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  • The Great Escape: Gesprengte Ketten - Leser-Test von BigJim

    The Great Escape: Gesprengte Ketten - Leser-Test von BigJim THE GREAT ESCAPE ist die spielerische Umsetzung des bekannten Hollywood-Klassikers mit internationalem Staraufgebot (u.a. Steve McQueen) aus dem Jahre 1963. In Deutschland erschien der Film unter dem Titel "Gesprengte Ketten". Vierzig Jahre später kam dann schließlich die PC-Version. Die Handlung orientiert sich an der Leindwandvorlage. Während des Zweiten Weltkrieges brechen alliierte Gefangene aus dem deutschen Wehrmachtslager "Stalag Luft III" aus und erleben dabei spannende Abenteuer. Der Spieler schlüpft dabei abwechselnd in die Rollen von vier unterschiedlichen Ausbrechern, die später getrennte Wege gehen und auf jeweils eigene Weise ihren Bewachern/Verfolgern zu entkommen versuchen.

    Spielerisch und inhaltlich erinnert TGE stark an den Codemasters-Titel PRISONER OF WAR, der ungefähr zur gleichen Zeit auf den Markt kam. THE GREAT ESCAPE präsentiert sich aber wesentlich abwechselungsreicher. Es gibt hier mehrere spielbare Charaktere, allerhand Waffen und auch zahlreiche Missionen außerhalb des Gefangenenlagers. Darüber hinaus wechseln die Einsätze ständig zwischen Schleich- und Actionpassagen. Und das ist gut so.

    Technisch hinterlässt THE GRAT ESCAPE einen gemischten Eindruck. Die Grafik wirkte bereits bei Erstveröffentlichung des Spiels (2003) bestenfalls durchschnittlich. Die Konsolenherkunft ist unverkennbar. So erscheinen die Figuren selbst in den Zwischensequenzen arm an Polygonen und die Texturen sind ebenfalls keine Augenweide. Ausgesprochen störend ist das aber nicht, weil der optische Wiedererkennungswert hoch genug ausfällt, um der Filmvorlage gerecht zu werden und das Szenario glaubhaft darzustellen. Außerdem sah der Quasi-Konkurrent PRISONER OF WAR schlechter aus.

    Der Sound ist gelungen. Neben der Orginal-Musik, die Kennern des Hollywood-Klassikers sofort bekannt vorkommt, überzeugen auch die deutschen Synchronsprecher, zumal die Dialoge teilweise recht witzig sind und so oder ähnlich bereits im Film vorkamen. Dies verleiht THE GREAT ESCAPE einen authentischen Anstrich.

    Die Steuerung zeigt sich bisweilen etwas fummelig und unpräzise. Auch das ist ein altes Leiden vieler Konsolenumsetzungen für den PC. Im Action-Adventure THE GREAT ESCAPE steuern wir den jeweiligen Charakter aus der Verfolgeransicht. Bei den ruhigeren Schleicheinlagen klappt das meist prima. Aber in den actionhaltigen Situationen verliert man - nicht zuletzt aufgrund der schräg angesetzten Kamerablickrichtung - schon mal die Übersicht, was beim Spieler den Eindruck entstehen lässt, seine Figur irgendwie nicht richtig unter Kontrolle zu haben. Immerhin darf man per Rechtsklick alternativ auch in die Ego-Perspektive umschalten. Dadurch fällt das Zielen bzw. Schießen leichter.

    THE GREAT ESCAPE umfasst 18 Einzelspielermissionen, die sich allesamt abwechselungsreich geben. Dabei haben die Entwickler bestimmte Missionen ins Spiel eingebaut, die gar nicht im Film enthalten waren. In gewisser Hinsicht ist das sogar von Vorteil, da nun auch ehemalige Zuschauer Neues entdecken können. Ein weiterer Grund für diese Erweiterung liegt zudem vermutlich in der Spielzeit. Der Kinostreifen dauerte knapp drei Stunden, ein Computerspiel muss länger unterhalten. Da man bestimmte Passagen nicht unnötig strecken wollte, wurde die filmische Vorlage inhaltlich eben um ein paar Extras aufgestockt. Geschadet hat dies nicht.

    Als jeweils einer der insgesamt vier spielbaren Charaktere graben wir einen unterirdischen Gang durch das Gefangenenlager, schleichen uns als Zivilist durch einen mit deutschen Soldaten besetzten Zug, kapern einen Kampfpanzer, klemmen uns hinter das Bord-MG eines Flugzeugs oder mogeln uns verkleidet und mit gefälschten Papieren an Wachposten vorbei. Natürlich spielen wir auch die berühmte Motorradfahrt mit Steve McQueen nach, in der er sich mit seinen Verfolgern spannende Cross-Duelle leistet. Nein, THE GREAT ESCAPE ist wahrlich keine Lizenzgurke, obschon die technische Umsetzung besser hätte ausfallen können.

    Negative Aspekte:
    etwas hakelige Steuerung, grafisch und bedientechnisch nur Durchschnitt

    Positive Aspekte:
    vier spielbare Charaktere, abwechselungsreiche Missionen, Sound (Orginal-Musik)

    Infos zur Spielzeit:
    BigJim hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • The Great Escape
    The Great Escape
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    SCi Entertainment Group PLC
    Release
    30.09.2003

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The Great Escape
The Great Escape: Gesprengte Ketten - Leser-Test von BigJim
http://www.gamezone.de/The-Great-Escape-Spiel-37593/Lesertests/The-Great-Escape-Gesprengte-Ketten-Leser-Test-von-BigJim-1005027/
09.09.2006
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