punkte…
    Von Maneater1
    Bin von der PC Version sehr enttäuscht. Kommt Grafisch nicht mal ansatzweise an The Witcher 2. Die Engine wurde nicht…
    Von verence
    Nachtrag : wenn ich von Grafik rede meine ich immer das Gesamtbild von Texturen , Umgebung, Beleuchtung , Details…

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    • Es gibt 28 Kommentare zum Artikel

      • Von Maneater1 Erfahrener Benutzer
        Wenn ich eine Wertung abgeben müsste und alle negativen Aspekte miteinrechnen würde. Würde es vielleicht 5/10 Punkte bekommen.
      • Von Maneater1 Erfahrener Benutzer
        Bin von der PC Version sehr enttäuscht. Kommt Grafisch nicht mal ansatzweise an The Witcher 2. Die Engine wurde nicht an etwas ältere PCs angepasst. Kann zb COD Modern Warfare auf 720p mit allem auf High ohne probleme spielen. TES kommt mit Mittel nicht mal auf 10 FPS. Bei der Grafik eigendlich eine…
      • Von verence
        Nachtrag : wenn ich von Grafik rede meine ich immer das Gesamtbild von Texturen , Umgebung, Beleuchtung , Details deren Zusammenspiel und die
        Bildratenstabilitaet - Grafikfehler .

        Skyrim definitiv DAS Xbox RPG  

        Viel Spass beim Zocken .
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The Elder Scrolls 5: Skyrim
The Elder Scrolls V: Skyrim: Unser Ersteindruck
http://www.gamezone.de/The-Elder-Scrolls-5-Skyrim-Spiel-37439/News/The-Elder-Scrolls-V-Skyrim-Unser-Ersteindruck-985287/
11.11.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/11/AlduinsTod.avi.Standbild005_0__0_.jpg
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