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  • The Fast and the Furios: Tokyo Drift im Gamezone-Test

    Der japanische Tuningracer mit Filmlizenz verspricht uns ein einmaliges Drift-System.

    Die Liste der Tuning-Racer ist lang und um gegen übermächtigen Namen wie Need for Speed zu bestehen, muss man sich schon etwas einfallen lassen. Wie wäre es denn mit einer Filmlizenz? Schließlich brachte The Fast and the Furious den Hype um das Autoschrauben so richtig in Fahrt. Hinzu kommt noch, dass Eutechnyx unter anderem mit SRS: Street Racing Syndicate bereits Erfahrungen in dem Genre sammeln konnte.

    Erstmal ein Auto kaufen...

    The Fast and the Furios: Tokyo Drift The Fast and the Furios: Tokyo Drift Bevor ihr so richtig durch das nächtliche Tokio rasen könnt, gilt es mit dem mickrigen Startkapital ein erstes Auto zu kaufen. Zu Beginn stehen euch dabei eher bescheidene Karren zur Verfügung. Das höchste aller Gefühle dürfte dabei ein Mitsubishi Eclipse oder ein Ford Focus sein. Im Laufe der Karriere werden dann immer mehr Wagen frei geschaltet, bis es etwa 100 an der Zahl werden. Neben den typischen Japano-Schlitten wie dem Nissan 350Z oder einem Mazda RX-8, könnt ihr auch amerikanische Muscle-Cars erwerben. Auf deutsche Fabrikate oder europäische Supersportler muss verzichtet werden. Dadurch wirkt die Auswahl doch etwas eingeschränkt.

    The Fast and the Furios: Tokyo Drift The Fast and the Furios: Tokyo Drift Vom restlichen Geld könnt ihr euch im Tuning-Shop umsehen. Neben optischen Spielereien wie Spoilern, Front- und Heckschürzen, Seitenschwellern, Felgen, Neonlichtern und anderen angeberischen Gimmicks, kann natürlich auch die Leistung der PS-Schleudern optimiert werden. Unter anderem können Turbolader, Fahrwerke, Bremsen, Reifen und Auspuffsysteme in mehreren Leistungsstufen in das Gefährt eingebaut werden. Mit verschiedenen Vinyls und Lackfarben stehen weitere Individualisierungsmaßnahmen bereit. Gegen die Konkurrenz von Need for Speed oder Midnight Club 3 kann die Auswahl der Tuningteile in The Fast and the Furious allerdings nicht mithalten.

    ...und dann einen Gegner suchen

    The Fast and the Furios: Tokyo Drift The Fast and the Furios: Tokyo Drift Über den ganzen Spielverlauf hinweg werdet ihr im nächtlichen Tokio unterwegs sein. Dabei könnt ihr die Stadt frei befahren. Obwohl nach und nach immer mehr Teile der Metropole frei geschaltet werden, wirkt sich doch viel kleiner als zum Beispiel bei Need for Speed: Carbon. Um Gegner zu finden, müsst ihr zu so genannten Hot Spots fahren oder sofort über die Navigationskarte dorthin springen. Dies sind meist Parkplätze, auf denen verschiedene Tuner auf ein Rennen gegen euch warten. Im Destination Battle wird gegen einen Kontrahenten von Punkt A nach B ein Rennen bestritten, im Speed Battle gilt es zwischen der Start- und Ziellinie möglichst die schnellste Geschwindigkeit zu erreichen, während es in Drift Battles darum geht so viele Punkte wie möglich durch Drifts zu sammeln. In Grip Battles zählt nicht das schnellste Auto, sondern die beste Kurventechnik. Alle Modi haben eines gemeinsam: Ihr fahrt ständig gegen nur einen einzigen Gegner.

    The Fast and the Furios: Tokyo Drift The Fast and the Furios: Tokyo Drift Zu einem großen Teil seid ihr dabei auf den Highways der japanischen Großstadt unterwegs, was stark an Tokyo Xtreme Racer bzw. Import Tuner Challenge auf der Xbox 360 erinnert. Wettbewerbe auf einer Berg-Passage stehen allerdings ebenfalls auf dem Programm. Wenn es nicht gerade um ein Grip- oder Drift-Rennen geht, sind die Streckenverläufe doch sehr geradlinig und nicht besonders kurvenreich oder herausfordernd. Wer das schnellste Auto hat, den Nitro-Boost im richtigen Moment zündet und dem Gegenverkehr geschickt ausweicht, hat den Sieg so gut wie in der Tasche, zumal die normalen Gegner recht leicht zu besiegen sind. Auf die Dauer langweilen die Rennen etwas, da sich die Streckenabschnitte oft wiederholen, das Design der Kurse recht langweilig wirkt (es gibt keine Abkürzungen) und ihr immer nur gegen einen Kontrahenten fahrt. Nur die gelegentlichen Boss-Gegner sind eine größere Herausforderung. Immerhin werden nach den Rennen oft neue Tuningteile und Wagen frei geschaltet, was die Motivation einigermaßen hoch hält. Da lohnt sich die Fahrt zur nächsten Tuning-Werkstatt.

    Der König der Straße

    The Fast and the Furios: Tokyo Drift The Fast and the Furios: Tokyo Drift So kämpft ihr euch also von Hot Spot zu Hot Spot, bis ihr dann endlich alle Herausforderer besiegt habt. Die Karriere dürfte dabei in etwa 15 Stunden zum Ende kommen. Ob ihr allerdings solange am Ball bleiben werdet, ist fraglich. Dafür sind die Rennen einfach zu monoton und kurz. Im Schnitt fahrt ihr eine Herausforderung selten länger als zwei Minuten. Nervig sind dabei die Ladezeiten, die ihr stets vor und nach dem Rennen ertragen müsst. Subjektiv dauern diese länger als die eigentliche Fahrt. Hinzu kommt noch das merkwürdige Fahrverhalten der Fahrzeuge, die es wahlweise mit Vorder-, Hinter- und Allradantrieb gibt. Dabei liegen Allradfahrzeuge am besten auf der Straße, während der Hinterradantrieb zum Driften einlädt. Trotz dieser kleinen Unterscheide ist das Fahrverhalten der Boliden sehr auf Arcade ausgelegt. Dennoch ist zu bemerken, dass die Flitzer scheinbar über keinen Grenzbereich verfügen. In der einen Minute liegt euer Japano-Racer in einer Kurve wie ein Brett auf der Straße, während er im nächsten Augenblick ruckartig und unkontrollierbar ausbricht. Das macht vor allem die Driftwettbewerbe schwer berechenbar. Grundsätzlich gibt die Steuerung kaum Rätsel auf. Jeder Funktion ist gut erreichbar. Außerdem könnt ihr das Gamepad selbst konfigurieren. The Fast and the Furious bietet einige Multiplayer-Modi. Neben Splitscreen-Rennen könnt ihr auch im LAN gegen Mitspieler antreten. Wer über einen Netzwerkadapter verfügt, kann sogar online ran. Rennen mit bis zu vier Spielern werden hierbei unterstützt. Wer zusätzlich ein USB-Headset für die PS2 besitzt, kann dieses ebenfalls benutzen.

    Die Technik

    The Fast and the Furios: Tokyo Drift The Fast and the Furios: Tokyo Drift Was uns da The Fast and the Furious auf den Fernseher zaubert, kann sich im Gegensatz zu den schnöden Rennen durchaus sehen lassen. Die bunten Neonreklamen, die beleuchteten Hochhäuser im Hintergrund und die vorbeiziehenden Straßenlaternen lassen das nächtliche Tokio authentisch in den verschiedensten Farben erstrahlen. Die Details am Streckenrand gehen deswegen völlig in Ordnung und auch die Texturqualität bewegt sich im oberen Bereich, was vor allem an der Beschaffenheit des Asphaltes zu bemerken ist. Wagenmodelle lassen ebenfalls nicht zu Wünschen übrig, sind aber längst nicht so gelungen, wie bei der Konkurrenz von Need for Speed. Von merklichen Ruckeleinlagen werdet ihr größtenteils verschont, wobei das vereinzelte Aufploppen von Gebäuden den guten Gesamteindruck ein wenig stört Außerdem haben die Entwickler das für die PS2 typische Kantenflimmern sehr gut in den Griff bekommen. Auf optisch sichtbare Schäden an den Flitzern muss jedoch verzichtet werden.

    The Fast and the Furios: Tokyo Drift The Fast and the Furios: Tokyo Drift Ein wichtiges Element bei Tuning-Racern ist natürlich der Soundtrack. EA hat es vorgemacht und Eutechnyx versucht nachzuziehen. Zwar sind die Lizenz-Stücke nicht besonders bekannt, doch neben amerikanisch, rockigen Tönen bekommt ihr in The Fast and the Furious auch Japan-Pop zu hören. Das ist zwar für westliche Ohren zu Beginn vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach kurzer Zeit will man die japanischen Pop-Klänge kaum noch missen. Und schließlich passt das Ganze noch sehr gut zum Szenario. Fährt man durch Tokio, will man doch auch die passende Mucke hören. Motorensounds halten sich an die gängigen Standards, nichts worüber man großartig ein Wort verlieren müsste. Eine deutsche Sprachausgabe fehlt, wobei nur sehr selten das gesprochene, englische Wort zu vernehmen sein wird.

    The Fast and the Furios: Tokyo Drift (PS2)

    Singleplayer
    6,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Schicke Grafik
    viele Möglichkeiten das Auto zu individualisieren
    umfangreicher Karrieremodus
    recht günstig zu haben
    Unspektakuläres Streckendesign
    die sich ständig wiederholenden Rennen gegen nur einen Kontrahenten werden schnell langweilig
    gewöhnungsbedürftiges Driftsystem
    komplett in Englisch
    viele Ladezeiten
  • The Fast and the Furios: Tokyo Drift
    The Fast and the Furios: Tokyo Drift
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    08.03.2007

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The Fast and the Furios: Tokyo Drift
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Der japanische Tuningracer mit Filmlizenz verspricht uns ein einmaliges Drift-System.
http://www.gamezone.de/The-Fast-and-the-Furios-Tokyo-Drift-Spiel-37478/Tests/The-Fast-and-the-Furios-Tokyo-Drift-im-Gamezone-Test-991263/
23.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/screen2_large_6_.jpg
tests