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  • The Great Escape: Gesprengte Ketten - Verzweifelte Flucht vor den Nazis - Leser-Test von sinfortuna

    The Great Escape: Gesprengte Ketten - Verzweifelte Flucht vor den Nazis - Leser-Test von sinfortuna Es ist mittlerweile so üblich, dass erfolgreiche Kinofilme oder bekannte Fernsehserien auf möglichst viele Spielkonsolen umgesetzt werden, was oft leider überhaupt kein Garant für hochwertige Ware darstellt. Ganz im Gegenteil, oft soll der Käufer lediglich durch den großen Namen angelockt werden - für den dann in der Regel zwecks Erwerbs der Originallizenz tief in die Tasche gegriffen werden musste - doch der Spielinhalt präsentiert sich regelmäßig dann als langweilig, enttäuschend oder gar richtig schlecht. Im Fall von "Great Escape" verhält es sich ähnlich, erschienen schließlich Versionen für PC, Playstation 2 und X-Box und auch hier ist ein Kinofilm das Vorbild, jedoch handelt es sich hier um einen Klassiker von 1963 (im Original "The Great Escape", auf deutsch "Gesprengte Ketten") mit u.a. Schauspieler-Legenden wie Steve McQueen, James Coburn, Charles Bronson und James Garner, ergo in einer Zeit, die noch rein gar nichts vom Jahrzehnte später entwickelten Segen der Videospielkonsolen ahnte. Der Inhalt des Films war brisant, sehr brisant sogar, ging es doch um die Flucht mehrerer alliierter Kriegsgefangener im Jahr 1944 aus einem Lager der Nazis. Bewerkstelligen wollte sie es durch ein weitverzweigtes Tunnelsystem, sage und schreibe 250 Personen sollte die Flucht auf diese Art und Weise gelingen, was jedoch nur weniger als einem Drittel schließlich gelang und für die jene Tortur nach erfolgreichem Gelingen in drittem Anlauf quer durch halb Europa noch lange nicht das Ende der Qualen bedeuten sollte. Wir steigen im Videospiel für die X-Box von Microsoft jedenfalls in dem Moment ein, als die Fluchtversuche beginnen: und glaubt es mir, wer den Film kennt, wird enttäuscht sein, es wird sich halbwegs streng an die Filmvorlage gehalten, doch kommt nicht einmal ansatzweise jene faszinierende Spannung wie im Film auf. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich Letzteres auch nicht erwartet, trotzdem vermiesen weitere Mängel den Spielspaß nicht unerheblich.

    In insgesamt knapp zwanzig Missionen gliedert sich "Great Escape" für die X-Box, wobei immerhin vier Hauptcharaktere - um genauer zu sein Offiziere der Alliierten - anwählbar sind. Unsere Ziele sind dabei vielfältig: ein Tunnelsystem zu graben, uns als Nazi-Soldat verkleidet in einen Zug zu schmuggeln, einen Panzer zu übernehmen, Luftduelle zu bestreiten, auf dem Motorrad (hoffentlich) auf und davon zu jagen und uns mit gefälschtem Ausweis durchzumogeln sind nur einige der zu absolvierenden Aufgaben. Dies erfolgt alles in Anlehnung an die Handlung des berühmten Kinofilms, doch es gibt noch ein paar zusätzliche Missionen mehr, die frei erfunden sind, was aber natürlich völlig okay ist und die Spieldauer (eigentlich) angenehm in die Länge zieht.

    Ein Multiplayermodus fand in diesem 3rd-Person-Shooter leider keine Berücksichtigung, was sich angesichts der Filmvorlage eigentlich anbot, insofern es natürlich (wieder einmal) negative Auswirkungen hinsichtlich der Langlebigkeit des Titels hat, aber dies ist ganz sicher nicht der gravierendste unschöne Aspekt in diesem Spiel. Vom Spielverlauf her dürfen wir uns überwiegend mit zahlreichen Schleichpassagen, vereinzelten Actionszenen und manchen (wenn auch eher seltenen) Fahreinlagen per Motorrad, Jeep oder Transporter auseinandersetzen, was grundsätzlich für ein spannendes und abwechslungsreiches Gameplay sprechen würde. Spannung kommt speziell beim Herumschleichen im Lager - vorwiegend um einen Gegenstand zu einer Zielperson zu bringen - öfters einmal auf, doch leider wird vieles kaputt gemacht: hauptverantwortlich dafür sind gleich mehrere Dinge, auf die ich jetzt nacheinander kurz eingehen möchte und die in der Summe dafür sorgen, dass dieser Actiontitel in tiefe Spielspaßregionen abrutscht.

  • The Great Escape: Gesprengte Ketten
    The Great Escape: Gesprengte Ketten
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    06.2003
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The Great Escape: Gesprengte Ketten
The Great Escape: Gesprengte Ketten - Verzweifelte Flucht vor den Nazis - Leser-Test von sinfortuna
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02.01.2007
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